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Spss (Subject) / 2 Datenerfassung und Datenaufbereitung mit SPSS (Lesson)
- 2.1. Spss-Fenster Daten- Editor Daten- Editor-Fenster: = Standardfenster bei SPSS. während einer Sitzung muss immer eines geöffnet sein. Kopfleiste: Bezeichnung des Fensters /IBM Statistics Daten Editor; Name der geladenen Datei/ Unbekannt 1; DatenSet- Name: Datenset 0 Da Spss mehrere Daten-Fenster verwalten kann verwendet es diese DatenSetNamen, um einen eindeutigen Bezug zu haben. Menüleiste 2: Standardeinträge..... Name der Variablen: Zeichenkette bis 63 Zeichen; Einschränkungen: Ein Name muss mit einem Buchstaben beginnen. Er darf Buchstaben und Ziffern sowie einige Sonderzeichen enthalten; einige Sonderzeichen und Leerzeichen dürfen nicht verwendet werden. Variablenname darf kein Schlüsselwort der Spss-Syntax sein wie ALL oder ANd. Keine Unterschiedung zwischen Groß und Kleinbuchstaben.→ Alter= alter Falls ungültige Eingabe → Fehlermeldung Typ grundsätzliche Unterscheidung zwischen dem numerischen und dem String-Datentyp Voreinstellung=Numerisch. Nur ein Datentyp heißt Numerisch, aber es sind alle bis auf den letzten Datentyp, String, numerisch. Lediglich die Dartellung und damit verbunden die akzeptierten Werte bei der Eingabe variieren hier. Empfehlung bis auf Spezialfälle: numerische Datentypen verwenden. das gilt auch bei eindeutig nominalskalierten Merkmalen wie z.B. Geschlecht. Spss fordert z.B. bei einer Variablen , die zur Gruppenbildung verwendet werden kann, einen numerischen Datentyp: String Variable Geschlecht mit den Ausprägungen weibl und männl → kann nciht zur Gruppierung verwendet werden, um z.B. die Werte einer Variablen einkommen einem Vergleich von Männern und Frauen unterziehen zu können. Spaltenformat und Dezimalstelle Spaltenformat: steht für die Anzahl der Stellen, die Spss maximal für die Anzahl der Werte verwenden soll- Dezimalstellen= selbsterklärend. Variablenlable dient zur Bescheibung der Variable 256 Zeichen möglich. B: Variablenlabel einer Variable einkommen könnte z.B. monatliches Nettoeinkommen un euro Bei einer umfrage könnte der Fragentext als Variablenlable verwendet werden. Wertelabel ist eine Variable nicht metrisch skaliert so, können die einzelnen Ausprägungen wie oben angesprochen per Codeplan einzeln numereischen Werten zugeordnet werden. B: geschlecht 0 keine Angabe 1 männlich 2 weiblich im Dialogfenster setzt man die Zuordnung fest. Fehlende Werte hat man wie im Beisoiel geschlect mit der 0 einen Wert festgelegt, der eigentlich einen fehlenden Wert darstellt (Antwortverweigerung bei einer Befragung), so kann man diesen in Spss explizit auch so deklarieren zu den weiteren Spalten in Kurzform Spalten: Breite der Spalte in Zeichen in der Datenansicht, kann dort auch mit der Maus verändert werden. Ausrichtung: Ausrichtung der Werte einer Variable in der Datenansicht, per Voreinstellung bei numerischen Datentypen Rechts Messniveau: Unterscheidung zwischen Nominalskala (Nominal), Ordinalskala (Ordinal) und metrischer Skala (Skala), letzteres Voreinstellung bei numerischen Datentypen, hat innerhalb von Spss insbesondere im Zusammenhang mit der Grafikeinstellung Bedeutung. Rolle: Einstellung noch ohne große Konsequenzen in SPSS
- 2.1.2 Datenansicht Nachdem die Variablen definiert sind → wechsel zur Datenansicht, um die beobachteten Werte für die Variablen einzugeben (Erfassung der Urwerte). Im Unterschied zur Variablenansicht: Eine Variable stellt eine Spalte dar Zeilen → einzelnen Merkmalsträger → in SPSS als Fälle bezeichnet Dateneingabe → Werte in die jeweilige Zelle der Datentabelle SPSS überprüft, ob die Eingabe für diesen Typ Variablen gültig ist beim verlassen der Zelle Wenn ungültig → Wert wird nicht gespeichert und wie ein fehlender Wert behandelt. auswirkungen von Typ und Dezimalstelle: Annahme: monatliche Netto einkommen in € in einer Variablen "einkommen" erfasst. Typ = numerisch Spaltenbreite = 8 Dezimalstellen 2 Eingabe : 2640 → gültiger Wert → 2640,00 Eingabe: 2,640.00 mit Komma → ungültig → Komma als Tausendertrennzeichen enspricht Datentyp Komma. → beim typ numerisch als ungültig behandelt. → in das Feld wird nur ein Punkt eingetragen. = übliche Darstellung beim Fehlen eines Wertes bei numerischen Daten. Enter → Cursor wandert zur Zelle die sich unterhalb der aktuellen Zelle befindet.→ man bleibt bei der Variable + springt zum nächsten Merkmalsträger Tab- Taste → ein ein nach rechts → Bearbeitung der nächsten Variable beim gleichen Merkmalsträger. Speichern der Daten im Menü wählen: Datei → Speichern/ Speichern unter/ Dikettensymbol aus der Symbolleiste. passendes Verzeichnis wählen/anlegen→der Datei einen Namen geben Endung .sav → proprietäres Format für SPSS-Datendateien. schaltfläche Speichern klicken Fremdformate: Beim Datenformat eine Auswahl per Dropdown- Menü SPSS eigene Format = .sav Export in die Konkurrenzprodukte SAS und Stata Microsoft Excel- Format (.xls bzw. xlsx) ASCII-Format (ohne Steuerzeichen, von den meisten Programmen lesbar All diese Formate kann SPSS auch lesen über Datei → Öffnen → Daten...Auswahlfnster. Man kann zwar ASCII- DATen auf diesem WEg öffnen, aber es gibt hierfür auch einen eigenen Menüeintrag unter Datei → Textdaten lesen...
- 2.2. Weitere SPSS-Fenster SPSS öffnet beim Starten immer ein Daten-Editor-Fenster Es kann mehr als eine Datendatei gleichzeitig geöffnet werden. Für jede Datei wird ein eigenes Fenster geöffnet Intern wird hier von Datensets gesprochen, die automatisch durchnummeriert werden. Ausgabe- oder Viewer- Fester SPSS kennt drei weitere eigenständige Fenstertypen 1) Viewer- Fenster/Ausgabe-Fenster Verwendung = Erstellung von Protokollen aller Aktionen in eine rSPSS Syntax Syntax-Sprache Auch wenn man die Syntaxsprache von SPSS nicht beherrscht - sie ist nur am Rande Gegenstand dieses Kurses- kann man zumeist diesen Kommandos entnehmenm was damit erreicht wird. Hier geht es um das Speichern einer Datei. Der Dateiname wird mit vollem Pfad in einfachen Hochkommata angegeben. Dieser sieht je nach Betriebssystem oder Benutzername sowie ggf. geänderten Optionen anders aus. es gibt ein zusätzliches Subkommando (hinter dem /), das offenbar Voreinstellung ist, denn wir haben hier nichts explizit ausgewählt. Abgeschlossen wird das Kommando durch einen Punkt. Zusätzliche Symbolelemente im Viewer Fenster: ermöglichen Aktionen speziell im Viewer Fenster. Schmale Spalte Links: Ausgabebaum, Plus-Minus→ elemente einklappen/ausklappen. rechts werden die expliziten Ausgaben gezeigt. Dieser Bereich ist für die Ergebnisse der statistischen Analyse gedacht. Inhalte eines Viewer Fensters können gespeichert und wieder geladen werden. → .spv = propritäres Format. Syntax-Fenster ein weiterer Fenstertyp ist das Syntaxfenster. Die Syntaxspracht wurde bereits angesprochen Sie kann nicht nur intern im Hintergrund verwendet werde, so dass man nur sie in den Protokollen sieht, sondern auch direkt über diesen Fenstertyp. zusätzliche symbolleitse Links sind alle Kommandos aufgeführt, rechts steht die explizite Syntax. in Abbildung 2.8. sind dies zwei Kommandos. Erst wird mit GET eine Datendatei geladen Dann mit DATASET NAME dem damit verbundenen DatenSet ein Name zugewiesen mit der Option WINDOW=FRONT zum aktiven DatenSet gemacht, auf den sich weitere Kommandos z.B zur auswertung der Daten beziehen würden, Man kann die SPSS-Syntax im Fenster speichern /gespeicherte Syntax wieder laden (Endung. sps) Wie kann man nun solche Syntax erstellen? Da gibt es mehrere Möglichkeiten: Bearbeitung direkt im Syntaxfenster. Diese Fenster dient nicht nur zum Ausführen der Syntax-Programme und zur Fehlsuche (Debuggen), sondern stellt auch einen relativ komfortablen Editor dar. Schaltfläche Einfügen: Die Schaltfläche eifügen gibt es in den verschiedensten Diaglogfenstern (vgl. Abbildunf 2.6.) wenn man diese anklickt wird die Auswahl diese Fensters in Syntax umgesetzt und in ein Syntaxfenster geschrieben. So kann man sich ein Programm zusammenbauen. Auszug aus Protokollen: Im Viewer-Fenster haben wir ja schon gesehen, dass Syntax zur Protokollierung hier hineingeschrieben wird. Es gibt noch eine explizite Protokoll-Datei, die insbesondere alle diese Syntax-Kommandos enthält. Darauf kann man zurückgreifen, um dann stückweise ein Syntaxprogramm zu bauen. Skript-Fenster Es sei kurz erwähnt dass es in SPSS mit einer speziellen Basich-Skriptsprache die Möglichkeit gibt, insbesondere die Ausgabe zu beeinflussen.
- 2.3. Datenaufbereitung Sind die Daten in SPSS eingelesen → stellt man häufig fest, dass man für eine Auswertung noch etwas ändern muss Spss stellt eine Funktionen zur nachträgöochen Modifikation der Daten zur Verfügung. Diese sind in zwei Menüpunkten der Menüleiste untergebracht. Daten → Transformieren Während sich die Möglichkeiten im Daten- Submenü in der Regel auf die gesamten Daten der Datei auswirken, ist im Submenü Transformieren immer die Variable (oder auch mehrere Variablen) auswählbar, auf die sich die Aktionen beziehen sollen. Wir betrachten hier exemplarisch drei Möglichkeiten zur Modifikation der Daten, zunächst zwei aus dem Submenü Transformieren → Variable berechnen und Umkodieren in andere Variablen und dann Fälle auswählen aus dem Daten-Submenü
- 2.3.1. Variable berechnen bei der Funktion zur Berechnung einer neuen Varible geht es darum, dass man die neue Variable benennt und eine Berechnungsvorschrift für deren Werte angibt. Diese Vorschrift wird im Normalfall Bezuf auf mindestens eine der bisherigen Variablen nehmen. So werden mit dieser Funktion insbesondere Verhältniszahlen berechnet BUmfrage: Größe der bewohnten Wohnung (groesse) und die Anzahl der darin lebenden Personen (personen) wird erhoben (Beziehungszahl) Nun ist die Anzahl der qm Wohnfläche pro Person sicher eine interessante Größe, die man daraus berechnen kann. Dazu wählt man die Menüeinträge Transformieren → Variable berechnen ... und erhält folgende Dialogfenster: Zwei Einträge nötig: Zielvariable → Name für die neu zu berechnende Variable eingeben. (muss den Konventionen von Variablennamen entsprechen; Variablen mit gleichem Namen werden überschrieben); B: qm_person. Über die Schaltfläche Typ & Label → Abschnitt Variablenlabel →Beschriftung, Text: qm pro Person. Alternative hierzu: Option in dem Abschnitt des Fensters: Ausdruck als Label verwenden, → wahl bedeutet dass das Syntaxkommando, das zur Berechnung der Variable führt und damit auch die Formel zur Berechnung enthält, als Variablenlabel verwendet würde. zweiter Eintrag: Numerischer Ausdruck → Rechts vom Gleichheitszeichen ist die Formel einzugeben. Die Beschriftung Numerischer Ausdruck macht deutlich, dass hier lediglich verlangt wird, dass der eingegebene Ausdruck zu einem numerischen Wert führen muss. Dieser kann im einfachsten Fall lediglich eine Zahl oder eine numerische Variable sein, häufiger, so wie auch in angenommenen Beipiel ist es eine Verknüpfung zweier einfacher numerischer Ausdrücke mit einem arithmetischen verknüpfungsoperator (+,-,*,/ und **) Im B: groesse / personen Unten rechts → zusätliche Funktionen Funktion Artihmetisch: absolutbetrag, trigonometrische Funktionen wie cosinus, sinus usw. Funktion Verteilungsfunktion: Werte verschiedenster Verteilungsfunktionen lassen sich berechnen Funtion Zufallszahlen: Erzeugung von Pseudozufallszahlen aus einer Vielzahl von Verteilungen. Besonderheit: Mann kann die Zuweisung eines Wertes für den jeweiligen Fall noch von einer Bedingung abhängig machen. Die Bedingung wird über das Dialogfeld hinter der Schaltfläche Falls...formuliert. Standardschaltflächen: Geschlossen wird das Dialogfeld durch Klciken auf eine der fünf Schaltflächen. Da uns diese Schaltflächen noch öfter begegnen, soll hier einmal deren Bedeutung erläutert werden. OK : Die vorher erfolgte Auswahl im Dialogfenster wird in SPSS-Syntaxcode umgesetzt und an den SPSS-Prozessor zur Ausführung übergeben. Es wird eine neue Variable oder eine Ausgabe ins Viewer-Fenster usw. erzeugt. Einfügen: SPSS-Syntaxcode → wird nicht aus geführt sondern in ein Syntaxfenster geschrieben. Zurücksetzen: das Dialogfeld wird wieder in den Ausgangszustand zurück versetzt. ausgewählte Variablen und geänderte Optionen sind nicht mehr gültig. Dies ist insbesondere dann sinnvoll, wenn man nach erfolgreich durchgeführter Operation ein weiteres Mal das gleiche Dialogfenster aufruft, weil dieses dann wie zuletzt verlassen vorbelegt ist. Abbrechen: hier wird das Dialogfenster geschlossen, ohne dass etwas ausgeführt wird. Hilfe: Ein Klicken auf diese Schaltfläche führt zum öffnen eines Hilfe-Fensters, das über die Funktion des Dialogfensters aufklärt.
- 2.3.2 Umkodieren in andere Variablen Um in Abhängigkeit der Werte einer Variablen neue Werte festzulegen, gibt es die Möglichkeit des Umkodierens. Umkodieren in dieselbe Variablen → ursprünglichen Werte gehen verloren Umkodieren in andere Variablen → B: Alter → Altersklassen Einteilung = Erzeugen von Altersklassenvariablen. Wir wollen hier vier Altersklassen definieren: 18-39 40-64 ab 65 Vorgehensweise: zunächst erhält man ein Dialogfenster, in dem man die Ausgangsvariable ( aus der Liste der Variablen im Datensatz am linken Rand) auswählen muss per Drad and Drop/makieren und anklicken der Schaltfläche mit Pfeilsymbol. In der Mitte des Fensters = bislang ausgewählten Variablen B: alter Name der neuen Variablen = ausgabevariable kann rechts eingegeben werden. + Variablenlabel : Beschriftung. → Ändern → Werte wurden übernommen → Alte und neue Werte → ein weiteres Dialogfenster Umkodierungsvorschriften eingeben Dabei kann man einzelne Werte, auch fehlende Werte aber auch wErtebereiche der alten Variablen angeben. bei der neuen Variablen stehen natürlich nur einzelne Werte bzw. ein fehlender Wert zur Verfügung. einzige ausnahme: Option, die alten Werte zu kopieren.
- 2.3.3 Fälle auswählen Startet man mit SPSS eine Datenauswertung, → Einbezug aller Fäller per Voreinstellung. Will man seine Analyse nur auf der Basis eines Teildatensatzes durchführen: Daten → Fälle auswählen ....Möglichkeit eine Auswahl vorzunehmen. Auswahl per zufallsstichprobe, per bereits vorhandener Filtervariable und nach Zeit- oder Fallbereich möglich, aber der sicher häufigste Fall ist der über die Festlegung einer Bedingung. B: ein Datensatz, der u.a. die Variable alter (Alter in Jahren) sowei geschlecht (geschlecht mit folgender Kodierung: 0 = w; 1=m) Ziel: zunächst alle Frauen auswählen. Option: Falls Bedingung zutrifft → Schaltfläche: Falls...anklicken Statt eines numerischen ausdrucks kann man hier jedoch mit der Variablen, Operatoren und Funktionen eine aussage formulieren, Ist diese für einen Fall wahr, so wird er ausgewählt, andernfalls findet er keine Berücksichtigung. Um alle weiblichen PErsonen auszuwählen, muss die aussage geschlecht = 0 lauten. geschlecht = 0 & alter >= 25 & alter < 45 weiter → führt zurück zur Dialogbox, wobei jetzt der untere Abschnitt Ausgabe aufgrund der formulierten Bedingungen aktiviert wurde. wir bleiben bei der vorauswhal Nichtausgewählte Fälle filtern Die Nummern der nichtausgewählten Fälle in der grauen Spalte ganz links sind durchgestrichen. Auch wenn auf dem aktuellen Bildschirm nichts durchgestrichen sein sollte, verrät der Eintrag Filter aktiv rechts unten in der Statusleiste, dass eine auswahl getroffen wurde.
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