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Psychologie M1 (Subject) / 3400 / 1 Was ist Psychologie? (Lesson)

Modulhandbuch 3400 / BSc Psychologie

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  • Definition Psychologie - Wissenschaft vom Erleben und Verhalten- wörtlich "Seelenlehre" (Wissenschaft von der Seele)
  • Was ist Erleben? verbunden mit der Erste-Person-Perspektive "Ich erlebe/fühle/denke, das ich "psi" (etwaswahrnehme, mich gut fühle...." Methode: Introspektion (Selbstbeschreibung) "jegliches Innewerden durch etwas" mit dem Eeleben ist das "Qualia-Problem" verbunden
  • Was ist Qualia? lat. Qualis „wie beschaffen“ subjektive Erlebnisgehalt mentaler Zustände und Prozesse "wie es sich anfühlt...." zentraler Prüfstein für reduktionistische Erklärungen von mentalen Prozessen Argument gegen reduktionistische/materialistische Erklärungsversuche ist das, was das Erleben eigentlich ausmacht nicht durch Außenbeobachtung erklärbar
  • Was ist Verhalten? ist verbunden mit der Dritten-Person-Perspektive (Beobachter-Perspektive) "Ich beobachte das P am Ort O zum Zeitpunkt T Bewegungsmuster BM zeigt" Methode: Verhaltensbeobachtung Dritte-Person-Perspektive kann nicht zugunsten der Ersten-Person-Perspektive reduziert werden (Beobachter ist immer an Beobachtung gebunden Verhalten ist zumeist unbewusst (ohne bewusste Kontrolle, Bsp. Autofahren) = Routineverhlaten, man spart Ressourcen (zum Beispiel für gleichzeitige Unterhaltungen. Dörner (1938): NIcht jedes Verhalten ist jedoch Gegenstand der Psychologie (Schiwtzen in der Sauna nicht wichtig für Psychologie, Schwitzen bei Vorträgen allerdings schon.
  • Alternative Definition der Psychologie durch Dörfer (1938) Psychologie als Wissenschaft von offenen und variablen Regulationen allerdings kein sehr verbreiteter Vorschlag Eigenart des menschlichen psychischen Systems aber auf den Punkt gebracht Menschen instinktarm, müssen lernen zwischen einem Mangelzustand (Hunger/Information) und der Art und Weise der Befriedigung in Hinsicht auf Regulation (wie geling es mir das...) zu regulieren (Schoki essen/Brot/gar nicht, sondern Sport...); daher offen und variabel bei Tieren (instimkgesteuert/schnell überlebensfähig) das Gegenteil
  • Was ist eine regulative Idee? geht auf Kant zurück Beisp. "Gott"   ohne Subjekte, also Menschen die "ihn" denken, würde diese "Idee Gott" nicht existieren. vollständige Objektivität zwar regulative Idee, aber keine Realtität (nur Personen als Subjektive können regulative Ideen haben
  • Was ist der psychische produktive Faktor? Ursprung des psychischen Denkens Realität des Psychischen
  • Was begründet die Realität des Psychischen? Diskrepante Erfahrungen (Rubinischer Pokal) Konstanzleistungen (Rolle der Größenwahrnehmungen / Größenkonstanz) Optische Täuschungen (Müller-Lyer-Täuschung)
  • Was ist eine Diskrepante Erfahrung? ein unverändertes physikalisches Draussen bedeutet keinesfalls ein unverändertes, eindeutiges seelisches Inneres Beispiel "Rubinischer Pokal" das gleiche Muster gibt Anlass zu zwei völlig unterschiedlichen Wahrnehmungen Erleben nicht ausschließlich mit der unveränderten psysikalischen Reizgrundlage im phänomenalen Draußen zu erlären Aussen nicht einfach nach Innen kopiert, produktiver innerer Faktor mit im Spiel (es geht mit dem Äußeren eine Verbindung ein) Eigene "Einstellung" gehen in das aktuelle Beispiel mit ein - > deuten im Lichte unserer Erfahrungen machen Unteschied zwischen dem was wir sehen und dem was es ist! Dopplereffekt ( gibts es nicht nur bei uns selbst, sondern auch bei anderen, die etwas anderes sehen als wir Distanzierung zum eigenes naiven Realismus (Dinge sind nicht so wie sie scheinen) gibt Möglichkeit der Unterscheidung "Erscheinung und dem was die Erscheinung ermöglicht" Dinge können einen Doppelstaus haben (bewusstseinimmanent/bewusstseinstranszendent)
  • Was ist eine Einstellung? Vergangene Wahrnehmung, Deutungen und Erfahrungen, die in aktuelle Beispiele mit eingehen. wir deuten was wir sehen im "Lichte" der Erfahrungen
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  • Was ist Handeln? hat zielgerichteteten, intentionaler und beabsichtigenden Charakter (ich gehe durch diese Tür)
  • Was sind Konstanzleistungen? psychische Leistungen, in der Wahrnehmungspsychologie als Verrechnung unteschiedlicher Größeneindrücke interpretiert kein bewusstes "drum kümmern" Bsp. Abstand zu Tasse (aber man weiss, das Tasse nicht so klein ist, wie sie optisch wahrgenommen wird) oder Menschen unter Turm (Größenkonstanz) Reizgrundlage auf Netzhaut ändert sich ständig (Kopfdrehen) Wahrnehmung bleibt aber immer die gleiche (Verrechnungsleistung)
  • Was ist eine optische Täuschung? nehmen anders wahr, als es tatsächlich ist haben stabilen Wahrnehmungseindruck, der aber im Konflickt mit unsere Wissen steht, das aus einer intersubjektiven Messpraxis herrührt (Müller-Leyer-Pfeil-Täuschung) visuelle Wahrnehmung misst offensichtlich anders, als die Messpraxis 
  • Was sind die Gemeinsamkeiten der Diskrepanzerfahrungen? kein einfacher und direkter Zusammenhang zwischen extraorganismischen (draussen) und den dann verursachten intraorganismischen (innen, also die Wahrnehmung dessen) Bedingungen Ein und das selbe Ding (Objekt der Außenwelt) kann also anders wahrgenommen werden, sich also widersprechen
  • Was ist Wahrnehmung? Mischung aus Äußerem und Inneren (es kommt etwas von uns dazu) Wahrnehmungsobjekt wird psychisch verarbeitet es entsteht Zwang, psychische Funktionen anzunehmen und Bildung von Begriffen wie Erinnerung, Vergleich, Erwartung)
  • Was sind mentale Zustände? Ursache von Handlungen und anderen mentalen Zuständen Bsp: Stress kann bewirken, das wir in den Urlaub fahren Gefühle eigene Zutat Sinnessysteme nicht statisch (wechselnde Perspektiven) und werden aneinander gemessen ermöglicht Orientierung und Fehlerkorrekturen Phänomene sind immer auf andere Phänomene bezogen
  • Was ist bewusstseinsimmanent? Bewusstseinsabhängig 
  • Was ist bewusstseinstranszendent? Bewusstseinsunabhängig
  • Definition Diskrepanztheorie allgemein? wird aus Beobachtungen, insbesondere experimentellen Beobachtungen, indirekt auf Psychisches geschlossen. Unmittelbar ist Psychisches nur jedem einzelnen zugänglich -> daher braucht alles, was erforscht wird, öffentiche Kriterien, denn Wissenschaft ist eine intersubjektive Praxis und öffentliche Erkenntnisgewinnung.  Wahrnehmungen können einander widersprechen- sie können sich verändern, aber die Dinge bleiben gleich- sie können gleich bleiben, aber die Dinge verändern sich
  • Definition Seele wird heute nur noch als System aufgefasst (schon durch Aristoteles vertreten) in der modernen Psychologie kein Bezug mehr zur Seele ein Gefüge von seelischen Funktionen, Fähigkeiten und Fertigkeiten, Zuständen dominanter Zug die Tätigkeit und Aktualität ist "Seele als arbeitende, psychische Leistung/funktionale Form" steht zwischen Natur (Anpassung an physik. Gegebenheiten) und Kultur (Anpassung an kulturelle Normen und Werte) ist nicht identisch mit der Person oder dem Körper ist das Insgesamt der seelischen Funktionen (psychophysischen Wechselbeziehung zwi. subjektiv metalem erleben und quantitaiv messbarem Objekt physikalischer Reize) Reflexionsbegriff als die Trennung in eine äußere und eine innere Welt kein metaphysischer Begrif
  • Was ist Metaphysisch? alles Erkenntnisse , die sich auf das beziehen, was jede mögliche Erfahrung überschreitet
  • Was ist Metaphysik? Lehre vom emoirisch nicht mehr Erfahrbaren, von den hinter unseren Wahrnehmungen verborgenen oder vermuteten Tatbeständen
  • Seelenbegriff Nach DescartesTrennung nach res cogitans und res extensa wurde in der Bewusstseinspsychologie (Wundt 1932-1920) -> "Bewusstsein" Seelenbegriff für empirische Psychologie entbehrlich rationale Seelenlehre sei "Metaphysik" (Kant), da sich in der Erfahrung (dem Gegebenen, Positigven) nicht beobachten lässt, was den Namen "Seele" rechtfertigt wurde zu logischem (Sammel)Begriff in der modernen psychologisch-wissenschaftlichen Begrifflochkeit wurde ausseelische Eigenschaften und Funktionen -> psychische E un. F keine Zweifel an Realität seelischer E und F (Hören als Wahrnehmungsfunktion), jedoch keine Schlußfolgerung auf eigenstädndige Entität (Wesen/Ding) "Seele"
  • Was ist res cogitans und res extensa? Seelenbegriff nach Descartes res cogitans: Das denkende Ich als ausschließlich denkende Substanz kennzeichnet, die er res cogitans nennt. Dieses denkende Ding ist strikt vom rein körperlichen Dasein getrennt und kann als solches kein Attribut der Körperlichkeit auf sich beziehen. Es ist somit von allen materiellen Dingen getrennt, die im Körper als res extensa auftreten. Die bloße Materie als res extensa ist somit auch streng getrennt von der denkenden Substanz.
  • Was sind psychische (seelische) Eigenschaften? relativ stabile und generelle Merkmale  eines psychischen Prozesses oder psychische Funktion (Wahrnehmung, Gedächtnis) sind relativ unabhängig von situativen und zeitlichen Rahmenbedingungen nur bei Einzeldingen vom Typ "lebebendiger Körper" vorkommen
  • Was sind psychische (seelische) Funktionen? nicht abstrakte, eigenständige Entitäten im Dienste des Handelns Sammelbezeichnung für Prozesse und Strukturen, auf die sich jegliche Aktivität von Menschen stützt Mensche werden durch diese zu einem flexiblen, adaptiven Verhalten in einer vielfältigen, sich veränderten Umwelt befähigt charakterisiert des wesentlichen Unterschied des Psychischen zum Physischen können nur unvollständig verstanden werden, wenn die Komplexität der menschlichen Lebenswelt nicht einbezogen wird, die zu einem großen Teil aus überindividuellen, geistigen Erzeugnissen besteht, die widerum auf die Auswirkung psychischer Funktionen zurückwirken.
  • Was sind (seelische) Fähigkeiten (abilities)? verfestigte Systeme verallgemeinerte Prozesse, die Tätigkeitsvollzug steuern und Leistungen ermöglichen hauptsächlich kognitive Vorgänge (Gedächtnisleistungen sowie gedanklich analysierende und sythetisierende Vorgänge sind nicht beobachtbar, alleslassn zu erschließen
  • Seelenbegriff nach Wundt (1832-1918) nicht ding-artig als Aktualität Geschehen als Konfiguration von Prozessen übereinstimmung mit biologischer Auffassung eines Oraganismus als offenes, dynamisches und energie- und informationsverarbeitendes System Wundt folgt hier der Aktualitätsauffassung der "Seele" Leibnitz und Aristotoles grundlegendes Merkmal dessen, was Wesen zu einem Lebendingen macht
  • Was sind grundlegende seelische Funktionen? Wahrnehmung Bewegungsregulation Handelsind in einem sensumotorischen Funktionskreislauf verbunden aber auch Streben Spüren Gebühle Emotionen
  • Was sind Fertigkeiten (skills) Aufgabenbezogene, individuelle Aktivitäten, die als eingeübte Bewegungsabläufe realisiert werden (senso)motorische Fähigkeiten (z.B. Schwimmen)
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  • Was sind die Teilklassen der seelischen Funktionen und Eigenschaften? Erleben Verhalten Handeln
  • Was bedeutet "I vs Me"? Vorschlag durch James (1842) "Self" als Nachfolgegebriff zu "soul" "I" = Self as knower (Ich als Subjekt)- Bezug auf Konzeptsystem, das aus den Gedanken und Einstellung über sich selbst    besteht; der eigene Bewusstseinstrom "Me" = Self as knwon (Ich als Objekt)- wird heute als selbstbezogenes Wesen aufgefasst (in Selbstkonzeptforschung mit  geeigneten Mitteln gemessen und unetrsucht, reflektierbare Identitä
  • Was bedeutet Seele als Reflexionsbegriff? erlaubt uns , Erfahrung kritisch zu analysieren ist der Nachdenkende, analytische Aspek der Seele im Prozeß des Nachdenkens, der Reflexion, kritische Auseinandersetzung mit Erlebten, Gefühlten, Handeln
  • Was bedeutet Intentionalität? Brentano 1838-1917 Gerichteteheit seelischer Funktionen (beim Denken wird an etwas gedacht)
  • Was bedeutet "Soziale Definition des Handels"? Erleben und Handeln kann nicht ohne die Umgebung des Menschen verstanden werden Fremdaufforderung (P1 fordert P2 auf etwas zu tun oder zu unterlassen) Selbstaufforderung (P1 kann sich selbst auffordern etwas zu tun (Absicht/Wille/Vorsatz) oder zu unterlassen Aktions- und Reaktionsmöglichkeiten ergeben sich aus den Fähigkeiten die relativ zur Umgebung des Organismus sind (Sehen geht nur mit zu sehenden Objekten, Denken nur mit Gedachtem) Organismus hat Organisation (=Fähigkeiten), die mit der Ordnung seiner Umwelt abgestimmt wird Ordnung wird durch die Regelmäßigkeiten der Umgebung (=Informationen) bestimmt Jeder Organismus ein informationsverarbeitendes System und die Psychologie immer ökologische Psychologie
  • Was ist die soziale Definition des Handelns? Erleben und Handeln kann nicht ohne die Umgebung den Menschen verstanden werden (mit oder gegen den Menschen) Fremdaufforderung: P1 fordert P2 zum Handeln/Unterlassen auf Selbstaufforderung: P1 kann sich selbst auffordern, etwas zu tun (Absicht/Wille/Vorsatz) oder zu unterlassen Aktions/Reaktionsmöglichkeiten ergeben sich aus den Fähigkeiten, die relativ zur Umgebung des Organismus sind (Sehen nur mit zu sehendem Objekt, Denken nur mit Gedachtem Organismus hat Organisation (=Fähigkeiten), die mit Ordnung der Umwelt abgestimt werden muss -> diese O. wird durch die Regelmäßigkeiten der Umgebung (=Information) bestimmt Damit ist jeder Organismus ein informationsverarbeitendes System und Psychologie immer ökologische Psychologie
  • Was bedeutet Umgebung (im Sinne der sozialen Definition des Handelns)? nicht nur natürliche Gegebenheiten (Lichtverhältnisse,Luftdruck,Schwerkraft) auch Gegebenheiten wie Kultur (Artefakte, soziale Einrichtungen, traditionell entstandenen Einrichtungen wie Sprache und Sitten, Gebräuche)
  • Was ist der Unterschied zwischen literaler und oraler Kultur? Literale (Bücher, Gesetze) Orale (Wissensüberlieferung, als Sprach-Speicher nur das Gedächtnis)
  • Was ist die Auffassung Bühlers zur Wichtigkeit psychischer Funktionen (Würzburger Schule)? einzelnen psychische Funktionen zwar wichtig, aber die höheren komplexen psychischen Funktionen, das lebensweltliche, kulturbezogene, soziale Handeln der Menschen nicht angemessen widerspiegelt. er betonte Wichtigkeit überindividueller menschlicher Erzeugnisse
  • Was ist die Semiotische Kompetenz? beschreibt Fähigkeit der Menschen, ein Zeichensystem für kognitive und kommunikative Ziele zu erlernen und zu gebrauchen zur Weitergabe von über Generationen erworbenes Wissen zur Beeinflussung anderer Menschen Bezieht sich auf verbale und non-verbale Kommunikation ist zentrale Kompetent von Lebewesen Bühler: Arbeit zur Sprachtheorie (Auseinandersetzung mit Wundts Sprachpsychologie) als wichtige theoretische Arbeit der Psychologie
  • Was ist der Aufbau/Voraussetzung für semiotische Kompetenz? anatomische/physiologische FähigkeitenArtikulierenDekodieren von SprachlautenVerarbeiten von sprachlichen Äußerungen kognitive und kommunikative FähigkeitenFähigkeit zu sozialen Beziehungen -> zentrale Kompetenz von Lebewesen
  • Warum befindet sich die Psychologie in einem großen theoretischen Spannungsfeld? einerseits sehr biologienah, naturwissenschaftliche Methoden (seelische Funktionen wie Raum/Farbwahrnehmung) andererseit geisteswissenschaftliche Methoden bei z. B.kulturell verfassten Lebensweisen (Biografieforschung) in letzten Jahrzehnten überwiegen naturwissenschaftlcihe Methoden (welche zu wählen sind, hängt von Fragestellung und Gegenstandsangemessenheit ab daher heute erheblich grösseres Ausmaß an Teildisziplinen -> auch wenig Bestrebungen in vereinheitlichten Theorien auszubauen
  • Was bedeutet "Seelisches als Disposition"? Einstellung / Eigenschaft eines Menschen
  • Was ist eine Disposition/dispositionelle Eigenschaft (wissenschaftstheoretisch)? Eigenschaft die nicht direkt beobachtbar ist manifestiert sich in einem bestimmten Verhalten Bsp. Wasserlöslichkeit bei Zucker Neigung des Objekt, unter bestimmten Umständen einen bestimmten Zustand anzunehmen
  • Was ist Semiotische Kompetenz? Fähigkeit des Menschen, Zeichensystem für kognitive und kommunikative Ziele zu erlernen und zu gebrauchen, um über Generationen erworbenes Wissen weiterzugeben oder andere zu beeinflussen bezieht sich auf sprachliche/nicht-sprachliche Kommunikation
  • Aufbau/Voraussetzung für Semiotische Kompetenz? anatomische/physiologische Fähigkeiten - Artikulieren - Dekodieren von Sprachlauten - Verarbeiten von sprachlichen Äußerungen kognitive und kommunikative Fähigkeiten - Fähigkeit zu sozialen Bindungen - zentrale Kompetenz von Lebewesen
  • Warum befindet sich die Psychologie in einem großen, theoretischen Spannungsfeld? einerseits sehr biologienah, naturwissenschaftlcihe Methoden ( seelische Funktionen wie Raum/Farbwahrnehmung) andererseits geisteswissenschaftlcihe Methoden bei kulturell verfassten Lebenswelten (z.b. Biografieforschung) seit letzter Jahrzehnte überwiegt Naturwissenschaftliche Methoden welche zu wählen ist, hängt von Fragestellung ab daher inzwischen erheblich grösseres Ausmaß an Teildisziplinen; wenig Bestrebung, diese zu vereinheitlichen
  • Was ist eine Disposition? Einstellung/Eigenschaft
  • Was ist eine Disposition/dispositionelle Eigenschaft (wissenschaftstheoretisch)? Eigenschaft, die nicht direkt beobachtbar ist manifestiert sich in einem bestimmten Verhalten (Wasserlöslichkeit bei Zucker) Neigung eines Objekts, unter bestimmten Umständen einen bestimmten Zustand anzunehmen
  • Was sind Psychische Fähigkeiten/Eigenschaften als Disposition? nicht beobachtbare Eigenschaften/hypothetische Konstrukte, die über beobachtbare (Verhaltens-)Manifestationen/Indikatoren erschlossen werdenBsp. Intelligenz als hypothetisches Konstrukt wurde erschlossen durch Intelligenzmessung (Beginn 20. J) insbesondere in der Differentiellen/Persönlichkeitspsychologie Dispositionen gehören in Bereich der seelischen Fähigkeiten Dispositionen/Dispositionsprädikate werden häufig innerhalb von Erklärungen eingesetztBsp. State-Trait-Angst-Modell      Prüfungsängstlichkeit P und Prüfungssituation S -> Prüfungsangst V und      Vermeidungsverhalten V Einstellung hier: im Sinne eines Einstellungsprädikates (psychologische Verben wie glauben, erwarten, denken, die mit einem Nebensatz „das-Satz“ verknüft sind