Erste Definitionsversuche
(1) 1809: A. H. Müller
(2) 1803: Jean-Baptiste Say
(3) 1822: J.H. Lotz
(1) Aus zwei Elementen etwas Drittes zu erzeugen, wobei der Mensch diesen Prozess mit Klugheit lenkt, so dass ein Drittes, das Produkt, entsteht. 3 Elemente - Boden - Arbeit - physisches und geistiges Kapital (2) Es gibt Produktionsfaktoren: - Land - Arbeit sind originär/ ursprünglich - Kapital ist derivates/ abgeleitetes Produktionsfaktor (3) 1. systematische Herleitung einer Lehre von der Produktion à Dinge irgendeiner Art hervorbringen, die früher nicht (so) vorhanden waren, wie sie sich jetzt in der Wirklichkeit darstellen. à Allgemein muss für den Menschen zweckweisend sein
Drei Definitionsklassen
1. Produktion = Faktorkombinationsprozess à viel zu weit gefasst, nicht zweckdienlich à Konsequenz: In allen Bereichen wo Kombination vorkommt liegt Produktion vor à Beschaffung, Absatz wäre auch Produktion 2. Produktion = Phase des Betriebsprozesses von Beschaffung bis Absatz. à Berücksichtigung der Faktoren die dazwischen liegen. à expliziter Ausschluss von Beschaffung und Absatz àdiese verändern die Rechtszuständigkeit von Gütern 3. Produktion = Werteschaffender Prozessà Bereitstellung von Gütern für Verbrauch ó Konsumtion (Verbrauch von Wirtschaftsgütern) ð decken nicht das ab was wir als Produktion betrachten möchten
Produktionsbegriff
Unter Produktion kann die sich in betrieblichen Systemen vollziehende Bildung von Faktorkombinationen im Sinne einer Anwendung technischer oder konzeptioneller Verfahren zur Transformation der den Betrieb zur Verfügung stehenden originären und derivativen Produktionsfaktoren in absetzbarer Leistungen oder in derivative Produktionsfaktoren verstanden werden, die dann in weiteren Faktorkombinationsprozessen unmittelbar genutzt oder in absetzbare Leistungen transformiert werden, um das Sachziel unter der Maßgabe der Formalziele zu erfüllen.
3 Elemente des Produktionssystems
à Makrostruktur des Produktionssystems Input: ri (i=1, …, n) Output: xj (j=1, …, m) -----------------------------à Throughtput ---------------------------------à
(1) Definition Input
(2) Eigenschaften Input
(1) Produktionsfaktoren = Güter, die im Produktionsprozess kombiniert werden, um andere Güter hervorzubringen (2) Drei Eigenschaften müssen erfüllt sein: - Gutseigenschaftà Nutzenstiftung - Kausaleffizienzà Ursprung der Entstehung eines anderen Guts - Einsatz mit Güterverzehrà Ge- und Verbrauch
Spezifikation von Produktionsfaktoren nach Gutenberg
Kriterium: Dispositionsmöglichkeiten über die Faktorkombinationen - Produktionsfaktoren, die als Bestandteil in die Produktionsfunktion einfließen (= Elementarfaktoren) - Produktionsfaktoren, die die Produktionsfunktion gestalten (= Dispositiver Faktor) Kriterium: Verbrauch des elementaren Produktionsfaktors(Abgrenzung = Anzahl der Faktorkombinationen) - Potentialfaktoren ( können in mehreren Kombinationsprozessen eine produktive Wirkung entfalten) - Repetierfaktoren ( sind nur in einer einzigen Faktorkombination produktiv wirksam)
Zusatzfaktoren
- verursachen Kosten - Aber ihnen liegt keine eindeutig abgrenzbare Mengengröße zugrunde
(1) Definition Throughtput
(2) Technologie
(1) = Leistungserstellungs-/ Produktionsprozess = eindeutige Kombination von Produktionsfaktoren mit dem Ziel der Leistungserstellung à Vektor, der die Produktionsfaktoren mit den durch die einzelnen Aktivitäten bestimmten Ausbringungen zusammenfasst v = (x1,…, xm; r1, …, rn) (2) à jeder Produktionsprozess basiert auf einer Technologie Technologie = Menge aller technisch möglichen Aktivitäten die zu einem Output führen
Effizienter Rand
Allgemeiner, einfachster, irrealer Fall à gleiches Outputniveau von P1, P3 mit geringerem r à höheres Outputniveau von P1, P2 mit gleichem r ð günstige Produktion liegt auf dem Rand der Technologie ð effizienter Rand = Produktionsfunktion f (x,r) = 0
(1) Definition Output
(2) Systematisierung der Produkte
(1) produktionswirtschaftliche Sicht = zu erstellendes Produkt, als final angestrebtes Ergebnis / Ausbringungsmenge der Produktion absatzwirtschaftliche Sicht = die der Bedürfnisbefriedigung Dritter dient (2) - reine Form o materiell(zählen, wiegen, messen zur Erfassung) o immateriell(Dienstleistung als Problemlösung)à wir gehen davon aus, dass das Wirtschaftssubjekt nicht am Produkt sondern an dessen Eigenschaften interessier ist - Mischformen/ Komplexe o Mit unterschiedlichen Wertanteilen der materiellen und immateriellen Elemente
(1) Definition Kapazität
(2) Unterscheidung der Kapazität
(3) Grund der Spezifizierung der Kapazität
(1) = das Leistungsvermögen einer wirtschaftlichen oder technischen Einheit beliebiger Einheit, Größe, Struktur in einem Zeitabschnitt (2) qualitative Kapazität: - Art und Güte des Leistungsvermögens - Ausprägungen: o Dimensionale (Ausmaße des Arbeitsfeldes, Dimension der Erzeugnisse) o Präzisionale (Genauigkeitstoleranz) o Variationale (Wechselpotential) quantitative Kapazität: - Mengenmäßiges LeistungsvermögenEignung des Aggregates zur Ausführung unterschiedlicher Werkverrichtungen - Maßstab:Ausbringungsmenge pro Zeiteinheit (3) Gesamtkapazität ist keine geeignete Basis für die Produktionsplanung
Spezifizierung der Kapazität
(1) Zeitlich
(2) Räumlich
(1) Zeitliche Betrachtung - Totalkapazität (gesamte Lebensdauer)nur ex post, d.h. nachträglich feststellbar - PeriodenkapazitätUnterscheidung zwischen langen und kurzen Kapazitätsperioden möglich (2) Räumliche Bezieht sich auf die Einheit, die zur Kapazitätsmessung herangezogen wird à In der Regel bildet man Produktionsstellen = innerbetrieblicher Teilbereich, in dem eine Anzahl (möglichst) homogener Betriebsmittel zur Leistung von Produktionsbeiträgen eingesetzt wird Anlagen als Teilmenge der Betriebsmittel Eigenschaften von Anlagen - Potentialfaktoreigenschaft (Nutzungsvorrat) - Verschleißabhängigkeit (Nutzung führt zu negativer Eigenschaftsänderung) - Aktivität (Vollzug von raumzeitlichen Arbeits- und Bewegungsvorgängen)
Zu Spezifikation
(3) Funktional
(4) Maximale Kapazität
(3) Funktionale Hinsicht à Unterscheidung betrieblicher Faktorkapazitäten: - Personalkapazität= Wiedergabe des Einsatzes an Arbeitsleistung in einer Periode - Vertriebs-/Beschaffungskapazität= Summe der in einer Periode möglichen Bezüge an materiellen und/oder immateriellen Gütern - Anlagenkapazität= Darstellung der Dauer der möglichen Anlagennutzungen in einer Periode à Bezug auf bestimmte Produktionsbereiche (4) Maximaler Umfang an Leistung, den eine Produktionseinheit abzugeben vermag wird durch folgende Einflussgrößen bestimmt: - Maximale Produktionsintensität - Maximal mögliche Einsatzzeit - Maximal nutzbarer Kapazitätsquerschnitt
produktiv nutzbare (effektive) Kapazität
beff jt = bquer jt * TEjt * λjt * µjt mit bquer jt = Kapazitätsquerschnitt der Produktionseinheit im Zeitraum t = die in der Periode t in der Produktiveinheit j verfügbaren Produktionsfaktoren à zur Berechnung der effizienten Kapazität, Differenzierung in Kapazitätsquerschnitt für Anlagen und Personen nötig TEjt = Einsatzzeit ~ (Zeitspanne, in der die zum Einsatz gelangenden Produktionsfaktoren tatsächlich zur Verfügung stehen) λjt = Intensität ~ (die in einer Zeiteinheit t erbrachte Arbeitseinheiten) µjt = Nutzungsgrad ~
kapazitätsmindernde Verlustzeiten
- betriebliche Einsatzzeiten sind nicht in vollem Umfang nutzbarà Störungen (kapazitätsmindernde Verlustzeiten) verhindern eine volle Nutzungà Nutzungsgrad ≤ 1 - anlageninduzierte Verlustzeitwie Zeiten für Reparatur und Wartung sowie Ausfälle von Maschinen - personalinduzierte Verlustzeitenwie Urlaub und Krankheit sowie - rechtlich induzierte Verlustzeitenwie Betriebsversammlung - weitere Differenzierung nach Beeinflussbarkeit
Unterteilung der quantitativen Kapazität
Minimalkapazität à für die Funktionsfähigkeit notwendige Mindestleistung Optimale Kapazität à rein ökonomisch: = Ausbringungsmenge pro Zeiteinheit, bei der die Stückkosten ihr Minimum aufweisen Maximalkapazität à wenn ein Potenzialfaktor ununterbrochen während der zur Verfügung stehenden Zeitspanne mit maximaler Intensität arbeitet.
(1) Nachteile der Maximalkapazität
(2) Kapazitätsauslastungsgrad
(1) - erhöhte variable Produktionskosten pro Stunde - Erhöhte Ausschussmengenà optimale Intensität ist empfehlenswert - Realisation von Nachtschichten notwendigà Lohnzuschläge für Nachtarbeit - Stärkerer Anlagenverschleiß (2) = Gegenüberstellung von verfügbarer Kapazität und Kapazitätsbedarf baus jt = bb jt/ beff jt
(1) geplante Beschäftigung
(2) Beschäftigungsgrad
(1) = Inanspruchnahme der Kapazität einer Produktiveinheit in einem Zeitabschnitt BSjt: ∑ xit * hij mit xit = Höhe der Produktionsleistung der Art i in dem Produktionszeitraum t hij = Produktionskoeffizient (ri/x) (Produktionsfaktor/Ausprägungsmenge) (à gibt an in welchem Umfang Kapazität der Produktiveinheit j durch eine Mengeneinheit der Leistungsart i beansprucht wird.) (2) Bezug auf produktiv nutzbare Kapazität BGjt = BSjt / beff jt
Definition Flexibilität
= Anpassungs-/ Umstellungsfähigkeit oder Beweglichkeit eines Systems an wechselnde Aufgaben à Ausdruck dafür, … … ob, … in welchem Umfang und… wie schnell die Leistung eines Produktionssystems an andersartige Produktionsaufgaben angepasst werden kann.
Einzweck- und Mehrzweckvariablen
Einzweckaggregate Mehrzweckaggregate Durchführung für eine Tätigkeits-/ Werkverrichtungsart für mehrere Tätigkeits-/ Werkverrichtungsarten Flexibilität Bereich möglicher Ausbringungsmengen Bandbreite der Einsatzmöglichkeiten - Optimum der Einzweckvariable liegt unter der, der Mehrzweckvariable - Außerhalb des Optimums bringt Einzeck schnell mehr Kosten à eine Anlage ist umso flexibler, je weniger sie variablen Stückkosten ansteigen, wenn die Beschäftigung vom Betriebsoptimum abweicht
Risiko- und Chancendimension der Flexibilität
defensive Verhalensweise à Funktionssicherungsflexibilität = (Re)Aktionsfähigkeit / Abwehrrecktion ð Aufrechterhaltung der Funktionstüchtigkeit trotz eintretender Störeinflüsse ð Ausgleich der zielbedrohenden Wirkung Aktive Verhaltensweise à Zielverbesserungsflexibilität = Veränderung als Chancen, Nutzen dieser
Eigenschaften der Flexibilität
- = keine statische, sondern eine dynamische Größe o d.h. Resultat aus Aktionen in der Vergangenheit o und kann solche auch verändern - dabei stehen Handlung und Flexibilität in einer ambivalenten Beziehung zueinander o d.h. jede Aktion eröffnet einerseits Anpassungsmöglichkeiten o und verschließt andererseits zukünftige Möglichkeiten
Zeitliche Dimension der Flexibilität
à Erfassung (Erhöhung) der Reaktionsschnelligkeit eines Systems à Minimierung der Zeiträume bis zur Durchführung einer Maßnahme
Inhaltliche Dimension der Flexibiliät
Ziel- flexibilität Zielsystem Zielmenge Zielhierarchie einzelne Ziele Inhalt (operationale Def./Zielsetzung) Zeit Ausmaß Mittel- flexibilität Bestandsflexibilität(gegebenes PotentialAnpassung an aktuelle Veränderungen) qualitativ quantitativ Entwicklungsflexibilität(Änderung der KapazitätAnpassung an langfristige Umweltveränderungen) qualitativ Expansionsflexibilität Kontraktionsflexibilität quantitativ ð Flexibilität = Mittel zur Zielerreichung oder –veränderung unter sich wandelnden und/oder beschränkt vorhersehbaren Umweltzuständen
Ausgleich zwischen Flexibilitätspotential und –bedarf
Flexibilitätsbedarf hoch niedrig Flexibilitäts-potential hoch √ pot > Bedarfà Überflex niedrig pot < Bedarfà Inflex √ √ = harmonische Abstimmung Inflexibilität: - Auftreten einer durch Konkurrenten induzierten technologischen Diskontinuität - Produktionssystem der Unternehmung ist niht in der Lage diesen Umbruch mit den vorhanden Instrumenten zu bewältigen - Extremfall: Infragestellung der Funktionsfähigkeit des Systems Überflexibilität - quantitative u/o qualitative Überkapazität im Bereich Personal und Anlagen - überdimensionierte Sicherheitsbestände im Rohstoff- und Teillager
Nutzen der Flexibilität
= resultiert daraus, dass nach einer Ausgangsentscheidung noch Anpassungsmöglichkeiten zu späteren Entscheidungszeitpunkten offen stehen (Bezug der Nutzens auf die Zielsetzung der Unternehmung) à optimale Maß an Flexibilität bei gegebener Kosten- und Nutzenfunktion durch die formale Beziehung Nutzenkosten à dN (F) dK (F) ß Grenzkosten dF ̿ dF ð Grenznutzen der Flexibilitätserhöhung ist gleich den Grenzkosten Nutzen- und Kostenkomponente optionalisieren Nutzen: - Verringerung der Unsicherheit - Ausnutzung von Chancen die man ohne Flexibilität nicht genutzt werden könnte
Ziele produktionswirtschaftlicher Betätigung
(1) Definition Unternehmung
(2) Marktwirtschaftsordnung
(3) Planwirtschaftsordnung
(1) = Produktion von Gütern zur Bedarfsdeckung Dritter (2) à Art und Umfang der Produktion selbst/autonom bestimmenà Festlegung des Produktionsprogramms (Sachziel) in quantitativer und qualitativer Hinsicht ð Autonomieprinzip (3) à zentrale Planungseinheit/-instanz gibt vor ð Organprinzip
Unterscheidung nach Gutenberg
Systemindifferent - gelten unabhängig von der Ordnung in der sie Agieren - Tatbestände sind in allen Gegeben o Wirtschaftlichkeit o Prinzip des Finanzwirtschaftlichengleichgewichts Systembezogene Tatbestände - Autonomieprinzip - Organprinzip - Erwerbswirtschaftlichkeitsprinzip - gemeinwirtschaftliches Prinzip(Maximierung der Rentabilität) - Privateigentum - Kollektiveigentum Unternehmung legt Produktionsprogramm fest à qualitativ, quantitatives Sachziel
(1) Definition Ziel
(2) Funktion von Zielen
(1) = Aussage über zukünftige, als erstrebenswert erachtete oder zu vermeidende Zustände, die durch Handlungen realisiert werden sollen (2) - Bewertungsfunktionà im Rahmen von Entscheidungskalkülenà Orientierungs- und Steuerungsfunktion der menschllichen Handlung - KoordinationsfunktionAbstimmung von Zielen unterschiedlicher Ebenen auf ihre Kompatibilitätà Führungsinstrument
Sachziel/ Formalziel
Sachziel = Produktionsprogramm (Ausprägungen: Art, Menge, Qualität, Zeitpunkt) Bezieht sich immer auf ein reales Objekt Formalziel = Input-Output-Beziehung - normativer Maßstab zur Beurteilung von Sachzielrealisation - nicht auf in Objekt sonder auf ganze Unternehmung bezogen - Aufteilung: technische, ökologisch, soziale, ökonomische
Zielbündel
= bei Vorliegen mehrerer Ziele Interpendenzbeziehungen = Entscheidungsfeldabhängige Beziehungen zwischen den einzelnen Zielen = Zielbeziehungen à Korrelation der Erreichung der Ziele
Interdependenzbeziehungen
Zielindifferenz = Unabhängigkeit à der Zielerreichungsgrad eines Ziels beeinflusst nicht den Zielerreichungsgrad der anderen Ziele Zielkonflikt / Zielkonkurrenz Der Zielerreichungsgrad eines Zieles beeinträchtigt den Zielereichungsgrad der anderen Ziele negativ à reziprokes Verhalten (im Extrem Verhinderung: Zielantinomie) Zielkomplementarität / Zielharmonie Zielerreichungsgrad eines Zieles beeinflusst den Zielerreichungsgrad der anderen Ziele positiv à gleichgerichtetes Verhalten
(1) Präferenz
(2) Instrumentalbeziehungen
Präferenz = entscheidungsträgerabhängig à Aussage über die Dringlichkeit, so dass eine Rangfolge der Ziele entsteht à Bildung bei Konfliktären Verhältnissen Instrumentalbeziehungen = begründete Mittel-Zweck-Beziehungen zwischen den Zielen à Einteilung in Ober-/Unterziele à Zielhierarchie, d.h. Hinsichtlich der Instrumentalbeziehungen geordnete Gesamtheit der Ziele Zielhierarchie + Präferenzen = Zielsystem
Zielgröße: Produktivität
(1) Definition Produktivität
(2) Grenzproduktivität
(3) Teilproduktivität
(1) = Grad der technischen Ergiebigkeit, Technizität = Durchschnittsprodukt, das sich aus dem Verhältnis des gesamten Outputs und dem für seine Erstellung im Bezugszeitpunkt zum Einsatz gelangenden gesamten Input ergibt à Output : Input (2) (= marginale Produktivität) = Outputänderung, die hervorgerufen wird bei einer infinitesimalen Änderung eines Inputfaktors (3) Zusammensetzung der Ausbringungs- und Faktoreinsatzmengen aus heterogenen Elementen à keine Additivität à Bildung von mengenmäßigen Faktorproduktivitäten à Output wird zu einer Inputfaktorart in Beziehung gesetzt à statistische Maßgrößen, aber keine Zurechnungsgrößen
Zielgröße: Rentabilität
(1) Definition Rentabilität
(2) ROI
(3) ISO-Rentabilitätskurve
1) = Relation von Gewinn zu Kapital Gewinn G Kapital K * 100 à Verzinsung des eingesetzen Kapitals bezogen auf einen bestimmten Zeitraum (2) à Einbeziehung des Umsatzes: = G/U * U/K * 100 mit G/U = Umsatzrentabilität U/K = Kapitalumschlag (3) gleiche Rentabilität durch unterschiedliche Kombinationen der Umsatzrentabilität und des Kapitalumschlages
Zielhierarchie durch Aufspaltung der Rentabilität in Teilziele