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Entwicklungspsycholgie (Subject) / 2 (Lesson)
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- Genotyp genetisches Material, das Individuum erbt
- Phänotyp Beobachtbares Erscheinungsbild, Körpermerkmale; Ausdruck des Genotyps
- Anlage und Umwelt spielen auch mit bei Entwicklung, Genotyp und Phänotyp
- Familienstudien Zwillingsstudien, Adoptivstudien
- Neurone Dendrite, Zellkörper (Zellkern, Mitochondrien, Golgi Apperat,...), Axon (mit/ohne Myelin), Endknöpfchen
- Sensible Phasen Zeitpunkte, in denen Gehirn für bestimmte äußere Reize besonders empfänglich und aufnahmefähig ist
- Piagets Grundannahmen konstruktivistisch, weil Kind konstruiert Wissen durch Reaktion auf Erfahrung Kinder sind nicht auf Instruktionen von Erwachsenen angewiesen, sondern Lernen viele Dinge selbst durch Erfahrung sind von sich aus (intrinsich) motiviert, kein Bedarf an Belohnung von außen sowohl kontinuierliche, als auch diskontinuierliche Prozesse bei Entwicklung
- Adaptation (Piaget) Anpassung an Umwelt unter Berücksichtigung eigener Ziele
- Strukturierung einzelne Beobachtungen in kohärente Wissensstrukturen integrieren
- Kontinuierliche Prozesse (Piaget) Zusammenspiel von Assimilation, Akkomodation, Äquilibration von Geburt an Assimilation: integrieren von Informationen in bereits vorhandene Schemata Akkomodation: vorhandene Wissensstruktur an neue Erfahrungen anpassen Äquilibration: schafft Ausgleich zwischen Akko und Assi
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- Sensumotorisches Stadium (Piaget) von Geburt bis ca. 2 Jahre Entwicklung sensorischer und motorischer Fähigkeiten brauchen diese Fähigkeiten um Wissen über Umwelt, Objekte, Menschen zu erwerben leben im Hier und Jetzt Intelligenz an unmittelbare Wahrnehmung und Handeln gebunden Objektpermanenz noch nicht vorhanen
- Präoperationales Stadium (Piaget) von 2 - 7 Jahre Erfahrungen in Form von Sprache und geistigen Vorstellungen repräsentieren mentale Prozesse noch nicht möglich (Bsp. Umschüttaufgabe - Invarianzkonzept) Egozentrismus
- Konkretoperationales Stadium (Piaget) von 7 - 12 Jahre können über Ereignisse schlussfolgern (Bsp. Umschüttaufgabe wird verstanden)
- Formaloperationales Stadium (Piaget) ab 12 Jahren abstraktes Denken, hypotetisches Denken, Annahmen erstellen, experimentieren
- Egozentrismus Umwelt wird ausschließlich aus eigener Perspektive Wahrgenommen (präoperationales Stadium); 3 Berge Modell
- Kritik an Piaget Stadien nicht für jedes Kind (zeitlich) genauso anwendbar (Bsp. Manche Kinder Objektpermanenz schon in sensumotorischem Stadium) Piagets Methoden (Bsp. 3 Berge Modell für Kinder, die noch nie Berg gesehen haben) radikaler Konstruktivismus Vernachlässigen der sozialen Umwelt als Entwicklungsfaktor vage Beschreibung der Entwicklungsmechanismen
- Theorien des Kernwissens Hebt differenziertes Denken bei Säuglingen und Kleinkindern hervor, die im Verlauf der menschlichen Evolutionsgeschichte von Bedeutung waren Täuschungen ("Ich habe die Lampe nicht kaputt gemacht!") Kinder kommen nicht nur mit allgemeinen Fähigkeiten auf die Welt, sondern mit spezialisierten Lernfähigkeiten oder Gedächtnisstrukturen bestimmte Lernmechanismen (angeboren) um bestimmte, überlebenswichtige Informationen zu erwerben (Bsp. Säugling blickt ab Geburt immer in Gesichter um Menschen aus Umgebung wahrzunehmen und besser kennen zu lernen) Spezialisierte Mechanismen des Spracherwerbs (z.B. zur Erkennung von grammatikalischen Strukturen) Chomsky domänenspezifisch (begrenzt für bestimmten Gegenstandsbereich)
- A-Nicht-B-Suchfehler Kind greift dort hin wo versteckter Gegenstand zuletzt gefunden wurde, nicht wo er zuletzt versteckt wurde
- A-Nicht-B-Suchfehler Kind greift dort hin wo versteckter Gegenstand zuletzt gefunden wurde, nicht wo er zuletzt versteckt wurde
- Informationsverarbeitungstheorien Klahr Kind als Problemlöser: Ziel vor Augen - Strategie - Hindernis Gedächtnis entwickelt sich --> mehr Kapazität kontinuierlich
- gelenkte Patizipation informierte Menschen gestalten ihre Aktivität so, dass weniger Informierte etwas lernen können
- Drehen Neugeborene Kopf, wenn sie Geräusch hören? Ja
- Informationsverarbeitungstheorien metapher für Kind als PC ? Ja
- Welche physiologischen Eigenschaften werden bei Versuchen mit Babies gemessen? Lidschluss, Herzrate, Blick, Kopfdrehen, etc.
- Warum nimmt Gedächtnisspanne im Alter noch zu? funktionale Veränderungen und Effizienz der Informationsverarbeitung
- Experimentelles Paradigma ob Babies rechnen können? Habituation, Erwartungsverletzung, etc.
- soziale Stützung Ein Prozess, bei dem eine kompetentere Person zeitweilig ein Rahmengerüst bietet, welches das Denken des Kindes auf einer höheren Ebene ermöglicht, das Kind selbst bewältigen könnte.
- Phonologische/s Entwicklung bzw. Bewusstsein Erwerb des Wissens über Lautsystem einer Sprache Phonem - elementare, lautliche Einheiten einer Sprache, Veränderungen gehen mit Bedeutungsveränderungen einher
- Kritische Phase für Spracherwerb Zwischen 5. Lebensjahr und Einsetzen der Pubertät
- VOT Voice Onset Time - Dauer zwischen Ausströmen der Luft aus Lippen und Einsetzen Vibration Stimmbänder Versuch: kann nur Wahrgenommen werden, wenn unterschiedliche Phonemkategorien
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- Gehörlose Kinder geben auch Laute von sich bis zum ca. 6 Monat, aber vokales Plappern tritt erst später oder nie auf; nur gehörlose Kinder mit denen früh genug begonnen wird zu üben (Zeichensprache oder normales Sprechen) können mit gleichaltrigen normalentwickelten Kindern diesbezüglich mithalten
- whole object constraint Wörter beziehen sich auf ganzes Objekt, nicht nur Teile davon (Elefant = Tier, nicht Rüssel oder Ohren)
- Als ob Spiel Symbole als Objekte eingesetzt z.B. Telefonieren mit Banane, bei Kindern ab 18 Monaten
- Konzepte von Objektklassen ab ca. 1 Jahr Klassifizierung zunehmend auf Basis der Gesamtform und auf Basis der Funktion von Objekten
- Zeige - Blicket Untersuchung Beleg für: wechselseitige Exklusivität
- Abhängige Variablen bei Untersuchungen mit Babies Schreirate Saugrate Herzrate/Pulsfrequenz Blickdauer Fingerbewegungen Greifen Kopfdrehen Lidschlag
- Theory of mind Wissen über eigenes Denken Perspektiven anderer Verstehen, ab ca. 5 Jahren
- Visuelle Klippe Kinder trauen sich nicht über Glasplatte: Tiefenwahrnehung Kinder trauen sich anfangs den steilen Hang hinunter, wenn es mehrmals schief gelaufen ist, aber nicht mehr