Psychologie (Subject) / Diagnostik I (Lesson)

There are 172 cards in this lesson

Diagnostik I Psychologie UUlm

This lesson was created by JudithHirsch.

Learn lesson

  • Was ist die Tendenz zur Bevorzugung mittlerer Skalenstufen? Hierbei scheuen sich die Beurteiler vor extremen Bewertungen → wird durch eine unzureichende Info über Beurteilungsgegenstand verstärkt
  • Was ist der Reihenfolge-Effekt? darunter zählen Primacy-/Recency-Effekt
  • Was versteht man unter Reaktivität/Hawthorne-Effekt? Ist die Beeinflussung des Beurteilungsobjekts durch die Beobachtung selbst.→ Das Wissen der Beobachtung kann das Verhalten der VPN stark beeinflussen
  • Was ist der Rosenthal-Effekt? Der Untersucher/Versuchleiter beeinflusst die Untersuchungsergebnisse, indem er über sein eigenes Verhalten auf die Beobachteten einwirkt. (wegen unbewussten Einstellungen/Erwartungen)
  • Was ist der Observer Drift? Veränderung der Standards über die Zeit
  • Was ist die Akquieszenz? Die inhaltsunabhängige Zustimmungstendenz
  • Was ist die Tendez zur sozialen Erwünschtheit? Der Beobachtete verhält sich so, wie er es für gesellschaftlich akzeptiert findet. Widerspricht dabei seinem eigentlichen Verhalten
  • Was ist die Tendenz zu extremen Urteilen? Der Beobachtete Verneint oder Bejaht nur extrem
  • Wann sind Gruppenunterschiede stärker`? Gruppenunterschiede sind stärker, je selektiver man in seiner Stichprobe ist.
  • Was besagt das Fairnesskonzept? Es besteht auf die gleiche Bestehensquote für Untergruppen ("politisch korrekt")
  • Was meint man mit einer gleichartigen Behandlung (im Sinne der Testfairness)? Gleiche Übungsmateralien, Leistungsfeedbacks usw. ; Zugang zu Vorbereitungskurs (durch die evtl. Kosten haben hier Bewerber oft nicht die gleichen Chancen)
  • Testfairness als ethische Grundposition: → Fairness als: - gruppenspezif. Kriteriumsschätzung- gruppengleiche Kriteriumsschätzung- gruppengleiche Repräsentation ; Quotenmodell(Frauenquote)
  • Wann ist ein Selektionsverfahren fair? Dann, wenn bei der Anwendung für keine der miteinander verglichenen Gruppen eine system. Über-/Unterschätzung der Kriteriumswerte entsteht→ die zur Vorhersage verwendeten gruppenspezif. Regressionsgeraden sollen hinsichtlich ihrer Steigung und Schnittpunktes mit der Ordinate identisch sein.
  • Weshalb gibt es eine monetäre Evaluation? (KNA) - verständlicher als Korrelationskoeffizient- weiterer Weg, Validität/Nützlichkeit zu demonstrieren- es ist nichts falsch daran
  • Was sind die Determinanten der Nützlichkeit? (KNA) Selektionsrate, Basisrate, Verweildauer eingestellter Bewerber, Kosten der Messung, Streuung zw. guten/schlechten MA, Validität, Anzahl der Bewerber
  • Was ist die Erfolgsrate nach Taylor&Russel? (KNA) Und wodurch wird diese verbessert? Der Anteil erfolgreicher unter eingestellten Bewerbern→ höhere Validität, geringere Selektionsrate, Basisrate von 50 %
  • Wann ist es nützlich gute Bewerber einzustellen? Wenn der Unterschied zwischen guten und schlechten Bewerbern sehr groß ist (je größer, desto nützlicher)
  • Wie kann man die SDy schätzen? (KNA) - Kostenkalkulation (Buchhalter schätzen Nutzen jedes Eingestellten)- Globale Nutzenschätzung (Experten schätzen monetären Wert der Leistung bei schlechten/mittleren/guten MA → Normalverteilung wird angenommen → SDy kann bestimmt werden)- Normalverteilungsregel (Schötzung von je einer prototypischen Person)- 40%-Regel (SDy üblicherweise zw. 40-70% des mittleren Jahresgehalts; kommt auf Komplexität etc. der Stelle an)- CREPID Analyse der Haupttätigkeiten; durch Experten wrden diese hinsichtlich Zeit/Frequenz/Wichtigkeit/Schwierigkeit etc. beurteilt und so monetär gewichtet
  • Wie kann die Validität erhöht werden? (KNA) Identifikation/Erforschung von KriterienSichernder Überlappung von Test&KriteriumGebrauch mehrerer Prädiktorengezielte Untersuchug/Optimierung verwendeter ProzedurenSpezif. Konstruktion und optimale Selektion von MessinstrumentenAuswahl neuer/valider Prozeduren
  • Was sind die Anforderungen, die an Schulanfänger seitens der Lehrer gestellt werden? Soziale Kompetenz: Kontaktfähigkeit, Regeln einsehen/befolgen Lernkompetenz: Konzentration, Belastbarkeit Motorische Kompetenz: Handhabung der Schreibgeräte, Still sitzen & malen könnenKognitive Kompetenz: Gedächtnisleistung, Zusammenhänge erkennenSelbstständigkeit: selbstständiges Arbeiten, sich anziehen
  • Was sind die wichtigsten Daten der Epidemiologie der Teilleistungsstörungen? - Pävalenz schwankt zwischn 5 und 15%- relativ hohe Erblichkeit
  • Was gibt es für verschiedene Bezugsnormen? - institutioneller Vglsmaßstab/kriterienorientierte Messung: Individuelle Leistung wird mit institutioneller Anforderung verglichen- sozialer Vglsmaßstab/normorientierte Messung: Individuelle Leistung wird in Bezug zu Leistungen in Verlgeichsgruppe gesetzt.- individueller Vglsmaßstab/Ipsative Messung: Aktuelle Leistung wir mit früherer Leistung derselben Person verglichen.