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SMK 2 (Subject) / PUB 1 - 11 (Lesson)
Rezipientenforschung I: Mediennutzungsforschung
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- Rezipientenforschung I: Mediennutzungsforschung Rezipientenforschung • rezipire (lat.) = aufnehmen, empfangen • rückt Nutzer der Massenmedien in den Mittelpunkt des Interesses
- Rezipientenforschung I: Mediennutzungsforschung Rezipientenforschung: Publikum • Präsenzpublikum • disperses Publikum
- Rezipientenforschung I: Mediennutzungsforschung Forschungsfelder der Rezipientenforschung • Rezeptionsforschung • (Medienwirkungsforschung) • Mediennutzungsforschung
- Rezipientenforschung I: Mediennutzungsforschung Bedeutung der empirischen Mediennutzungsforschung • Programmplanung • Erfolgskontrolle • Marketing-Instrument und Serviceleistung Schaubild 8/36 Ø Kommunikations- und medienwissenschaftliche RelevanzØ Relevanz für Medienschaffende Ø Relevanz für Werbung und Marketing
- Rezipientenforschung I: Mediennutzungsforschung Forschungszweige der Publikumsforschung • Leserschaftsforschung • Hörerschaftsforschung • Zuschauerforschung • Userforschung
- Rezipientenforschung I: Mediennutzungsforschung Forschungszweige der Publikumsforschung Kennwerte der Leserschaftsforschung Leser: Leser sind alle Personen, die eine Ausgabe einer Zeitung oder Zeitschrift „... gelesen oder durchgeblättert haben“. Leser muss folglich nicht unbedingt „gelesen“ haben! Kernleser:• Regelmäßiger Nutzer, der mindestens zehn von zwölf Ausgaben nutzt Leser pro Seite (LpS)• Wahrscheinlichkeit des Kontaktes eines Lesers mit einer Seite einer Ausgabe Leser pro werbungführende Seite (LpwS):• Dient dazu die Werbemittelkontaktchance einschätzen zu können• Zusätzliche Erhebungsverfahren (z.B. Copytest) nötig Struktur der Leserschaft:• Gibt Aufschluss über bestimmte, meist soziodemographische Merkmale der Leserschaft wie Alter, Bildung, Geschlecht etc. Reichweite:• Bringt zum Ausdruck, wie viele Personen mit einer Publikation erreicht werden
- Rezipientenforschung I: Mediennutzungsforschung Forschungszweige der Publikumsforschung Kennwerte der Leserschaftsforschung Studien und Datenquellen Informationsgemeinschaft zur Verbreitung von Werbeträgern (IVW): • Grundlegende Informationen zur Auflage von Printerzeugnissen • Prüft seit 1949 die Verbreitung von Werbeträgern • Keine Leserschaftsforschung im klassischen Sinne
- Rezipientenforschung I: Mediennutzungsforschung Forschungszweige der Publikumsforschung Kennwerte der Leserschaftsforschung Media Analyse • Wird von der Arbeitsgemeinschaft Media Analyse durchgeführt (ag.ma) • Gründung 1954 zur Erforschung der Lesegewohnheiten der Deutschen • Heute auch für Fernsehen, Radio, Kino, Plakat und Online- Medien
- Rezipientenforschung I: Mediennutzungsforschung Forschungszweige der Publikumsforschung Kennwerte der Hörerschaftsforschung Tagesreichweite:Umfasst alle Personen, die im Tagesverlauf während mind. eines Zeitintervalles Radio gehört haben Verweildauer:Gibt an, wie lange die Hörer eines Senders durchschnittlich bei diesem verweilen Hördauer:Gibt an, wie viele Minuten ein Befragter im Schnitt pro Tag Radio hört Weiteste Hörerkreis:umfasst alle Personen, die innerhalb von 14 Tagen mindestens einmal Kontakt mit einem bestimmten Sender, einem Programm oder dem Medium Radio hatten
- Rezipientenforschung I: Mediennutzungsforschung Forschungszweige der Publikumsforschung Methodische Probleme der Hörerschaftsforschung à Man ist angewiesen auf die Selbstberichte der Hörer, weshalb Hörerschaftsforschung meist auf Befragungen basiert àRadiohören stellt oft eine Nebenbeitätigkeit dar à Schwache Erinnerung bei den Nutzern à Eingeschränkte Genauigkeit und Qualität der Daten im Vergleich zu Print und TV eingeschränkt
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- Rezipientenforschung I: Mediennutzungsforschung Forschungszweige der Publikumsforschung Media Analyse Radio • Erfasst aktuell ca. 400 Sender bzw. Programme • Basiert auf insgesamt rund 70.000 Interviews, die in zwei Erhebungszeiträumen durchgeführt werden • Zusammenfassende Darstellungen der MA Radio in der Zeitschrift Media Perspektiven • Darstellungen zum öffentlich-rechtlichen Hörfunk in den ARD- Jahrbüchern • Es wird Radionutzung auf allen Nutzungswegen (auch über Internet erhoben)
- Rezipientenforschung I: Mediennutzungsforschung Forschungszweige der Publikumsforschung Hörerschaftsforschung BRD Hörfunk-Gesamtnutzung Eckdaten der Radionutzung 22/36
- Rezipientenforschung I: Mediennutzungsforschung Forschungszweige der Publikumsforschung Zuschauerforschung Kennwerte der Zuschauerforschung Einschaltquote/Haushaltsreichweite: Anteil jener Haushalte, die innerhalb eines bestimmten Zeitraumes einen bestimmten Sender sehen Sehbeteiligung: Anteil jener Personen, die innerhalb eines bestimmten Zeitraumes einen bestimmten Sender sehen Marktanteil: • Gibt den relativen Anteil der Sehdauer einer Sendung oder eines Werbeblocks an der Gesamtdauer aller Programme zu einem bestimmten Zeitintervall an • Wichtiger Wert, um den Erfolg einer Sendung oder eines Programms im Vergleich zu anderen Sendungen oder Programmen der Konkurrenz einschätzen zu können Sehdauer: • Durchschnittliche TV-Nutzungsdauer • In diesen Durchschnittswert gehen alle Personen mit ein, gleichgültig, ob sie tatsächlich ferngesehen haben oder nicht Verweildauer: • Gibt die Sehdauer bezogen auf die Personen an, die tatsächlich ferngesehen haben • Mit dem Kennwert der Verweildauer für das Medium Radio vergleichbar
- Rezipientenforschung I: Mediennutzungsforschung Forschungszweige der Publikumsforschung Zuschauerforschung Arbeitsgemeinschaft Fernsehforschung • Hauptsächlich für die Daten zur Zuschauerforschung in Deutschland zuständig • Ein Zusammenschluss der ARD, der ProSiebenSat.1 Media AG, der Mediengruppe RTL Deutschland und dem ZDF • Die Messung führt die Gesellschaft für Konsumforschung, die GfK, im Auftrag der AGF durch
- Rezipientenforschung I: Mediennutzungsforschung Forschungszweige der Publikumsforschung Zuschauerforschung Das AGF/GfK Fernsehpanel • Mittels einer Stichprobe wird täglich die Fernsehnutzung in Deutschland gemessen • Das AGF/GfK Fernsehpanel besteht aus 5.640 Haushalten mit rund 13.000 Personen ab dem dritten Lebensjahr • Soll ein verkleinertes, repräsentatives Abbild der Bevölkerung Deutschlands darstellen • Gemessen wird mit dem „GfK-Meter“