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Methodenlehre I (Subject) / Methodenlehre I (Lesson)

Methodenlehre

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  • Erkläre die logische Falsifikation nach dem "modus tollendo tollens" Theorie muss Vorhersage, über ein beobachtbares Ereignis treffen Tritt dieses Ergebnis Ereignis nicht ein ist die Hypothese falsifiziert Beispiel für Falsifikation:Vorhersage: Alle Schwäne sind weißBeobachtung: Ein Schwan ist schwarz → Hypothese falsifiziert
  • Nennen Sie den Ausgangspunkt des wissenschaftlichen Prozesses! Theorie
  • Nennen Sie den zweiten Schritt im wissenschaftlichen Prozesses! Forschungshypothese formulieren
  • Nennen Sie den dritten Schritt im wissenschaftlichen Prozess! Forschungshypothese operationalisieren bzw. Statistische Hypothese aufstellen
  • Nennen Sie den vierten Schritt im wissenschaftlichen Prozess! Design der Studie klären
  • Nennen Sie den fünften Schritt im wissenschaftlichen Prozess! Untersuchung Durchführen
  • Nennen Sie den sechsten Schritt im wissenschaftlichen Prozess! Daten analysieren
  • Nennen Sie den siebten Schritt im wissenschaftlichen Prozess! Daten interpretieren
  • Nennen Sie den "letzten Schritt" in einem wissenschaftlichen Prozess! Implikation für Theorie
  • In einer Studie soll eine neue Unterrichtsmethode zur Verbesserung der Rechenfähigkeiten bei Grundschulkindern erprobt werden. Dazu wird eine Grundschulklasse herkömmlich und die andere Klasse mit der neuen Unterrichtsmethode unterrichtet. Vor und nach dem Unterricht wird bei beiden Klassen die Rechenfähigkeit festgestellt. a. Benennen Sie die abhängige und die unabhängige Variable. b. Handelt es sich um ein Between- oder ein Within Design? c. Handelt es sich um ein Experiment? a. UV: Unterrichtsmethode    AV: Rechenfähigkeitb. Mixed Design → Messwiederholung der Fähigkeiten vor und    nach der Intervention als within Faktor; zwischen den Klassen = between    oder nur Between-Design, wenn allein die Fähigkeitsdifferenz zwischen den    Klassen verglichen wirdc. Es handelt sich um ein Quasi-Experiment, da die Schüler nicht randomisiert auf    die Bedingungen aufgeteilt wurden.
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  • Was ist der Modalwert? Ordne ihn den Lage- oder Streuungsmaßen zu! Der Wert der am häufigsten vorkommt Lagemaß!
  • Was ist der Median? Ordne ihn den Lage- oder Streuungsmaßen zu! Der Wert in der Mitte aller Werte bei ungerader Anzahl von Werten. Oder das arithmetische Mittel zwischen den beiden mittleren Werten bei gerader Anzahl von Werten (der Größe nach geordnet)
  • Was ist das arithmetische Mittel? Ordne es den Lage- oder Streuungsmaßen zu! Im allgemeinen Sprachgebrauch der "Mittelwert", also der Quotient aus der Summe aller Werte durch die Anzahl der Werte.Lagemaß!
  • Was ist ein Quantil? Ordne den Lage- oder Streuungsmaßen zu! p-Quantil (p zwischen 0 und 1)Wert ≥ p · 100% aller Werte Beispiel: Median: 0,5 Quantil oder 50%-Quantilunteres Quartil: 25% Quantil (Wert in der Mitte zw. kleinstem Wert und Median)oberes Quartil: 75% Quantil (Wert in der Mitte zw. größtem Wert und Median)Lagemaß!
  • Probleme der Messtheorie: Repräsentationsproblem (erkläre!) Ist es möglich ein numerisches Relativ zu finden, dass die Strukturen des empirischen Relativs abbildet?
  • Probleme der Messtheorie: Eindeutigkeitsproblem Je mehr, Transformationen eines Merkmals zulässig sind, desto ungenauer die Messung!
  • Probleme der Messtheorie: Bedeutsamkeitsproblem Welche Kennwerte sind zulässig (Lage- und Streuungsmaße etc.) undWie kann man sie interpretieren?
  • Welche Information liefern Abstandsmaße? Informationen über Unterschiede. Drücken Mittelwertsunterschied in Standardabweichungseinheiten der abhängigen Variable aus.(Bsp. d)
  • Welche Informationen liefern Zusammenhangsmaße? Informationen über Zusammenhänge. Geben Mittelwertsunterschiede als Korrelation zwischen Gruppenzugehörigkeit und Werten der abhängigen Variable wieder (Bsp: r)
  • Was ist ein Signifikanztest? erkläre kurz! Bedingte Wahrscheinlichkeit für ein Ergebnis, unter der Annahme, dass ein bestimmter Effekt (meist: kein Effekt) vorhanden ist
  • Was ist ein Konfidenzintervall? erkläre kurz! Wertebereich, der einen tatsächlichen Wert mit einer Wahrscheinlichkeit / Konfidenz von XX% überdeckt.Werden wiederholt Stichproben gezogen und entsprechende XX% Konfidenzintervalle berechnet, dann werden XX% dieser Konfidenzintervalle den wahren Wert überdecken.
  • Nenne ein Beispiel für eine: a.offene-nicht teilnehmende Beobachtung b.teilnehmend-verdeckte Beobachtung c.teilnehmend-offene Beobachtung d.verdeckte-nicht teilnehmende Beobachtung a. Experiment (klassische Datenerhebung)b. ein Forscher für Kommunikation in einem Chatroomc. ein Therapeut bei einer Verhaltens-Expositiond. Videoaufzeichnung 
  • Was ist die Aussage des zentralen Grenzwertsatzes? Je größer die Stichprobe desto mehr nähert sich die Stichprobenverteilung einer Normalverteilung an!
  • Welche Aussage macht das empirische Gesetz der Großen Zahlen? Je größer die Stichprobe, desto genauer die Schätzungen (tendenziell)
  • Was sind Zeitstichproben? (Beobachtung) Vorgegebene Beobachtungsintervalle (gesamtes Geschehen)
  • Was sind Ereignisstichproben? Vorgegebene Ereignisse (bestimmte Verhaltensweisen)
  • Was ist die geschätzten Populationsstandardabweichung? die geschätzten Populationsstandardabweichung ist eine Schätzung der Abweichung innerhalb der Population
  • Was ist der Standardfehler des Mittels? eine Schätzung der Abweichung innerhalb einer Stichprobenverteilung von Mittelwerten
  • Was ist die Standardabweichung der Stichhprobe (s)? Die Abweichung der Werte vom Mittelwert innerhalb einer Stichprobe