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Veranstaltungstechnik MT (Subject) / Prüfung (Lesson)

Fragenkatalog

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  • Begriffdefinition Veranstaltungstechnik -Konzeption und Durchführung von Konzerten Kongressen -Beschallung, Licht-, Video-, Bühnen- und Effekttechnik von Theateraufführungen
  • Wesentliche Bestandteile der VT: Lichttechnik Aus- und Beleuchten der Bühne inkl. Musiker u. Interpreten während Darbietung
  • Wesentliche Bestandteile der VT: Videotechnik Visuelle Unterstützung von Vorträgen, Videoeinspielungen bei Konzerten
  • Wesentliche Bestandteile der VT: Bühnentechnik Techn. Einrichtung zum Drehen und Heben des Bühnenbodens Auf- und Seilzüge zum Ändern der Bühnendeko und Rückwände
  • Wesentliche Bestandteile der VT: Effekttechnik Pyrotechnik u. Lasertechnik (häufig durch Spezialfirmen betreut)
  • Wesentliche Bestandteile der VT: Beschallungstechnik Auditiver Teil einer Veranstaltung beinhaltet Verstärkung der Tonquellen für ein größ. Publikum Monitorbeschallung der Musiker Übertragung des Tonsignals auf entfernt stehende Videoleinwände u.o. TV-/Sat-Übertragungen
  • Wesentliche Bestandteile der VT: Kommunikationstechnik dient bei komplexen TV-Live-Übertragungen zur Verständigung und Übertragung von Infos der einzelnen Werksbereiche untereinander überIntercoms Headsets->keine Störung des Publikums
  • Begriffsdefinition Beschallung Verstärkung von Schalldarbietungen für größere Gruppen von Zuhörern durch eine Beschallungsanlage (elektroakustisches System)
  • Auszeichnung gutes Beschallungskonzept drängt sich nicht auf (sobald im Vordergrund wirkt Konzept unnatürlich) Idealfall: jeder Hörer erfährt den gleichen durschn. Schallpegel: Sprache in ruhiger Umgebung: 60dB Konzerte 80dB (klassik) bis 114 dB (Pop/Rock/Dance) Akustik und Optik sollten synchron sein
  • Leistung von Beschallungsanlagen je nach Raumgröße Leistung pro Kanal in Watt Musikclubs, kleine Räume bis 500 W Turnhalle 1000-2000 W Tanzhalle/Discothek 5000-10000 W Konzerthalle/Sporthalle 10000-30000 W Open Air Festival: 100.000 W
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  • Vorteile digit. Technik bei FEST installierten Beschallungsanlagen Lautstärke jedes Lautsprechers kann vom Sprecherplatz aus indiv. eingestell werden Einzelne Lautsprecher könne zu Gruppen und Untergruppen zusammengefasst oder ausgeschalten werden
  • Merkmale kleiner Beschallungsanlagen Hptsl. für Musikclubs und kl. Veranstaltungsräume über 8-12-Kanal-Mischpult werden Sänger, Solo-Instr. und Keyboard gespeist Mischpult direkt neben der Bühne Einstellung beim Soundcheck ohne Publikum -> Raumakustik ändert sich
  • Schwierigkeiten großer Beschallungsanlagen Signalführung von Haupt- und Monitormix kann schnell unübersichtlich werden Schlechter Monitormix: Der MM ist Basis für Timing und Gesamtklang der Band-> deswegen Monitor-Mischer neben der Bühne um Wünsche der Band anzunehmen
  • 3-Wege-Lautsprecher für große Beschallungsanlage modular aufgebaut um flex. auf Raumgrößen u. Bandbesetzungen reagieren zu können Frequenzweiche verteilt Frequenzen Subwoofer (<200 Hz)        Verstärkerleistung: 75% Mitteltöner (200 Hz- 5 kHz)  Verstärkerleistung: 20% Hochtöner (>5 kHz)               Verstärkerleistung: 5%
  • Problem bei großen Besprechungsanlagen Übersprechen(Teilsignale gelangen auch auf benachbarte Mikro-Kanäle-> Auslöschung oder Überhöhungen im Frequenzgang) Rückkopplung: Monitormix gelangt in die Verstärkungsschleife der Hauptbeschallung Rückkopplung: Die Hauptlautsprecher strahlen in die Mikrofonwege (z.B. Sängerin mit Headset)
  • Vorteil "geflogener" Lautsprecher Lautsprecher nicht wie üblich gestapelt sondern an Traversen zum Publikum geneigt aufgehängt größeres Beschallungsfeld bei dem auch hintere Zuschaueranteile relativ ausgewogenen Frequenzgang genießen können-> hochfrequente Anteile werden nicht durch die vorderen Zuschauer abgeshottet
  • Was ist Nachhall? Eigenklang des Raums abhängig von Raumgröße, Oberflächenbesch. der refl. Wände + geometr. Anordnung der Wände Nachhallzeit ist Zeitdauer in der Nachhall auf 1/1000 gesunken.(=Pegelverlust von 60dB) Abhängig von: Raumvolumen in m3 Größe Wandflächen m2Absorptionsgrad α der Wandflächen von 0-1
  • Was ist Hallradius? räuml. Abstand zw. Schallquelle u. Hörer bei dem Direktschallpegel=Raumschallpegel-Innerhalb gute Sprachverständlichkeit, außerhalb nicht ausreichend
  • Reflexionsgesetz für Schallwellen Auftreffen der Schallwelle: Einfallswinkel = Ausfallswinkel  ab 300 Hz gewisse Richtwirkung bzw. Bündelung
  • Fresnel-Hugenssche Gesetz Tieffrequente Schallquellen (<300 Hz) breiten sich in Form von Kugelwellen aus und werden von schallharten Wänden kugelförmig reflektiert Musik besteht aus Frequenzen von 20Hz-20kHz -> es treten immer Reflexion UND Kugelausbreitung auf
  • Kammfiltereffekte Überlagerung von Schallwellen bzw. Pegel-Abschwächungen durch Auslöschungen im Hörfrequenzbereich bei diskr. Frequenzbändern. Sollte an jedem Zuschauerplatz vermieden werden
  • Bündelungsgrad gibt Richtiwirkung der Schallabstrahlung bei Lautsprechern und Mikrofonen an nimmt bei tiefen Frequenzen ab (wegen Kugelwelle bzw. Freifeld)
  • Mikrofonierung akustischer Klangerzeuger auf der Bühne Positionierung des Mikro so nah wie möglich an Schallquelle Mikros mit Nieren- oder Supernieren-Richtcharakteristik -> ermöglicht an der Klangquelle ein sauberes Signal ohne Störgeräusche
  • beschallungstechnische und klangliche Probleme Schlagzeug Mikrofonierung aller einzelnen Elemente des Schlagzeugs (Minimierung der Raumakustik und Umgebungsgeräusche) Bis zu 8 Mikrofone und Mischpultkanäle Gefahr der Übersprechung durch geringen Abstand zwischen Mikros
  • Mikrofonierung Schlagzeug: Bassdrum dynam. Mikro am Stativ mit Großmembran in der Trommel nahe Schlegel dynam. Mikro an Stativ außerhalb der Trommel neben Fußmaschine
  • Mikrofonierung Schlagzeug: Snare Abnahme direkt an der Trommel von oben (Nachteil: Nebengeräusche) Abnahme direkt an der Trommel von unten (Nachteil: dumpfer Klang)
  • Mikrofonierung Schlagzeug: Hihat Kondensator- oder Nierenmikro auf Stativ von oben  "                                                  "               von unten
  • Mikrofonierung Schlagzeug: Overhead 2 Kondensatormikros auf Stativ in Stereobreit für Toms und Becken -> bei wenigen Mischerkanälen Einzelmikrofonierung der Toms mit dynam. Mikrofonen direkt an der Trommel und Kondensatormikros an Stativ für Becken
  • Varianten zur Bassabnahme Akkustischer Bass über Mikrofon/Pickup+ Natürlicher Klang- eigenes LS-Monitoring E-Bass über DI-Box/Verstärker+ Brummfrei- Klang sauber aber unnatürlich E-Bass über eigenen Lautsprecher+ Lautsprecher formt Sound zusätzlich- Lautsprecher strahlt auch auf andere Mikros
  • Möglichkeiten zu (Akkustik-)Gitarrenabnahme Abnahme über Mikrofone+ Brummfrei, Aufnahme von Griffgeräuschen- Übersprechen und Rückkopplung Aufnahme über eingebauten Pieztonabnehmer+ Rückkopplungsfrei- Sound sauber aber unnatürlich, eigenes LS-Monitoring nötig- keine Saitengeräusche Mischung aus Tonabnehmer und Mikrofon
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  • Abnahmemöglichkeiten E-Gitarre Direkte Abnahme über DI-Box+ Brummfrei, Effekte werden digital simuliert- ungewöhnlicher Klang für Musiker- eiges LS-Monitoring nötig Aufnahme über den elektr. Auisgang des Git.-Verstärkers+brummfrei, Verstärker erzeugt den typischen Klang- Sound sauber aber unnatürlich- eig. LS-Monitoring nötig- keine Saitengeräusche E-Gitarre über eigenen Lautsprecher mit eigenem Effektrack+ Gewohnter Klang für den Musiker- Überpsrechen und Rückkopplung- Brummen und Rauschen
  • Mikrofonierung Streicher Open-Air Ziel ist natürlicher, unverfäschter Klang Instrumente mit stereophonen Hauptmikro + zusätzlichen Stützmikros vor einzelnen Instrumenten(gruppen)
  • Mikrofonierung Streichinstrumente bei POP-KONZERT Pickup Mikros oder Piezoabnehmer zur Vermeidung von Übersprechen
  • Mikrofonierung Blasinstrumente Dynam. Anstekckmikros im Instrumententrichter bei größeren Ensembles mit sitzenden Musikern auch Stativmikrofonierung
  • Warum Flügelmikrofonierung am schwierigsten? große Fläche zur Schallerzeugung Welche rolle im Ensemble?passiv: natürlich, klassisch mit Stereopanoramaaktiv: direkt und ohne Raum-und Bühneklang
  • Möglichkeiten zur Klangabnahme Flügel Direkte Abnahme mit einem/zwei Mikros Mono/Stereo Abnahme mit Stereo-Hauptmikrofon und zwei Stützmikrofonenüber den Saiten(klassisch Mikrofonierung mit nat. Klang) Abnahme mit einem oder zwei Grenzflächenmikros (gute akustische Abschottung)
  • Mikrofonierung der Stimme Höhe des Mikros <-> Sängermund  oberhalb des Mundes ->Klangschärfe erhöht unterhalb des Mundes -> verstärkt den Resonanzklang durch Brustkorb (tiefer, voluminöser)
  • Vorteil DI-Box Verbindung einer Quelle mit unsymmetrischen Ausgang(z.B.Klinke) zu Gerät mit symmetrischen Ausgang (z.B. XLR)  verhindert Brummschleifen und Störgeräusche durch Auftrennung von Masseverbindungen direktes Einschleifen in Mischpult verhindert Rückkopplungen und Übersprechen
  • Signalübertragung 3 Wege Analog ( sym. /unsym.)Digital: Glasfaser Funkverbindung
  • Probleme bei Drahtlostechnik 2010 LTE-EinführungBelegung Frequenzbereich für Wirelesse-Mic
  • Position Beschallungsmischpulte Front-of-House-Mischpult immer am akustisch sinnvollsten Platz Gleichseitiges Dreieck mit 2 Hauptlautsprechern Monitormix meist neben oder hinter der Bühne
  • Arbeitschritte Einrichtung Besch.-Mischpult Einpegeln der Vorverstärkungen bei neutr. Pegel ohne Effekte und AUX-Sends über Pre-Fader-Listening oder Solo-Fkt. der Kanäle Gestaltung des Klangs über Noisegates, Kompressoren, Filter und Delay/Reverb über AUX-Sends Einstellen der mischung mit Kanalfader Routing der Kanäle auf die entsprechenden Subgruppen (Zuschalten von Effektkanälen und oder Umleiten auf zus. Lautsprecher) bzw. den Stereomaster
  • Effekte in der Beschallung Delay(Echo) Hall(künstl. Raumklang) Noisegate/Expander (Störsignalunterdrückung ) Kompressor (Dynamikveränderung) Chorus (Tonhöhenveränderung) Flanger (Phasenverschiebung) Harmonizer (Mehrstimmigkeit über Intervallverschiebung) Verstärker
  • Warum elektrodynamische Lautsprecher? Abstrahlen von hohen Schalldrücken möglich (Basslautsprecher) robuste Bauweise unempfindlich gegen Luftfeuchtigkeit
  • Lautsprecheranordnungen: Mehrweg-System Optimale Anpassung an Verstärkerleistung durch Unterteilung in Tief, Mittel und Hochtöner entweder alle drei Lautsprecher in einer Box oder unterschiedliche Lautsprecher (Subwoofer in mono, Hochtöner an Traversen)
  • Lautsprecheranordnungen: Koaxial-System kompakt. Zwei-Wege-System für kleinere und mittlere Besch-Anlagen
  • Lautsprecheranordnungen: Horn-System zur Vermeidung von horiz. und vertik. Abstrahlung wird auf Membran ein horn montiert um Frequ. besser zu verteilen
  • Lautsprecheranordnungen: Line-Array Bannanenförmige Anordnung mehrerer Lautsprechermodule (Mittel- und Hochtöner) Optimale Schallabstrahlung ohne Überlagerungen oder Reflexionen mit rel. geringer Verstärkerleistung
  • Monitorbeschallung-Mix Bühnenmischpult+ Bühnenmischer hat dir. Kontakt zu Musikern und hört Mix- Aufwändige Verkabelung/Splitbox Monitormix über eigen AUX-Send-/Subgruppe+Weniger Kabelverbindungen- Mischer hat keinen dir. Kontakt zu Musiker und hört Mix nicht
  • Arten von Monitorboxen Bodenmonitore: Nachteil bei Musikern in Bewegung In-Ear-Monitoring: + Keine Rückkopplung oder Übersprechen- Erschwerte Wahrnehmung von Umgebung und tiefen Frequenzen