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Allgemeinmedizin (Subject) / Alles (Lesson)
Kurz und präzise
This lesson was created by Aliya.
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- Hypertensive Krise RR > 230/130mmHg ohne Symptome eines akuten Organschadens 1. eine zusätzliche Dosis des vom Patienten verwendenten Antihypertonikums 2. Schonende RR Senkung wegen Kollapsgefahr, max. 20% des Ausganswertes 3. Nitroglycerin, Urapidil oder Clonidin.
- Obstruktives Schlafapnoesyndrom Lautes und unregelmäßiges Schnarchen mit Atemstillständen ( Fremdanamnese) Tagesmüdigkeit mit Sekundenschlaf Intellektuelle Leistungsminderung Potenzstörungen (durch Störung des erholsamen REM-Schlafs) RR Steigerung
- In welchem Gelenk ist ein akuter Gichtanfall am seltensten zu erwarten? Ein akuter Gichtanfall ist im Hüftgelenk am seltensten zu erwarten, da die Löslichkeit von Harnsäure bei sinkender Temperatur abnimmt.Weil das Hüftgelenk aufgrund der Nähe zum Rumpf das wärmste Gelenk des Körpers ist, kristallisiert die Harnsäure hier nur selten aus. Prädilektionsstelle für einen Gichtanfall ist mit 60% das Großzehengelenk (Podagra).
- Ein Patient, der wegen einer Fraktur längere Zeit immobilisiert ist, wird von Ihnen hausärztlich betreut und erhält zur Thromboseprophylaxe eine niedrig dosierte Heparinisierung. Welcher der Laborwerte sollte angesichts der Heparin-Therapie in erster Linie regelmäßig kontrolliert werden? Neben vermehrten Blutungskomplikationen ist die gefürchtetste Nebenwirkung der Heparintherapie die sogenannte HIT II. Die Bestimmung der Thrombozytenzahl bei der Heparintherapie dient dem rechtzeitigen Erkennen einer Heparininduzierten Thrombozytopenie, kurz HIT. Bei der ungefährlichen HIT I fällt die Anzahl der Thrombozyten zu Beginn der Heparintherapie (1.-5. Tag) leicht ab und steigt danach wieder an. Bei der gefürchteten HIT II kommt es zur Autoantikörperbildung gegen den Plättchenfaktor 4-Heparin-Komplex (ab 5. Tag), was eine aktivierte Gerinnung mit multiplen lebensgefährlichen Thromboembolien (Thrombozytenverbrauch) zur Folge hat.
- Quick- Wert oder INR Die Thromboplastinzeit (auch Quick-Wert oder INR) eignet sich als Maß für die Funktionsleistung des extrinsischen Gerinnungssystems nicht zur Überwachung der Heparintherapie, sondern der Marcumartherapie. Da diese Gerinnungsfaktoren durch die Leber synthetisiert werden, stellt die Thromboplastinzeit zusätzlich einen Parameter zur Beurteilung der Syntheseleistung der Leber dar.
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