Beschaffung, Fertigung, Marketing (Subject) / Beschaffung (Lesson)

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MC Aufgaben

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  • Bei der Einführung eines KANBAN-Systems werden erhöhte Anforderungen an die Informationssysteme gestellt. - Das KANBAN-Prinzip ist geeignet, die Versorgung von C-Teilen sicherzustellen, wenn der Bedarf nicht allzu großen Schwankungen unterliegt. Anlass für die Einführung des KANBAN-Systems können auch Fehler in der Bestandsführung sein. Wenn die Lager(buch)bestände im PPS-System nicht mit den tatsächlichen Beständen übereinstimmen, kommt es bei der systemgestützten Materialdisposition immer wieder zu verspäteten Bestellungen, die die Versorgung gefährden. Verantwortung Dezentrale Bestellabwicklung Dezentrale Bestandskontrolle Zentrale Festlegung der Behälterzahl Zentrale Festlegung des KANBAN-Regelkreises Zentrale Festlegung der KANBAN-Hilfsmittel Voraussetzungen " Produkte geringe Bedarfsschwankungen wenige Produkte " Lieferanten kurze Lieferzeiten hohe Zuverlässigkeit  Stammlieferant " Mitarbeiter Disziplin Zuverlässigkeit Materialfluss verbrauchsgesteuerter Nachschub Nachfüllmenge = Vielfaches des Behälterinhaltes Anlieferung an den Verbrauchsort Bevorratung am Verbrauchsort Keine Qualitätsprüfug Selbststeuernd ohne PPS – Vereinfachter Informationsfluss keine Bestandsverwaltung im System kein Materialentnahmeschein keine Bestellung im System
  • Vendor Managed Inventory hilft dem Lieferanten, die Probleme besser in den Griff zu kriegen, die mit der zackenförmigen Nachfragekurve verbunden sind. +
  • Beim Vendor Managed Inventory wird der Administrative Prozess vom Lieferanten gesteuert. +
  • Beim Konsignationslager trägt der Lieferant das Lagerrisiko. +
  • Für die Einsatzsynchrone Beschaffung ist ein rollierendes Bedarfsinformationssystem Voraussetzung. + Rollierende Bedarfsinformationssysteme (forecast) Rahmenvereinbarung, die meist eine Laufzeit von 12 Monaten umfasst. Sie beinhaltet die Qualitätsanforderungen sowie eine Bedarfsvorschau nach Artikelgruppen, die zunächst nur quartalsweise aufgeschlüsselt werden. Diese Daten werden quartalsweise rollierend überarbeitet. Der Abnehmer behält sich vor, die Bedarfsangaben um einen bestimmten Prozentsatz nach oben und unten zu korrigieren. Für den Zeitraum des nächsten Quartals erteilt der Abnehmer Rahmenaufträge, die monatlich aktualisiert werden. Die Bedarfsangaben werden für diesen Zeitraum präzisiert. Durch den Rahmenauftrag erfolgt die Freigabe für die Beschaffung des benötigten Materials und eventuell für die Durchführung einer Vorfertigung. Der Abnehmer verpflichtet sich die Kosten zu tragen, die dem Lieferanten durch eine falsche Bedarfsprognose entstehen. Verbindliche Angaben über die Menge je Variante und Anlieferungstermin erfolgen im Abruf, die Mengen bewegen sich innerhalb der im Rahmenauftrag angegebenen Grenzen.
  • Vendor Managed Inventory bietet sich für den Einzelhandel an. +
  • KANBAN empfiehlt sich ganz besonders dann, wenn Versorgungsstörungen und -engpässe zu erwarten sind. -
  • Ein System-Audit prüft, ob die Qualitätssicherung des Lieferanten nach ISO 9000ff wirksam ist. +
  • Durch Modular Sourcing wird die Zahl der Lieferanten erhöht. -
  • Vendor Managed Inventory hilft dem Abnehmer Personalkosten zu sparen. +
  • Ein Konsignationslager bringt für den Lieferanten Vorteile im Vertrieb/ Marketing. +
  • Vor der Einführung von Supply Chain Management sollte eine Kosten- Nutzen-Analyse durchgeführt werden, die praktisch immer für Supply Chain Management spricht. +
  • Beim Double Sourcing werden in der Regel größere Qualitätsschwankungen auftreten als beim Multiple Sourcing. - nur zwei Liederanten
  • Bei Supply Chain Management wird die Beziehung zum Lieferanten als Nullsummenspiel betrachtet. +
  • Aufgrund der Professionalisierung der (möglichst) optimierten Abläufe spielt Vertrauen beim Supply Chain Management nur eine untergeordnete Rolle. -