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Sport Didaktik (Subject) / Legitimation des Sportunterrichts (Lesson)
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- A 1. Geschichte - Sport in der griechischen und römischen Antike wichtiger Bestandteil einer harmonischen Gesamtausbildung sogenannte Bildungsideal „Kalokagathia“ beschrieb das Streben nach körperlicher und geistlich-sittlicher Vollkommenheit
- A 2. Geschichte - Philanthropen 1770-1890 ROUSSEAU (1712-1778) Vordenker der Philanthrophen = „natürliche Erziehung“ = Entgegenwirken der negativen Entwicklung des Naturmenschen zum Gesellschaftsmenschen GUTSMUTHS= leitet die moderne und erste planmäßige schulmäßige Leibeserziehung ein es entstanden Stoffpläne und in Anlehnung daran standardisierte Vermittlungsmethoden sowie Verfahren zur Leistungsmessung „Vernünftig-natürliche Erziehung“ + Leibesübungen als nützliches Erziehungsmittel
- A 3. Geschichte - Schulturnen/Turnpädagogen Friedrich Ludwig Jahn (1778-1852) Erziehung zu freien und selbstbewussten Bürgern Adolf Spiess (1810-1858) Schulturnen Organisatorisches Konzept für das Schulturnen Turnen als Erziehungsmittel
- A 4. Geschichte - Jahn und Spiess die beiden gleichzeitig laufenden Entwicklungen unter JAHN und SPIESS sind für eine bis in die Gegenwart reichende Entwicklung maßgebend: die Trennung vom Vereins- und Schulturnen
- A 5. Geschichte - Leibeserziehung der Reformpädagogik 1890-1933 Neue Bewegung: Reformpädagogen fordern die „Erziehung vom Kinde aus“, griffen so auf die Grundidee der „natürlichen Erziehung“ ROUSSEAUs zurück Aufkommen des Sports und der Spielbewegung
- A 6. Geschichte - Politische Leibeserziehung - Nationalsozialisten 1933-1945 pädagogischer Anspruch wurde dem Politischen unterstellt die politische Leibeserziehung wurde zum Kernstück der nationalsozialistischen Erziehung erhoben
- A 7. Geschichte - geteiltes Dtl. sportpädagogische Entwicklung nahm in beiden Teilen Deutschlands grundverschiedene Ausformungen an
- A 8. Geschichte - Körpererziehung im Osten die körperliche Erziehung war am Ziel der Ausbildung einer „sozialistischen Persönlichkeit “ ausgerichtet
- A 9. Geschichte - Leibeserziehung im Westen auf reformpädagogische Ideen zurückgegriffen und die bildungstheoretische Argumentation der geisteswissenschaftlichen Didaktik herangezogen Spielen, Gestalten, Üben, Wettkämpfen und Leisten wurden zentrale Inhalte, die durch ihre Ausübung bildend wirken sollten
- B 1. Geschichte - Sportunterricht seit den 70er Jahren gesteigerte Gesellschaftswert des Sports als Kulturphänomen—> Überwindung der „Theorie der Leibeserziehung“ alte Fachbezeichnungen wie Turnen, Leibesübungen oder Leibeserziehung wurden vom Sportunterricht und dem Schulsport abgelöst
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- B 2. Geschichte - 1960-er Theorie der Leibeserziehung Theorie der Leibeserziehung
- B 3. Geschichte - 1970er Vermittlung von Fertigkeiten normativer Sportarten operationalisierter, sportmotorischer Zielkatalog an Lebenswelt orientierte Bezugsfelder höchstens in den Vorworten
- B 4. Geschichte - 1980er „Lehrplanabstinenz“ der Sportdidaktik geprägt Dominanz der pragmatischen Sportdidaktik mit dem Leitprinzip der Handlungsfähigkeit im Sport Zurückhaltung gegenüber allgemeinbildender Zielen
- B 5. Geschichte - 1990er Sportunterricht zunehmend unter Legitimisierungsdruck —> Lehrplanarbeit erlebt „Boom“ außerschulischer Sport hat sich als legitimatorischer Bezugspunkt verbraucht Trend weg von reinem Fachcurricula
- B 6. Geschichte - SPRINT STUDIE 2006 die Analyse der Lehrpläne durch die SPRINT-STUDIE verdeutlicht, dass die Bezugsgröße Sport in den 90iger nicht mehr ausreicht um den inzwischen unter Legitimationsdruck geratenen Sportunterricht zu legitimieren (PROHL/KRICK) Leitformel der Handlungsfähigkeit wird durch den „Doppelauftrag des Schulsports“ abgelöst der übergreifende pädagogische Erziehungs- und Qualifikationsauftrag der Schule soll sich im Schulsport durch die genannte doppelte Zielstellung verwirklichen! Schulsport ist gefordert seinen Beitrag zur Verwirklichung des pädagogischen Gesamtauftrags der Schule zu leisten und sich in ein pädagogisches Gesamtkonzept von Schule einzubringen pädagogische Auftrag für den Sport= Doppelauftrag (1) Qualifizierung für den außerschulischen Sport (Erziehung zum Sport) (2) Entwicklungsförderung und Vermittlung sozialer Werte durch den Sportunterricht (Erziehung durch Sport) Erziehender Sportunterricht = Bewegungsbildung (Erziehung zum Sport) + Allgemeinbildung (Erziehung durch Sport) wird in den Lehrplänen durch die Ziele bewegungs- und allgemeinbindender Art konkretisiert! Sporterziehungskonzept von Kurz am meisten verbreitet - Konzept der Handlungsfähigkeit
- B 7. - Geschichte aktuelle Stand neue Lehrplangeneration charakterisiert sich durch drei Begriffe: Bewegungsfelder, Mehrperspektivität, Doppelauftrag
- C 1. Sportkritsche Konzepte eine Strömung, die sich vom Sport distanziert sehen die Ausschließlichkeit, mit der das Sportive in Mittelpunkt gerückt wird, als Mangel an und sehen die Bewegung und den Körper als zentrale Aspekte einer Bewegungskultur an Das Konzept der Bewegungserziehung Das Körpererfahrungskonzept
- C 2. Sportorientierte Konzepte eine Strömung, die eine Reform des gesellschaftlichen Systems Sport vorantreibt, und auch weiterhin an die klassischen Bildungsgehalte des Sports glaubt sehen die Sportarten und die Verbesserung der körperlichen Voraussetzungen als wichtigste Inhalte des Sportunterrichts an Das Intensivierungskonzept Das Sportartenkonzept Das Konzept der körperlich-sportlichen Grundlagenbildung
- C 3. Intensivierungskonzept - STIEHLER sieht die Verbesserung der körperlichen Leistungsfähigkeit als primäres Ziel des Sportunterrichts an Reduzierung der Didaktik/Methodik auf die Anwendung trainings- und bewegungswissenschaftlicher Prinzipien Eingebettung in die Ideologie der sozialistischen Gesellschaft der DDR. Aufgrund der Langlebigkeit von Gewohnheiten nach wie vor von Bedeutung nicht nur im Bereich in den Neuen Bundesländern
- C 4. Sportartenkonzept SÖLL ist dadurch charakterisiert, dass der Erwerb und die Verbesserung sportlicher Fertigkeiten, Techniken und Taktiken im Mittelpunkt des Sportunterrichts stehen Einführung in die Bewegungskultur – Erfüllung des Bildungs- und Erziehungsauftrages (Bewegungsbildung) Gewährleistung einer allgemeinen körperlich sportlichen Ausbildung – Erfüllung des Ausbildungsaspektes (Körperbildung)
- C 5. Konzept der körperlich-sportlichen Grundlagenbildung - HUMMEL sieht sportliches Können und körperliche Leistungsfähigkeit als didaktische Leitidee Bildungsauftrag der Schule beinhaltet auch einen Auftrag zur Qualifikation für außerschulische Anforderungen Orientierung an Inhalten, „die als grundlegend, wesentlich, exemplarisch und typisch für die epochale Bewegungs- und Sportkultur gelten können“
- C 6. Konzept der Bewegungserziehung GRÖßING diese Konzeption geht von einem weiteren Sportbegriff aus veränderte Lebenswelt der Kinder erfordert eine andere Form der Bewegungserziehung der Mensch ist ein kulturell geprägtes und kulturschaffendes Lebewesen Ablösung des zu schmalen Sportbegriffes und Zuwendung zum zentralen Phänomen Bewegung
- C 7. Konzept der Körpererfahrung FUNKE die Auseinandersetzung mit dem Körper steht im Mittelpunkt Thematisierung der Körpererfahrung als Reflex auf den Mangel an körperlichen Herausforderungen im Alltag Impulse und Anregungen aus dem therapeutischen Bereich (z. B. Bioenergetik, Autogenes Training, Feldenkrais) Reflex auf die fast ausschließliche Orientierung am institutionalisierten Sport in der Schule
- C 8. Konzept der Handlungsfähigkeit im Sport KURZ will, dass Schüler den individuellen Sinns einer sportlichen Tätigkeit erfahren Gesundheit, Leistung, Risiko etc. stellen vollkommen unterschiedliche Zugänge zum Sport dar Der Sportunterricht soll deshalb so gestaltet werden, dass alle Schüler alle Perspektiven kennenlernen und so die Perspektive auswählen können, die für sie persönlich am meisten Sinn macht Dieses Konzept ist das derzeit wohl am meisten diskutierte (vgl. Kurz, 1987).
- D 1. Legitimations- bzw. Begründungsversuche in der Literatur - PÜHSE in der Legitimation des Faches sieht Uwe PÜHSE eine für die schulische Präsenz wesentliche Aufgabe der Sportpädagogik drei zentrale Punkte an denen sich eine zeitgemäße Legitimation des Schulsports ausrichten müsse mehrperspektivischer Ansatz anthropologische Grundlegung Sache Kind und Jugendlicher durch ihre breite Anlage sind eine Vielzahl zum Teil theoretisch abgesicherter und zum Teil noch abzusichernde Gründe gegeben, die die schulische Präsenz des Faches fundieren Anthropologische Grundlegung unterstreicht besonders die Bedeutung des leiblich motorischen hinsichtlich eines ganzheitlichen Erziehungskonzepts in der Schule mithilfe des Sportunterrichts werden kognitive, sozial -affektive und motorische Momente zu einer ganzheitlichen Erziehung und Entwicklung verknüpft Argument für das Vorhandensein des Sportunterrichts ist , dass dieses Fach das einzige ist , welches direkt am Körper /Leib ansetzt kein anderes Fach hat in einem ähnlichen Maße den Körper der Heranwachsenden im Fokus, wie der Sportunterricht Sache hierbei wird die individuelle und gesellschaftliche Bedeutung von Bewegung und Sport zu einem Handlungsfeld, auf welches Kinder und Jugendliche vorbereitet werden sollen Ziel dieses Pfeilers ist es die Heranwachsenden handlungsfähig im Bereich des Sport und der Bewegung zu machen Kind und Jugendliche diese mithilfe der fachspezifischen Mittel des Schulsports zu fördern um somit einen wertvollen Beitrag zur Bildung, Erziehung und Entwicklung des Individuums zu leisten die Freude an der Bewegung im Selbstkonzept jedes einzelnen Heranwachsenden zu verankern sportpädagogische Erziehung (Gesundheitserziehung, soziale Werte, ..)
- D 2. Legitimations- bzw. Begründungsversuche in der Literatur - Scherler Überzeugung nach (Argumentations- ) Regeln Kernargumente: die Handlungsfähigkeit im Sport und die Erziehung—> gehören zu außerschulischen Begründung innerschulische Begründung Ausgleich des Schulsports zu den Anforderungen anderer Fächer=Ausgleichsargumentation außerschulische Begründung auf ein Leben mit dem Körper , in der Freizeit , in der Natur und Gemeinschaft sowie für das Leben mit dem Sport selbst vorbereiten
- D 3. Legitimations- bzw. Begründungsversuche in der Literatur - BALZ ähnlichen, argumentationsorientierten Legitimationsweg wie SCHERLER außerschulische Begründung Erziehung zum, im und durch den Sport Erziehung zum Sport=Sportartenkompetenz Erziehung im Sport = Handlungsfähigkeit und entsprechende mehrperspektivische Vermittlung Erziehung durch Sport = Lebenskunst
- D 4. Legitimations- bzw. Begründungsversuche in der Literatur - GRÖßING bewegungskulturelle Unterrichtskonzept , welches er dem sportbezogenen vorzieht schulischer Bewegungsunterricht – ein Konzept , das er explizit vom Sportunterricht abgrenzt Größings Kritik setzt an den Begriffen der Handlungsfähigkeit , des Sports und der Mehrperspektivität an in der Handlungsfähigkeit sieht er ein wichtiges Persönlichkeitsmerkmal , welches durch schulische Vorgänge wie Lernen, Unterricht und Erziehung zur Ausprägung kommen sollte bezeichnet die sportliche Handlungsfähigkeit als zu neutralen Begriff , der als pädagogische Zielvorstellung Sinn- und Normzuschreibungen benötige Zusätzlich zeigt er schulpolitische Argumente auf , die dem Schulsport zum Nachteil würden, denn in Ländern mit einem guten Angebot an Sportvereinen könnten diese die besseren Vermittler des Sports sein Sport selbst sei auch nur ein Teilbereich der gesamten menschlichen Bewegungskultur Erziehungsaufgaben für den „Sportunterricht“: Bewegungserziehung, Spielerziehung, Sporterziehung und Gesundheitserziehung
- E 1. Definition Röthig/Prohl als den Versuch die eigene Handlung als begründet und rechtmäßig möglicherweise im gemeinsamen Interesse liegend nachzuweisen.
- E 2. Definition Legitimation RÖTHIG/PROHL definieren die Legitimation als den Versuch, dass eigene Handeln rechtmäßig und begründet, möglicherweise sogar in einem gemeinsamen Interesse, nachzuweisen Legitimation und Zielsetzung steht immer im Bezug zur gesellschaftlichen und individuellen Erfordernissen und kann ohne deren Einbezug nIcht analysiert und festgelegt werden das Verständnis und die Gestaltung des Sportunterrichts befindet sich einem ständigen Wandel mögliche Veränderungen werden durch: gesellschatliche Umbrüche bewegungskulturelle Neuerungen instabile Schülervorraussetzungen modifizierte schulische Rahmenbedingungen polit. Wie pädagogische Akzentuierungen beeinflusst. der Sportunterricht ist ein Phänomen wie es der historische Diskurs zeigt, sich im Laufe "seines Lebens" immer wieder neu legitimeren musste bei fast jedem Wechsel der Epoche der Schulsportgeschichte zu anderen wird erkennbar, dass eine Veränderung der Rahmenbedingungen auch eine Veränderung der Legitimation und der entsprechenden Zielsetzung mit sich bringen musste, um das Bestehen des Faches aufrechtzuerhalte jede Bildungsreform führt auch dazu, dass Fächer sich neu legitimieren bzw.positionieren müssen in den letzten Jahren haben vor allem messbare Misserfolge bei Schulleistungsvergleichen,wie PISA und bildungspolitische Entscheidungen dazu geführt, die Schule und ihre Unterrichtsfächer vom Ergebnis her „neu zu denken“ auch wenn der Sportunterricht nicht direkter Bestandteil war, sind auch diese Ergebnisse nicht spurlos am Sportunterricht vorbei gegangen so gibt es Pädagogen außerhalb der Sportwissenschaft, die die Legitimation des Sports als Unterrichtsfach in der Schule nicht nur kritisch hinterfragen, sondern gar die vollkommene Abschaffung des Sportunterrichts fordern, zwei Vertreter sind Lenzen und Giesecke auch in der Sportwissenschaft wurde sich intensiv mit der Zukunft des schulischen Sportunterrichts beschäftigt so finden sich verschiedene sportkritische didaktische Konzeptionen, die eine Abkehr von der Orientierung an den Sportarten im Schulsport anstreben in diesem Kontext wird auch die Umbenennung des Faches verlangt während verschiedene Autoren in der Begrifflichkeit Bewegungspädagogik oder Bewegungserziehung eine Alternative sehen Größing/ Funke-Wieneke sieht Balz als Vertreter für die sportorientierten Konzepte nach wie vor den Begriff Sportunterricht als den tauglichsten an so entstanden in der ersten Hälfte der 2000er Jahre gleich drei Studien zur Erfassung der Situation des Sportunterrichts: DSB-SPRINT-Studie (DSB 2006), die Bayern-Studie (Altenberger 2005), Sachsen-Studie (Hummel, Erdteil, Adler 2006) — > und sorgten für erhebliche Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit die nachweislich ergaben, dass dem Fach Sport nach wie vor ein großes Potenzial nachgesagt wird, jedoch einige Dinge in ihrer Umsetzung noch ändern müssen PROHL weißt zurecht darauf hin: „Daß die Entwicklung nicht linear, entgegen der idealen Vollendung laufend, sondern als ständiger Prozess der Um- und Neuorientierung verstanden müsse. (Prohl, 1999, S.87-91)
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- E 3. Bewegungsfelder Bewegungsfelder gegenüber früheren Lehrplänen setzt sich die Ausweitung des Inhaltskanons fort das weitere bewegungskulturelle Umfeld des Sports wird zum Thema des Unterrichts z. B. der Inhaltsbereich, der früher wie die Sportart „Leichtathletik“ hieß, nun den Zusatz „Laufen, Springen, Werfen“ die Benennung soll vielmehr zum Ausdruck bringen, dass Laufen als eine der Bewegungstätigkeiten, die dem Menschen möglich ist, in einer Vielfalt Unterrichtsinhalt werden soll, die über das hinausgeht, was die Leichtathletik in Training und Wettkampf nahe legt Analoges gilt auch für das ganze Fach, das in den Lehrplänen der neuen Generation daher korrekterweise „Bewegung, Spiel und Sport“ genannt wird
- E 4. Mehrperspektivität Mehrperspektivität verschiedene Perspektiven Schülerinnen und Schüler sollen im Unterricht erfahren und reflektieren, dass ein Inhalt wie z. B. das Laufen in unterschiedlicher Weise Sinn machen, mit Sinn belegt werden kann: nicht nur als sportliche Herausforderung in der Leichtathletik, als instrumentelle Technik in vielen anderen Sportarten, sondern auch als gesundheitlich bedeutsame Praxis, als Material ästhetischer Bewegungsgestaltung oder als Quelle eindrücklicher Körpererfahrungen
- E 5. Doppelauftrag Doppelauftrag (1) Qualifizierung für den außerschulischen Sport (Erziehung zum Sport) (2) Entwicklungsförderung und Vermittlung sozialer Werte durch den Sportunterricht (Erziehung durch Sport) wenn ich weiter beim Beispiel „Laufen“ bleibe, heißt das: Der Inhalt Laufen soll im Sportunterricht in der Weise thematisiert und vermittelt werden, dass die Schüler nicht nur lernen, besser zu laufen, dass sie also schnellere, ausdauerndere, geschicktere Läufer werden, sondern sie sollen im Sportunterricht am Inhalt Laufen eine Förderung erfahren, die für sie auch dann einen Wert hat, wenn sie außerhalb des Sportunterrichts und nach der Schulzeit nicht laufen, ja möglicherweise auch überhaupt keinen Sport treiben