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Neurologische Erkrankungen (Subject) / Parkinson (Lesson)
Krankheitslehre und Pflege
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- Was ist Parkinson? Symptomkomplex aus Akinese, Rigor und Ruhetremor Überwiegend Männer und Menschen über 60 Jahren
- Was ist die Ursache für Parkinson? Idiopathischen Parkinson = Untergang der Dopamin produzierenden Zellen im Mittelhirn Symptomatische Parkinson = Entwicklung der Symptomatik durch Erkrankungen der Hirngefäße, Gehirnentzündungen, Vergiftungen, wiederholter Traumen und Arzneimittel Entstehung durch andere Degenerative ZNS - Erkrankungen Folge ist der Verlust des Gleichgewichts zwischen Dopamin ( zu wenig) und Azetylcholin ( relativ zu viel)
- Wie äußert sich ein Parkinson? (Symptome) Hypo- oder Akinese Allgemeine Bewegungsarmut mit starrer Mimik Fehlen der normalen Mitbewegungen Kleinschrittiger Gang Kleiner werden der Schrift Leise, monotone stimme Zusätzlich: Rigor, Tremor, Haltungsinstabilität in aufrechter Körperhaltung Gebücktes gehen mit leicht gebeugten Armen Vegetative Störungen: Speichelfluss, Schwitzen, abnorme Talgsekretion Sensible / sensorische Störungen: Störungen des Geruchs, Schmerzen, Parästhesien Psychische Störungen (Stimmungsschwankungen), kognitive Störungen
- Wie wird ein Parkinson diagnostiziert? Klinisches Bild und Medikamenten Anamnese, im Anfangsstadium schwierig MRT zur Differenzierung der Parkinson Formen und Ausschluss anderer Erkrankungen
- Wie wird ein Parkinson behandelt? Heilung nicht möglich Medikamentöse Therapie zur Linderung der Beschwerden Tiefen Hirnstimulation bei Medikamentenresistenz von Tremor und Akinese Besondere Probleme: On Off Phänomen (sehr stark wechselnder beweglichkeit) End of Dose akinesie (nachlassende Beweglichkeit kurz vor nächsten Medigabe) Freezing (Gehblockkaden)
- Pflege - Parkinson Patient zum üben und zur Selbstständigkeitserhalt motivieren, nicht Bevormunden, Zeit einplanen, Langsamkeit akzeptieren, Hilfsmittel einsetzen Regelmäßige Physiotherapie, tägliches selbstständiges üben des Patienten Bewegungsablauf mit Patienten besprechen Bei Bewegungsblockaden Patienten den Bewegunsablauf mitbesprechen lassen Kein Zeitdruck, schwankenden Leistungsfähigkeit berücksichtigen Ruhepausen einlegen Kommunikationstraining Regelmäßige Atemübungen Stimmungsschwankungen und depressive Verstimmung durch Gespräche auffangen Angehörige in Pflege mit einbeziehen
- Prävention - Parkinson Umgang mit Medikamenten, Anleitung zur Selbstbeobachtung der medikamentenwirkung Ernährung: ausreichend Flüssigkeit, L-Dopa nicht zusammen mit eiweißreichen Mahlzeit = Resorption vermindert Konsquente Bewegungsübungen Sturzprophylaxe Kontakt zum Selbsthilfegruppen
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