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Gefahrstoffkunde (Subject) / Vorbereitung auf 1. SA (Lesson)

S. 2 - S.30

This lesson was created by PTA2016.

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  • Allgemeine Giftdefinition Stoff, der schädliche bis tödliche Wirkung hat
  • Giftdefinition nach Paracelsus „Alle Dinge sind Gift und nichts ohne Gift, allein die Dosis macht, dass ein Ding kein Gift ist“
  • protektiv vorbeugende/schützende Wirkung
  • kurativ heilende Wirkung
  • selektiv auslesende Wirkung
  • Kontamination Verunreinigung mit fremden Stoffen
  • Exposition einer Gefahr / einem Gefahrstoff ausgesetzt sein
  • toxisch giftig
  • Toxikologie Lehre von den Giften
  • Synergismus Effekte addieren/ verstärken sich
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  • Antagonismus Effekte heben sich auf, vermindern sich
  • Persistenz Substanz bleibt lange unverändert im ökologischen Kreislauf (Boden,Wasser, Luft)
  • Halbwertszeit Zeit, nach der die Hälfte eines Stoffes abgebaut ist
  • Kumulation Anhäufung/Anreicherung eines Stoffes
  • Resorption Aufnahme eines Stoffes in den Körper
  • Metabolisierung Verstoffwechselung
  • Elimination Ausscheidung eines Stoffes aus dem Körper
  • reversible Noxen Wieder rückgängig zu machende Schäden
  • akute Vergiftung plötzliche Vergiftung, mein einmalige Giftexposition
  • irreversible Noxen bleibende Schäden
  • chronische Vergiftung Langanhaltende Vergiftung, Giftexposition über einen längeren Zeitraum
  • Mögliche Wege der Vergiftung Einatmen - inhalative oder pulmonale Aufnahme Verschlucken - orale / perorale Aufnahme Hautresorption - dermale/ cutane Aufnahme
  • Einflussfaktoren bei der Giftwirkung im Körper sind: Art des Giftes Art der Aufnahme Einwirkzeit bzw. Verweildauer Dosis Wasser- bzw. Fettlöslichkeit des Stoffes
  • ChemG Chemikaliengesetz Grundlage für ChemVerbotsV und GefStoffV
  • ChemVerbotsV Chemikalienverbotsverordnung Regelt Abgabevorschriften
  • GefStoffV Gefahrstoffverordnung Regelt : Einstufung, Kennzeichnung, Verpackung und Umgang mit Gefahrstoffen
  • Gefährliche physikalisch-chemische Eigenschaften explosionsgefählich brandfördernd hochentzündlich leichtentzündlich entzündlich
  • Toxische Eigenschaften sehr giftig giftig gesundheitsschädlich ätzend reizend sensibilisierend krebserzeugend fortpflanzungsgefährdend erbgutverändernd
  • Ökotoxische Eigenschaften umweltgefährlich
  • Aufbau eines neuen Gefahrenpiktogramms Signalwörter: Geben Auskunft über den relativen Gefährdungsgrad, der von einem Stoff ausgeht - Gefahr: schwerwiegende Gefahren, Achtung: geringe Gefahren H-Sätze (Hazard Statements) - Gefahrenhinweise:Kruzbeschreibung möglicher Gefahren P-Sätze (Precautionary Statements) - Sicherheitshinweise: kurze Empfehlungen zum sicheren Umgang mit dem Gefahrstoff
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  • Was ist Einstufung von Stoffen und Gemischen? Stoffe u. Gemische werden hinsichtlich ihrer gefährlichen Eigenschaften klassifiziert. Es wird ermittelt, welche Gefahren von ihnen ausgehen.
  • Warum ist die Einstufung von Stoffen und Gemischen wichtig? Weil alle Folgevorschriften zur Kennzeichnung, Verpackung, Lagerung, zum Arbeitsschutz und Inverkehrbringen/Abgabe auf ihr basieren.
  • Was sind CMR-Stoffe? Stoffe mit cancerogenen, mutagenen oder reproduktionstoxischen Eigenschaften
  • Wie werden CMR-Stoffe gekennzeichnet? Sie werden in drei Kategorien eingeteilt: Kat. 1 A: Wirken beim Menschen bekanntermaßen CMR-erzeugend Kat. 1 B: Es existieren hinreichende Anhaltspunkte für eine CMR-Eigenschaft Kat. 2   : CMR-Verdachtsstoffe, für die Hinweise auf eine CMR-Eigenschaft existieren
  • Was gehört zur Kennzeichnung eines Gefahrenstoffes? Bezeichnung des Stoffes Gefahrenpiktogramm u. Signalwort H- und P-Sätze Farbkonzept
  • PflSchG Pflanzenschutzgesetz: Gesetz zum Schutz der Kulturpflanzen
  • Zweck des PflSchG? Schutz der Pflanzen vor Schadorganismen Sachgemäße Anwendung der Pflanzenschutzmittel
  • Welche Bestimmungen des PflSchG gibt es? Zulassungspflicht Selbstbedienung beschränkt Anwendung beschränkt
  • Was sind Pflanzenstärkungsmittel? Stoffe zur Gesunderhaltung der Pflanzen Stoffe, welche die Pflanze vor nichtparasitären Beeinträchtigungen schützen sollen
  • Was sind Biozide? WS und Zubereitungen, die auf chemischen oder biologischem Wege Schadorganismen zerstören. WS, die Schädigung durch Schadorganismen verhindern
  • Was ist mit der Höchstmenge bei Pflanzenschutzmitteln gemeint? Der Restgehalt , der in Lebensmitteln maximal enthalten sein darf
  • Wie wird die Höchstmenge von Pflanzenschutzmittelwirkstoffen ermittelt? Toxikologische Untersuchungen am Tier: 2-jährige Fütterungsversuche mit dem WS, dabei wird die Dosis ermittelt, die beim Tier keine Vergiftungssymptome hervorruft. Dieser Wert wird durch den Sicherheitswert 100 geteilt und ergibt den ADI-Wert (acceptable-daily-intake: zumutbare tägl. Aufnahme eines PflSchmittels für Menschen. Landwirtschaftliche Untersuchungen an der Pflanze: Tests (2 Jahre) im Freiland. Es wird die optimale Dosis, optimaler Behandlungszeitraum und angemessene Wartezeit (Zeit in Tagen, die zwischen der letzten Anwendung und der Ernte verstreichen muss, damit keine erhöhten Rückstände im Lebensmittel vorhanden sind) ermittelt Zulässige Höchstmenge : 0,5
  • Was bedeutet Schädlingsbekämpfung? Schutz der Pflanzen,des Menschen und der Tiere vor Schädlingen
  • Was sind Schädlingsbekämpfungsmittel? alle Pflanzenschutzmitttel alle Zubereitungen, die Mensch oder Tier vor befallenen Schädlingen schützen
  • Insektizide gegen Insekten
  • Akarizide gegen Milben
  • Fungizide gegen Pilze
  • Herbizide gegen Kräuter/krautige Pflanzen
  • Nematizide gegen Nematoden/Fadenwürmer
  • Rodentizide gegen Nagetiere