Depressive Störung
Eine oder mehrere depressive Episoden oder dysthyme Symptomatik Major Depression , einzelne Episode Major Depression , rezedivierend Dysthyme Störung
Bipolare Störung
Mindestens eine manische oder sich abwechselnde, manische, hypomane und depressive Epsiode bzw. zyklothyme Symptomatik. Bipolar-I-Störung Bipolar-II-Störung Zyklothyme Störung
Major Depression
Depressive Verstimmung/Verlust an Interesse oder Freude an fast allen Aktivitäten über min. 2 Wochen min. 5 Symptome müssen auftreten : Gewichtsveränderung, Schlafstörungen, Unruhe oder Verlangsamung, Müdigkeit oder Energieverlust Gefühle der Wertlosigkeit oder Schuldgefühle, Konzentrations - o Entscheidungsschwierigkeiten Suizidgedanken, pläne, versuche
Verlaufsformen Major Depresion
Je nach auftreten der Depression im lebensverlauf unterscheidet man unter : einzelnen Major Depression einer rezidivierenden Major Depression Differentialdiagnostische Unterscheiden : Schweregrad Vorliegen weiterer kritischer Syptome
Dysthyme Störung
über zwei Jahre an der Mehrzahl der Tage auftretende depressive Verstimmung, ohne das Kriterien der Major Depression erfüllt sind. 2 der Folgenden Syptome : Appetitverdrängung,Schlafstörungen,Energiemangel,geringes Selbstwertgefühl, Konzentrationsschwierigkeiten, Gefühl der Hoffnungslosigkeit Weniger persistierend , stärker fluktuierend, Symptomatil weniger akut ausgeprägt, dafür langjähriger als M.D
Prävelenz und Risikofaktoren der Depression
bedeutenste Gruppe der psychischen Erkrankungen weltweit Lebensrisiko an einer Depression zu erkranken liegt bei 20 % Frauen doppelt so häufig betroffen wie Männer Häufigeres auftreten bei : geschiedenen, getrenntlebenden, verwirrten Personen Kritische Lebensereignisse in kombiantion mit psychosozialem Stress
Komorbidität und assoziierte Merkmale
Angststörung primäres Auftreten, Risikofaktor, ungünstige Prognose für Verlauf , erhöhte Suizidalität Körperliche Erkrankungen ( Diabetis, koronare Herzerkrankungen ) Einschränkung der sozialen und beruflichen Rolle Suizidalität
Symptomatik der Manie und Hypomanie
Gesteigerter Antrieb und Interesse an bestimmten Dingen Im Vordergrund steht : übertriebene gehobene, euphorische oder reizbare Stimmung Größenideen, Gedankenrasen Geringes bis fehlendem Schlafbedürnis, gesteigerte Gesprächigkeit und gesteigertem Aktivitätsniveau Unüberlegtes Verhalten der Manie und Hypomanie Wechselnde und ungeschütze Sexualkontakte Spontan,luxuriöse Wochenendausflüge Käufe von unnützen,luxuriösen Gegenständen Unüberlegte Kündigung des Arbeitsplatzes Gesetzesüberschreitungen Schulden
Bipolare Störung I
Wiederholte manische oder gemischte Episoden, die sich mit depressiven Episoden abwechseln Das auftreten von depressiven Phasen ist jedoch keine Bedingung Verlauf: Schwere Depresion Leichte Depression Manie Normale Stimmung bis Leichte Depression
Bipolare Störung II
Depressive Episoden wechseln sich mit leichten manischen Phasen ( Hypomanien ) ab. Gewinnen die Manischen Phasen an bedeutung ist eine Bipolare Störung I zu klassifizieren Verlauf: Schwere Depression Leichte Depression Hypomanie Normale Stimmung
Zyklothyme Störung
Chronische Störung der Stimmung über mind. 2 Jahre in denen deutliche Schwankungen vorkommen Ausschlussdiagnose: Major Depression Verlauf: über 2 jahre Hypomanie Leichte Depression Schwere Depression Normale Stimmung Hypomanie Leichte Depression
Behandlung Bipolare Störung
Problematisch : fehlende Krankheitseinsicht des Klienten in der Manischen-Phase Pharmakologische Behandlung durch Stimmungsstabilisator : Lithium , Antileptika oder Antipsychotiker Ergänzende psychotherapeutische und psychoedukative Theraphie Primäres Ziel ist ein hilfreicher Umgang mit der Erkrankung und keine Krankheitsaufarbeitung Selbsthilfegruppe