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Österreichische Fotografie (Subject) / Inhalt 2 (Lesson)
Kapitel 5-8
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- 5.1 Fotografie nach 1918 am 12.Nov.1918 wird Republik ausgerufen Krieg endet mit Niederlage, Monarchie bricht zusammen Wirtschaftlich liegt das Land nieder Hungersnot politische Lage instabil Anders als in Berlin kommt in Wien keine revolutionäre Stimmung auf Berlin wird Kulturmetropole Wien ist Verwaltungsstadt, kaum Filmindustrie, hält an traditionene fest durch neue Grenzen wird Wien von Städten abgeschottet
- 5.2 Porträtfotografie - 1918 in der Porträtfotografie nach 1918 3 Strömungen Atelierfotografie Piktorialismus wird weitergeführt Moderne Bildsprache (Neue Sachlichkeit, Neues Sehen) Im allgemeinen war die Österreichische Fotografie der ZK-Zeit konservativ und wenig inovativfreudig
- 5.3 Tanzfotografie - 1918 War kein neues Genre in der ZK-Zeit, aber nur wenige Fotografen sind diesem nachgegangen Tendenziell offener gegnüber Neuen Stilen Immer wieder suchten einzelne Tänzerinnen die Zusammenarbeit mit bestimmten Fotografen und andersherum Ein Großteil der Porträts entstand in Ateliers, nur selten auf der Bühne Pressefotografen und Amateure interessieren sich zunehmen: Konkurrenz, da sie viele Aufnahmen auf der Bühne machen
- 6.1 selbstbewusste Frau - 1918+ ab 1908 Zugang für Frauen an der Graphischen Viele Frauen die während des Krieges ihre Ausbildung abgeschlossen haben eröffnen in den 20er und 30er ihre eigenen Ateliers hauptthemen: Poträt Mode Tanz Akt Werbung und Theater Wandten sich meist vom Piktorialismus ab zur Moderne im Laufe der 10er eröffnen immer mehr Frauen unter eigenem Namen Ateliers Fotografinnen zu dieser Zeit einiges gemeinsam jüdischer Herkunft viele fotografierten moderner und gewagter als männliche Kollegen
- 7.1 Neue Fotografie um 1930 20.Feb.1930 Ausstellung Film und Foto in Wien Galt als Manifest der modernen Fotografie und sorft für enormes Medienecho Markiert einen folgereichen EInschnitt in der Neuausrichtung der Fotografie. Sie bildet den sichtbaren Höhepunkt in der fotografischen Avantgarde. Für einige Fotografen war sie bezugspunkt und Katalysator für eine neue Art Fotografie zu verwenden. EIne ganze Reihe Fotografen fanden so zur modernen Fotografie Wien war um 1930 keine Hochburg der Avantgarde die ausgewählten einheimischen Fotografen zeigten eher gemäßigte Moderne; Montagen, Collagen und Expreimente fehlten Fifo wird vom österreichischen Werkbund organisiert Die Ausstellung bildet auch einen politisch-gesellschaftlichen Klipppunkt Aufstieg der Christlichsozialen geht mit Demontage der opposition einher, Folge war deutliche Abwendung von der Avantgarde Heimatfotografie avanciert in den 1930er zum Ideal und Gegenentwurf Avantgard
- 8.1 Pressefotografie - 1930er Einführung Leica 1929 bisher schwere, große Kameras Leica ist handlich, leicht, klein. man kann näher ans Ereignis, schneller reagieren und mehrere Bilder schnell hintereinander machen Arbeitsweise der Fotografen ändert sich namen werden erstmals gleichberechtigt mit Textautoren genannt Fotografie steigt allmälich zur eigenen Mediengattung auf (nicht nur Beiwerk) viele neugründungen von Magazinen und parteipolitischen Illustrierten
- 8.2 3 Typen von Bildmedien -1930er klassisch Illustrierte Wochenzeitung: nciht wirklich innovativ in der Grafik, Gestalung eher konventionell, resisten gegenüber ästhetischen Neuerungen Neugründungen: Kuckuck (sd) und Weltguck (cs), grafisch deutlich besser Gesellschaftsmagazine: Die Bühne, deutlich offener gegenüber moderner Fotografie
- 8.3 neue Generation - 1930er es tauchen jüngere Fotografen auf, die erst nach dem Krieg zur Pressefotografie kamen jüngeren Fotografen nciht mehr nur auf Einzelbilder aus, sondern liefern auch öfter Reportagen ab Themenschwerpunkte und Arbeitsweise ändert sich Fotografen spezialisieren sich immer mehr Sportfotografie beginnt immer mehr an Bedeutung
- 8.5 Fotoreportage - 1930er Nach 1930 nimmt die Nachfrage an Bildgeschichten deutluch zu, Höhepunkt 1932/1933, dannach wieder zurück weniger politische Inhalte, eher Alltagsgeschichten Der Sonntag bildet nach 1934 das wichtigste Forum für gute Fotoreportage Bsp Robert Haas Kindergarten: nicht offene Sozialkritik im Vordergund, sondern Beschriebung der sozialen Verhältnisse (solche Reportagen eher selten, Pressefotografie im allg. eher konservativ
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