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Grundlagen des Netzwerkbetriebs Netzwerkkonzepte und Netzwerkrealität

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  • Stellen Sie für Ihren virtuellen Computer Win2012-1 die MAC-Adresse fest und vergleichen Sie diese mit der MAC-Adresse, die Sie in Übung 1.1 notiert haben. Es handelt sich um eine andere Adresse. Hinweis: Auf der virtuellen Maschine muss hierzu die „Powershell“ geöffnet werden.
  • Wie stellen Sie fest, welcher Hersteller Ihre Netzwerkkarte produziert hat? Die ersten sechs Stellen bezeichnen den Hersteller der Netzwerkkarte. Die Zuordnung kann man im Internet unter http://standards.ieee.org/develop/regauth/oui/public.html nachschlagen.
  • Warum benötigt auch ein kleiner Handwerksbetrieb ein Netzwerk bzw. einen Anschluss an das Internet? Netzwerke gehören auch in kleinen Betrieben heute fast immer zur Grundausstattung. Der Handwerksbetrieb benötigt ein Netzwerk bzw. den Zugang zum Internet z. B. für die folgenden Tätigkeiten: • Abgabe von Steuererklärungen (geht in vielen Fällen nur noch online, z. B. Umsatzsteuer), • Online-Bestellungen bei Lieferanten (oftmals günstigere Konditionen), • Kunden möchten Kontakt über E-Mail aufnehmen (Anfragen, Angebotserstellung).
  • Wie bezeichnet man ein Netzwerk, das auf einem Firmengelände mehrere Gebäude miteinander verbindet? LAN
  • Kann ein LAN mehrere Server enthalten? Ja
  • Im Zusammenhang mit Schichtenmodellen ist von horizontaler und vertikaler Kommunikation die Rede. Unterscheiden Sie diese beiden Arten der Kommunikation. Horizontale Kommunikation: Jede Schicht kommuniziert direkt mit der nächsthöheren und der nächstniedrigeren. Dabei reicht sie ihr Arbeitsergebnis an die jeweilige andere Schicht weiter. Vertikale Kommunikation: Jede Schicht arbeitet mit dem Arbeitsergebnis der Schicht auf derselben Ebene in dem anderen Land. Die vertikale Kommunikation findet indirekt statt.
  • Was ist das besondere am OSI-Schichtenmodell? Mithilfe des OSI-Schichtenmodells lässt sich die Kommunikation zwischen zwei Rechnern auf einer recht abstrakten Ebene beschreiben – völlig losgelöst von irgendwelchen Rechnerarchitekturen, Betriebssystemen und speziellen Hardwarekomponenten.
  • Welche Schichten des OSI-Schichtenmodells gehören zum Transportsystem? Schichten 1–4
  • Zu welcher Schicht des OSI-Schichtenmodells gehört die Netzwerkkarte? Schicht 1
  • Aus welchen Protokollen besteht der TCP/IP-Protokollstapel? ICMP, IGMP, IP, ARP, UDP, TCP, NetBIOS, Windows Sockets
  • Gehen Sie auf die Seite http://www.ietf.org. Was bedeutet die Abkürzung IETF? Geben Sie im Suchfeld bei Internet-Drafts and RFC Quick Search den Suchbegriff TCP/IP ein. Aus welchem Jahr sind die ersten angezeigten RFCs? Welchen Status hat RFC 1812? The Internet Engineering Task Force 1988-08 RFC 1065 Proposed Standard
  • Wie erkennt die Bridge, ob sie ein Paket in ein anderes angeschlossenes Segment weiterleiten muss? Intern arbeitet die Bridge mit einer Tabelle, in der MAC-Adressen und Segmente einander zugeordnet sind. Die Bridge kann daher feststellen, in welchem Segment ein Zielcomputer liegt. Soll nun ein Datenaustausch zwischen zwei Computern stattfinden, die im selben Segment liegen, stoppt die Brücke das Datenpaket: Es wird nicht an das andere Segment weitergeleitet, weil die Bridge weiß, dass das Paket seinen Empfänger bereits im selben Segment erreicht hat. Im Fall, dass die Kommunikationspartner in verschiedenen Segmenten liegen, leitet die Bridge das Paket in das entsprechende Segment weiter.
  • Was passiert, wenn ein Ende des Buskabels nicht mit einem Abschlusswiderstand terminiert ist? Es kommt zu Signalreflexionen, die Datenströme überlagern sich und die Datenübertragung ist gestört, d. h. nicht mehr möglich. Erst wenn das Netzwerk repariert ist (Kabel ist wieder terminiert), ist Datenaustausch möglich.
  • Was passiert, wenn in einem Busnetz zwei Computer gleichzeitig beginnen, Daten zu senden? Es kommt zu einer Datenkollision, die Datenübertragung wird nach einer zufällig festgelegten Zeit erneut versucht.
  • Was bedeutet das Wort „Übersprechen“? Daten aus der Datenübertragung eines benachbarten Kabels stören die Datenübertragung. Es entsteht ein Rauschen, das in manchen Fällen durch geeignete Komponenten entfernt werden kann (z. B. Repeater). Ist das nicht möglich, kommt keine fehlerfreie Datenübertragung zustande.
  • Welche Vorteile bietet die strukturierte Verkabelung gegenüber anderen Möglichkeiten in großen Netzen? Es ist einfacher, die Übersicht über die Gesamtinstallation zu behalten. Erweiterungen des Netzes sind jederzeit problemlos möglich. Störungen wirken sich nur auf den jeweiligen Bereich aus.
  • Wo ist bei der strukturierten Verkabelung der Single Point of Failure? Es gibt keinen Single Point of Failure, also keinen Punkt, der das GESAMTE Netzwerk lahmlegt; dies ist einer der Vorteile dieser Art der Verkabelung. Natürlich könnte man hier auch argumentieren, dass der Hauptswitch der Single Point of Failure sein könnte, nämlich in dem Fall, dass die gesamte Tätigkeit des Unternehmens einen Zugang zum Internet zwingend erfordert.
  • Worin unterscheidet sich das Zugriffsverfahren, das in einem WLAN angewendet wird, von dem in einem Sternnetz? CSMA/CD nimmt Kollisionen in Kauf, CSMA/CA, das Zugriffsverfahren im WLAN, vermeidet Kollisionen im Vorfeld, indem vor Beginn der eigentlichen Datenübertragung eine Sendeanforderung (RTS) gesendet und ein entsprechendes Empfängersignal abgewartet wird.
  • Was ist der Unterschied zwischen einem Router und einem Gateway? Ein Router ist eine Komponente, die eine Verbindung zwischen zwei Netzwerken herstellen kann, wenn das verwendete Protokoll in beiden Netzwerken gleich ist. Ein Router kann keine Verbindung zwischen zwei Netzwerken herstellen, die unterschiedliche Protokolle verwenden. Zu diesem Zweck benötigt man ein Gateway. Gateways sind im Gegensatz zu Routern im OSI-Schichtenmodell auf Schicht 7 angesiedelt, sie ermöglichen also die Kopplung von LANs mit völlig unterschiedlicher Adressierung, nicht kompatiblen Protokollen und Ähnlichem. Router können nur Netzwerke verbinden, die auf demselben Protokoll basieren.