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Investition und Finanzierung (Subject) / 2. Grundlagen der Investitionsentscheidungen (Lesson)

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  • Investition Definition Investition ist eine Maßnahme, die eine Zahlungsreihe auslöst, die mit einer Auszahlung beginnt und später (hoffentlich) Einzahlungen liefert.
  • Investitionsobjekte 1. Finanzinvestition Investition in Beteiligungen (Aktien, GmbH-Anteile) Investition in Forderungstitel (Anleihe, Kredite) 2. Realinvestition Materielle Realinvestition (Maschinen, Vorräte, Gebäude) Immaterielle Realinvestition (Werbung, F&E, Ausbildungen, Weiterbildungen, Humankapital)
  • Investitionsanlässe Errichtungsinvestitionen → Gründung der Unternehmung Ergänzungsinvestitionen → Ersatzinvestitionen  Rationalisierungsinvestitionen  Erweiterungsinvestitionen Diversifikationsinvestitionen 
  • Konsequenzen von Investitionen Erfolgswirtschaftliche Konsequenzen (bspw. Gewinn) → Statische Investitionsrechnung bei Sicherheit Monetäre Konsequenten (bspw. Ein- und Auszahlungen) → Dynamische Investitionsrechnung bei Sicherheit  Risikokonsequenzen (bspw. Absatzrisiko) → Monetäre Konsequenzen und Risikokonsequenzen werden herangezogen bei Entscheidungen unter Unsicherheit
  • Kennzeichen von statistischen Verfahren 1. Statische Verfahren setzen an Erfolgsgrößen an 2. Entscheidungen werden auf Basis einer fiktiven, durchschnittlichen Periode getroffen. Dies ist sinnvoll, wenn die betrachteten Investitionsprojekte beliebig oft wiederholt werden können. Dabei wird die zeitliche Struktur der Zahlungen vernachlässigt, die Kosten fallen linear an. Periodisierung von Zahlungen: Außergewöhnliche Zahlungen in einer Periode werden auf die Nutzungsdauer aufgeteilt.
  • Bedeutung statischer Verfahren Statische Verfahren sind die ältesten Verfahren zur Beurteilung von Investitionsmaßnahmen  Statische Verfahren sind trotz ihrer Defizite in der Praxis noch verbreitet
  • Würdigung der statischen Verfahren Zentraler Vorteil der statische nVerfahren besteht darin, dass sie aufgrund der Durchschnittsbildung keine Informationen über den Anfall der entscheidungsrelevanten Größen benötigen. Zentraler Nachteil der statischen Verfahren ist, das sie aufgrund der Durchschnittsbildung den zeitlichen Anfall der Zahlungen vernachlässigen. Sie sind nicht exakt.  → Trade-Off  →  Ungenauigkeit aktzeptieren und dadurch keinen weiteren Aufwand
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