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SMK 2 (Subject) / PUB 1 - 10 (Lesson)

Medien- und Rezeptionsforschung: Internet

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  • Medien- und Rezeptionsforschung: Internet Internet: mediengeschichtliche Entwicklung Der MEMEX (Memory Extender) als Vorläufer von Hyperlink und Desktop-PC (1945) Vannevar Bush: As we may think Analoge Maschine assoziative Speicherung von Wissen–  „Trails“ verbinden Artikel nach Inhalt, anstatt sie alphabetisch zu indexieren –  Neue Inhalte können hinzugefügt werden und ebenfalls durch Trails verbunden werden –  Displays zur Darstellung –  Schreibtischformat 
  • Medien- und Rezeptionsforschung: Internet Internet: mediengeschichtliche Entwicklung Anfänge der computervermittelten Kommunikation 1940: erste elektromechanische Röhrenrechner 1946: erste Computer in den USA (max. Leistung: 2 KB, Gewicht: 30 Tonnen) für militärische Berechnungen1955: erste Computer für zivile Zwecke (Banken, Versicherungen) 80er Jahre: Erfindung von Magnetplattenspeichern und Mikroprozessoren 
  • Medien- und Rezeptionsforschung: Internet Internet: mediengeschichtliche Entwicklung Entwicklung des ARPANET •  ARPANET = Advanced Research Projects Agency Network •  Maßgeblich Entwickelt am MIT in Cambridge, zu Beginn finanziert von der Forschungsabteilung des amerikanischen Militärs  •  Das Netz wurde zum Austausch von Informationen und zur optimalen Nutzung der Rechnerkapizäten an den Universitäten entwickelt •  Dezentrale Netzwerkstruktur: ermöglicht Kommunikation ohne Knotenpunkte •  Eine Nachricht kann nicht nur über einen, sondern über viele verschiedene Wege ihr Ziel erreichen •  Fällt ein Teil des Netzwerkes aus, kann ein anderer Teil dessen „Arbeit übernehmen“. Die ermöglicht hohe Stabilität bei möglichst niedriger Verlustrate (Atomkrieg-Mythos)  Schaubild 7/31
  • Medien- und Rezeptionsforschung: Internet Die Anfänge des Internet Entwicklung des World Wide Web •  Timothy Berners-Lee begründet am CERN das World Wide Web (1991) •  HTML (Hypertext Markup Language) als Programmiersprache für Webseiten •  URL (Uniform Resource Locator): eindeutige Adresse einer Webseite •  Hypertext:Durch Links zu einem assoziativen Netz verknüpfte Texte •  Webbrowser:Ermöglicht dem Nutzer, mit der jeder geeigneten Hardware ins Online zu gehen 
  • Medien- und Rezeptionsforschung: Internet Die Anfänge des Internet Folgen & Möglichkeiten für massenmediale Kommunikation Ø  weltweite Verfügbarkeit von medialem Content (Idee des „global village“) Ø  Distribution und Nutzung von Medien in viel stärkerem Maße zeit-, raum- und plattformunabhängig Ø  Nahezu unbegrenzter Umfang und der Zahl medialer Angebote möglich Ø  neue Möglichkeiten des Einbringens der Nutzer in die massenmediale Kommunikation („Web 2.0“) Ø  deutlich höhere Mobilität der Mediennutzung Ø  Multimedialität => Medienkonvergenz 
  • Medien- und Rezeptionsforschung: Internet Sportjournalistische Angebote im Internet Aus Konvergenz-Aspekt ergibt sich Vielfalt von Angeboten:  •  Internet-Ableger von Sportzeitschriften (z. B. Kicker.de) •  Ableger von TV-Anbietern oder Sendungen (z. B. Sportschau-App) •  Online-Sportberichterstattung von Tageszeitungs- oder Zeitschriftenablegern(z. B. Spiegel-Online) •  Spezialisierte Sportnachrichtenportale (sport1.de, spox.com) •  Eigendarstellung von Vereinen, Verbänden, Sportlern 
  • Medien- und Rezeptionsforschung: Internet Medien- und Sportentwicklung Medienermöglichen (globale) Verbreitung des Sports  Sportforciert Verbreitung und Durchsetzung technischer Fortentwicklungen der Medien 
  • Medien- und Rezeptionsforschung: Internet Sportmediennutzung in Deutschland Der Großteil der deutschen Bevölkerung ist an Sportberichterstattung in den Medien interessiert.  Bei sportlichen Großereignissen ist das Interesse an medialer Sportberichterstattung noch höher - insbesondere der Anteil weiblicher Interessierter steigt hier deutlich. Fernsehen und Internet werden als die wichtigsten Sportinformationsmedien angesehen. Nahezu die Hälfte der Sportmediennutzer nutzt auch das Internet, um sich über Sport zu informieren.  Die wichtigsten Angebote stellen hier Online-Sport-Portale dar.  Für die Sportmediennutzung zeichnet sich ein generationenspezifischer Wandel der Medienpräferenzen ab. Tageszeitungen verlieren an Gewicht, das Internet gewinnt deutlich an Bedeutung.  Das Sportarteninteresse ist zwar auch bei den „Onlinern“ durch den Fußball bestimmt, in der Tendenz jedoch in etwas geringerem Maße auf Fußball fokussiert als das der Offliner.  Ein beachtlicher Teil der Sportmediennutzer gibt an, während des Verfolgens von Sportereignissen nebenbei auch andere Medien zu nutzen. Die Nutzung mobiler Geräte und damit auch die mobile Nachrichtennutzung steigt. 
  • Medien- und Rezeptionsforschung: Internet Sportmediennutzung in Deutschland Erkenntnisse 1.  Die mediale Sportberichterstattung stößt bei einem Großteil der Bevölkerung auf Interesse. 2.  Trotz der digitalen Konkurrenz ist das Fernsehen für die Sportmediennutzung nach wie vor das Leitmedium. 3.  Allerdings spielen Sportangebote im Internet in der Sportmediennutzung durchaus eine beachtenswerte Rolle – einen besonderen Stellenwert nehmen hier die „klassischen“ Angebote wie beispielsweise Online- Sportportale ein. 4.  Social Media Angebote sind hingegen für die Sportmediennutzung aktuell nur von untergeordneter Bedeutung. 5.  Der Sportkonsum ist in Zeiten der Online-Kommunikation von Parallelnutzung verschiedener Angebote geprägt. 6.  Die Kluft zwischen Fußball und anderen Sportarten zeigt sich auch im Internet.  Es ergibt sich insgesamt das Bild einer Übergangsphase der Sportkommunikation, in der die klassischen Medien noch Gewicht haben, gleichzeitig jedoch deutliche Anzeichen eines digitalen Wandels der Sportkommunikation erkennbar sind. 
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