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Psychopathologie Kinder-Jugend (Subject) / 1.2 Schutz und Risiko (Lesson)

Äpidemioligie

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  • Was sind Risikofaktoren? -         Einflussfaktoren, die die Auftretenswahrscheinlichkeit einer psychischen Störung erhöhen
  • welche pränatalen Risikofaktoren gibt es? Genetische Defekte Teratogene (schädliche äußere Einwirkungen)              Alkohol, Drogen, Rauchen, Koffein, Medikamente, Umweltgifte, Strahlenschäden,          .            Infektionserkrankungen
  • welche perinatalen Risikofaktoren gibt es? Frühgeburt Überlebensfähigkeit bei etwa 23 Wochen Hirnblutungen Interlligenzminderung, Lernstörungen Geburtskomplikationen Geburtsbedingte Sauerstoffunterversorgung
  • welche postnatalen Risikofaktoren gibt es? Die meisten Risiken ergeben sich aus einer Interaktion zwichen Kindvariablen und psychosozialer Umgebungsvariablen  Frühkindliche Bedürfnisregulation  Bindung an die Bezugsperson Temperament des Kindes Erbe-Umwelt Interaktion Elterliches Erziehungsverhalten Sozialisation durch die Gleichaltrigen
  • Risiko: Frükindliche Bedürfnisregulation ·        Schlaf-Wach-Regulation ·        Häufiges Weinen, exzessives Schreien ·        Fütterstörungen
  • Welche Bindungstypen an die Bezugsperson gibt es? Unsicher-vermeidend, unsicher-ambivalent Desorganisiert-desorientiert, Sicher.
  • Risiko: Beschreibe 3 Temperamentstypen des Kindes  „Easy“: positiver Affekt, milde Reaktionen auf Frustrationen und leicht beruigbar „Difficult“: Schwer beruhigbar, leicht irritierbar, Schwierigkeiten bei der biologischen Regulation zB Essen Schlafen „slow to warm up“: geringer Aktivitätslevel, negativer Reaktionen auf neue Reize, dann aber Adaptation
  • Risiko: Erbe-Umwelt Interaktion Was heist "goodness of Fit" ?  wie sich diese Kinder entwickeln, hängt nun von beidem ab und vor allem von der Interaktion  Goodness of fit: Passung zwischen elterlichen Kompetenzen und dem, was ein Bestimmtes Kind für ein gesundes Heranwachsen benötigt.
  • Risiko: Elterliches Erziehungsverhalten: Welche Bedürfnisse sollten Eltern erfüllen? ·        Befriedigung der physischen Grundbedürfnisse (Nahrung, Gesundheit) ·        Befriedigung der Emotionalen Grundbedürfnisse (Sicherheit, Soziale Kompetenzen, Freundschaften)
  • Risiko: Spzialisation durch Gleichaltrige ·        Gewinnt im Endwicklungsverlauf zunehmend an Bedeutung
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  • Welche Spezifischen Risikokonstellationen gibt es? 1. Kontinuität von Entwicklungsrisiken: Endwicklungsrisiken in einzelnen Phasen sind nicht unabhängig   2. Kumulation von Endwicklungsrisiken: Meistens Kumulation von Endwicklungsrisiken, liegt eins vor dann meistens auch noch andere 3.  Kritische Lebensereignisse:   Können jederzeit auftreten o       zB: Umzug, Trennung der Bezugspersonen, Tod, chronische Erkrankung, Geburt eines Geschwisters o       Erfordern eine Neuanpassung an veränderte Gegebenheiten à Gelingt leichter, wenn absehbar und vorbereitet
  • Was sind Schutzfaktoren? Einflussfaktoren, die die Wirkung von Risikofaktoren abmildern können. Sie wirken dabei im Sinne eines Puffereffekts und verhindern die negativen Faktoren eines Entwicklungsrisikos.
  • welche pränatalen Schutfaktoren gibt es? Günstige genetische Konstellation Serotonin-Transporter-Gen Ehöhter Optimismus, positive Grundstimmung, geringere Depressivität und Ängstlichkeit verbessern Stressresistens (Fraglicher Zusammenhang) Genetisch mitgeprägte Persönlichkeitsmerkmale Temperament Intelligenz
  • welche postnatalen Schutzfaktoren gibt es? Soziale Beziehungen Bindungsverhalten der Bezugspersonen Soziales Umfeld Schule (Klasse, Leistungen) Gleichaltrige (Modellwirkung, soziale Unterstützung) Erziehungsverhalten btw Erziehungsstiel
  • Erziehungsverhalten der Bezugspersonen nach Baumrind: Was bedeutet Reprositivität und Lenkung? Erziehungsstil-Modell: Responsitivität und Lenkung Responsitivität: Verständnisvolle und unterstützende Reaktion auf Bedürfnisse des Kindes Lenkung: Setzen und Erhalten von Regeln und Grenzen 4 verschiedene Erziehungsstiele: (4 felder Tafel mit Lenkung och niedrig und Responsitivität hoch niedrig)
  • definiere Vulnerabilität Die spezifische Anfälligkeit eines Individuums dafür, dass Risikofaktoren wirksam werden.
  • Resilienz Positiver Prozess der Anpassung. Resiliente Kinder und Jugendliche bewältigen aversive Bedingungen, Ereignisse und Erfahrungen erfolgreicher und können diese unbeschadet überstehen
  • Definiere Äquifinalität und Multifinalität Äquifinalität: Viele Endwicklungswege können zu einem ähnlichem Endwicklungsergebnis führen Multifinalität: Ähnliche Entwicklungswege können zu unterschiedliche Entwicklungsergebnissen führen. --> Keine eindeutige Beziehung zwischen Entwicklungswegen und Endwicklungsergebnissen.
  • Prävalenz von psychischen Störungen im Kindes-Jugendalter allgemein Prävalenz für verschiedene Störungsbilder 17.6 % der Menschen haben Störungen im Kindes oder Jugendalter, dies hat sich in den 50 letzten Jahren kaum geändert  Häufigkeit Verschiedener Störungsbilder Schlafstörungen 12.5 % Angststörungen: 10.4% Störung des Sozialeverhaltens: 7.6% Depression: 5.4% Hyperkinetische Störungen: 2.2% Intervention bei Störungen: nur ca 17% der Betroffenen werden behandelt!-->die bedeutet das Prävention und Intervention (also vor der Erkrankung) wichtig ist!!
  • Ziele der Prävention Oberstes Ziel: Krankheitsvermeidung -         Erreichbar durch:  Risikofaktoren minimieren oder ausschalten Schutzfaktoren erzeigen oder untersctützen Prävention muss eng mir Annahemn über Ursachen der zu vermeidenden Krankheiten, normalen Endwicklungsverläufen, Risiko- und Schutzfaktoren verbunden sein Unterschied zu therapeutischer Intervention: bei Teilnehmern liegt (noch) keine diagnostizierbare Störung vor
  • Was ist der Unterschied bei Interventionsmassnahmen von Kindern und Erwachsenen? -         Bedeutung des sozialen Umfelds (Familie, Schule, freunde) -         Einbezug von Bezugspersonen (je jünger das Kind, desto mehr) -         Störungseinsicht? -         Berücksichtigung des Endwicklungsstandes
  • Welche anerkannt Verfahren der Psychotherapie gibt es? Wissenschaftlicher Beirat  Verhaltenstherapie Systemische Therapie Nach Psychotherapie-Richtlinien anerkannt: Verhaltenstherapie Psychodynamische Therapieverfahren