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Einführung in die Erwachsenenbildung/ Weiterbildung (Subject) / Sitzung 8 Betriebliche WB (Lesson)

Betriebliche Weiterbildung

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  • Durch welche Pluralität ist der WBbereich gekennzeichnet? Anbieterpluralität
  • Wie sieht die WBaktivität hinsichtlich nicht berufsbez. WB, indiviuelle berufsbez. WB und betriebliche WB von 2007 bis 2012 aus? - relativ konstant ???? was ist erweiterte Informationsbasis?
  • Was ist der "Continuing Vocational Training Survey"? - eurp. Erhebung zu den Strukturen betriebl. WB in Unternehmen - verpflichtend für EU Mitgliedsstaaten - Durchführung: alle 5 bis 6 Jahre - Informationen sollen u.A. zu dem Angebot, der Teilnahme, der Intensität und den Ausgaben erhalten werden
  • Welche Informationen gibt es zu dem Angebot an WB im Jahr 2010? - nahezu drei viertel 72,8% boten WB für ihre Beschäftigten an - unterschiedl. Beteiligung in den versch. Wirtschaftsbereichen - Lehrgänge, Seminare, Kurse durch 61,3 % der Unternehmen angeboten - im Vergl. zu 2005 (69,5) haben die Unternehmen mehr WB in Form von Lehrveranstaltungen  oder anderen Formen angeboten
  • Welche Informationen gibt es zu dem WBangebot in Abhängigkeit von der Unternehmensgröße im Jahr 2010? - kleine Unternehmen mit Lehrveranstaltungen -> Teilnehmerquote 2010 -> 53% -> jeder 2. Beschäftige dieser Unternehmen nahm an min, einer betriebl. WB teil - in größeren Unternehmen hingegen nutzte weniger als die Hälfte der Beschäftigten das WBangebot
  • Welche Informationen gibt es über die Ausgaben für WB? - 2010 durchschnittlich 1563 Euro pro Teilnehmer - im Wirtschaftsbereich Erbringung von Finanz- und Versicherungsdienstleistungen war WB am teuersten pro TN - Gastgewerbe deutlich geringer Kosten - Personalausfallkosten durch WB bei durchschnittlich 48,7%
  • Wie sind die kosten für WB verteilt? Vollmar 2013 62,5% -> Zahlungen an WBanbieter/ Kosten für externes WBpersonal 21,1% -> internes WBpersonal 10,6% -> Reisekosten 3,3% -> Kosten für Räume und Ausstattung 2,5% -> KOsten für Unterrichtsmaterial
  • Wie viel % der deutschen Unternehmen verzichten 2010 darauf, WB für eigene Beschäftigte anzubieten? 27%
  • Was sind Gründe dafür, dass Unternehmen keine Wb für ihre Beschäftigten anbieten? - Qualifikationen entsprachen Bedarf des Unternehmens - hohe Arbeitsbelastung -> keine Zeit für WB - benötigte Qualifikationen durch Neueinstellungen statt WB -hohe Kosten für WB
  • Welche Bereiche hat die Unternehmensplanung? Investition, Finanzen, Produktion, Absatz, Organisation, Personal, Technik, Beschaffung
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  • Welche Felder der Personalplanung gibt es? Personalbedarf: Bestimmung von Anzahl und Qualifikationen  Personalbestand: Erfassung der Qualifikationen, Alters- und Geschlechtsstruktur vohandenen Personals Personalbeschaffung:  Personalentwicklung: Aus- und WB, Förderung Personaleinsatz: aktuelle Stellenbesetzung innerhalb der Organisation Personalfreisetzung: Abbau, Entlassungen Personalkosten: Bestimmung, Steuerung und Kontrolle des zu erwartenden Aufwandes
  • Wie lautet die Definition für betriebliche WB nach CVTS4? - teilweise Finanzierung durch Betrieb - Lernort ist unerheblich wie auch Anordnung und Arbeitszeit - Träger/ Veranstalter ist unerheblich - Organisiertheit des Lernens -> zufälliges Lernen ausgeschlossen - verschiedene Lernformen
  • Welche Formen betriebl. WB gibt es? Schema Grünewald/Moraal - betriebl. WB ist aufgeteilt in WB IM ENGEREN SINNE und WB IM WEITEREN SINNE - WB im engeren Sinne unterglieder sich in INTERNE&EXTERNE BETRIEBL. WB, INTERNE LEHRVERANSTALTUNGEN und EXTERNE LEHRVERANSTALTUNGEN - WB im weiteren Sinne unterglieder sich in ARBEITSPLATZNAHE FORMEN DER BETRIEBL. WB und INFORMATIONSVERANSTALTUNGEN (Fachvorträge, Tagungen/Kongresse, Fachmessen...) - arbeitsplatznahe Formen betriebl. WB unterteilen sich nochmals in KONVENTIONELLE FORMEN (Unterweisen durch Vorgesetzten, Einarbeitung bei techn. Umstellungen, Einarbeitung neuer Mitglieder) und NEUE FORMEN (Austauschprogramme, Jobrotation, Lernstatt, selbstgesteuertes Lernen,...)
  • Welche Komponenten hat die Planung betriebl. Bildungsarbeit? Faulstich 1998 Weiterbildungsbedarf klären: Anforderungen, Bildungsbedürfnisse klären Programm vorbereiten: Zielgruppe festlegen, Lernziele klären, Lerninhalte festlegen, Lernorte bestimmen, Methoden und Medien auswählen, Lehrende wählen, Zeitpunkt, Ablauf und Umfang bestimmen Programm durchführen Transfer ermöglichen Erfolg kontrollieren: Evaluationsverfahren bestimmen
  • Welche Kriterien der Professionalität gibt es? 1. Freiräume für die Lernenden 2. Mandat fordern 3. Selbstverständigung 4. Interessen- und Machtbezug 5. päd. Ethos