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Einführung Soziologie (Subject) / VL 12 Schere zw. Arm u. Reich (Lesson)
- Einkommensungleichheit - Einkommensformen Markteinkommen: Verdienste auf dem ABsmarkt größter Beitrag zur Verteilung d. Gesamteinkommen Hauptfaktor Einkommensungleichheit (Partizipationsformen: Entlohnungshöhe; Partizipationschancen: Armutsrisiko) größte Änderung in jüngster Zeit > Weitung d. Schere! Faktoren: Erwerbsbeteiligung - untere Einkommen Änderung d. ABsmarktergebnisse (Bildungsrenditen) - untere + mittl. Einkommensgruppen Steuersenkungen - höhere Einkommen zentrale Mechanismen d. Ungleichheitsgenerierung Gesamteinkommen: Markteinkommen + Sozialtransfers (Hartz4), Vermögenseinkommen Verfügbare Einkommen: Gesamteinkommen - Steuern/Sozialabgeben Indikator für Lebenslagen (Haushalte) > Umverteilung v. Markteinkommen
- EInkommensungleichheit - Bildungsrenditen Entwicklung Bildungsrenditen: (wie USA, nur zeitverzögert) Anstieg > warum? "Skill-biased technological change": technischer Wandel löst niedrige Qualifikation ab > höhere Nachdrage nach höherer Qualifikation Flexibiliserung d. ABsmarktes: Befristete Arbeit, Leiharbeit Tarifflucht (untere Qualifikaitonsgruppen benachteiligt) Schwächung d. Gewerkschaften verminderter ABnehmerschutz Zunahme "atypischer Beschäftigungsverhältnisse" NAV durch ABsvertrag nicht betroffen Folgen: Unsicherheit, geringere Verdienste > Ausweitung d. Anteils d. Geringverdiener wenn zusätzl. Charakteristika beachtet werden, sinken Renditen höherer Bildung sogar. Aber: Klassendifferentiale steigen (höhere + mittlere Dienstleistungsklasse, Professionen, Manager), Schließung Berufsgrupppen
- Einkommensungleichheit - Armut Risikogruppen d. Partizipation am ABmarkt: Alleinerziehende (mehr Beschäfitgung, aber Teilzeit) Migranten Gering Qualifizierte Ursachen zunehmender Ungleichheit d. Einkommmen: Qualifikation (Partizipationschancen..) Ausweitung Niedriglohnsektor (Ungeschützte Beschäftigungsverhältnisse) Mehr Alleinerziehende (Teilzeit) Dauerhaft schlechte Chancen für Migranten Arumusrisiko gestiegen, dann nicht mehr - Stagnation auf hohem Niveau größtes Armutsrisiko: Beschäftigung; Armut Phänomen d. Jugend
- Vermögensungleichheit nicht notwendig an Einkommen gekoppelt, aber hohe Korrelation Funktionen (jenseits v. Einkommen): Konsum, Freiheit, Macht, Status, Sozialisation, Alterssicherung, Verrerbung Zunahme d. Vermögens u. d. Ungleichheit (extrem hoch), Konzentration am oberen Ende Ursachen : Vermögenstransfer: Erbschaften (doppelter Effekt: Konzentration bei Familie/- bei Vererbung auf Junge) Vermögensgenerierung: Hocheinkommensbezieher, Kapitaleinkünfte erleichtert durch gesetzl. Regelungen: Steuersenkungen, Deregulierung Finanzmärktr
- Konsequenzen: Veränderung Schichtgefüge Folge d. Zunahem d. Einkommens- und Vermögensungleichheit: Mittelschicht schrumpft Nach unten: Geringverdiener am ABmarkt Nach oben: Konzentration d. Einkommen u. Vermögen in d. Oberschicht > Abstiegsangst d. Mittelschicht
- Hauptgründe für Schere (und Ausweitung) und Interventionsmöglichkeiten Schlechte Chancen für Niedrigqualifzierte: Partizipation, Entlohnnung Deregulierung d. ABsmarktes: bessere Partizipations-, aber schlechtere Einkommenschancen für Niedrigqauofizierte Deregulierung d. Finanzmarktes Schlechte Partizipationschancen: Alleinerziehende, Migranten Interventionsmöglichkeiten: Qualifikation (Elternentscheidung: "Statuserhaltsmotiv") Betreuung für Kinder (Arbeitsmarktpartizipation d. Eltern verbessert auch Qualifikaiton d. Kinder) Integration v. Migranten Re-regulierung d. ABs?- und Finanzmärkte Steuererhöhung (Erbschaftssteuer) Konsum?
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