17
Informationsdesign (Subject) / 2.VO (Lesson)
Advertisement
- Nennen Sie 2 Messgrößen für das Information Retrieval? Wie findet man Daten wieder? Wie muss man Daten organisieren, damit sie wiedergefunden werden? -) Recall - wie viele der relevanten Daten findet man wieder, wie viele nicht? -) Precision - Wie viele Daten wurden gefunden, die auch erwünscht waren, wie viele waren nicht gewünscht? Ziel: möglichst hohe Werte bei beiden Messgrößen.Wie erreicht man das? -) Verschlagwortung (Tagging) -) Kategorisierung (z.B hierarchisch)
- Was ist Medienkompetenz? Welche Art von Medien gibt es und wie kann ich diese nutzen? Sich in der Medienwelt orientieren können und daran teilnehmen können. Kritische Distanz: woher kommt die Information? -) Medienkritik: kritische Distanz, soziale Konsequenzen der Medienentwicklung berücksichtigen -) Medienkunde: Wissen über Mediensysteme, Fähigkeit neue Geräte bedienen zu können -) Mediennutzung: Nutzungskompetenz, interaktives Handlen, an medial vermittelter Kommunikation teilnehmen zu können -) Mediengestaltung: selbst kreativ in der Medienwelt tätig sein können, Veränderungen und Entwicklungen des Mediensystems hervorrufen können
- Was ist Informationskompetenz? Informationen kritisch hinterfragen können. Die Informationskompetenz umfasst die Fähigkeit zum kompetenten, effizienten und verantwortungsbewussten Umgang mit Informationen. Steht immer in Bezug zu: -) inneren Faktoren (Fachwissen, Sprachkenntnisse, Kreativität, Ambitionen einer Person) -) äußeren Faktoren (Kultur, Gesellschaft, Technik, Lebenssituation). Grundfragen: Wer sagt das? Warum? Woher weiß er das? Woher seine Kenntnisse? Was ist sein Ziel? Was fehlt? Wast hat sich mit dieser Information verändert? Ergibt es überhaupt einen Sinn?
- Was sind monomodale und multimodale Medien? Was heißt interaktiv? Unterschiede zwischen ihnen und Beispiele. Monomodale Medien sind sind nur über einen Kommunikationskanal zu konsumieren. Sie sprechen nur einen Sinn gleichzeitig an. --> Zum Beispiel die Zeitung Multimodale Medien sind Medien, die unterschiedliche Sinne des Menschen gleichzeitig ansprechen. Integrierte Medienanwendung, die meist mittles des Computers realisiert sind. --> Zum Beispiel Fernsehen, Hören und Sehen. Interaktiv: es gibt einen Rückkoppelungskana und die Kommunikation funktioniert in beide Richtungen. --> Onlinezeitung, Leser können kommentieren
- Definieren Sie: World Wide Web, Internet, Website, Webseite, Homepage World Wide Web: ein über das Internet abrufbarer Hypertext-Dienst, bestehend aus elektronischen Dokumenten, die durch Hyperlinks miteinander verknüpft sind. Zur Nutzung des WWW wird ein Webbrowser benötigt, welcher die Daten vom Server holt und auf dem Bildschirm anzeigt. Internet:Netzwerk aus Rechnernetzwerken, das die Nutzung verschiedener Dienste ermöglicht, wie E-Mail oder WWW. Website: auch Webpräsenz, alle zusammengehörigen Seiten eines Anbieters. Webseite: page, einzelne ansteuerbare SEite. Homepage: este Seite einer Website (die sich öffnet, wenn man URL eingibt)
- Nennen und erklären Sie die 4 Konzepte impliziten Wissens nach Neuweg. Implizites Wissen ist einfach da, steht mir spontan zur Verfügung, schwierig zu beschreiben. -) in actu implizit: Eine Person handelt kompetent, ruft sich während des Handelns aber keine Handlungsregeln in Erinnerung, sondern agiert intuitiv, automatisch. Kann es nachher schon erklären, aber nicht während des Handelns. -) nicht verbalisierbar: Person handelt kompetent, ruft sich während des Handelns keine Handlungsregeln in Erinnerung. Auch im Nachhinein kann er keine Regeln benennen. -) nicht formalisierbar: Peson handelt kompetent, ruft sich während des Handelns keine Handlungsregeln in Erinnerung. Auch im Nachhinein nicht. Auch der Beobachter kann keine Regeln benennen. -) efahrungsgebunden: Wissen, das sprachlich nicht oder kaum weitergegeben werden kann. Der Betreffende muss durch eigene Erfahrungen oder am Modell lernen, das ihm vorzeigt, was nicht vorgesagt werden kann (Durch Zuschauen lernen)
- Was ist Kompetenz? Nennen Sie die in unserer Gesellschaft relevanten Grundfertigkeiten. Kompetenz ist die Fähigkeit, situationsadäquat zu handeln. Kompetenz beschreibt die Relation zwischen den Anforderungen und den Fähigkeiten, diesen Anforderungen gerecht zu werden. Grundfertigkeiten: -) Lesekompetenz (reading literacy): Fähigkeit, einzelne Wörter, Sätze und ganze Texte flüssig lesen und im Textzusammenhang verstehen zu können. -) Schreibkompetenz (writing literacy): primär: allgemeine, von Medien unabhängige Schreibkompetenz. sekundär: Fähigkeit, Texte in schriftbasierten Medien erstellen zu können. -) Rechnen -) Informationskompetenz -) Medienkompetenz = Voraussetzungen für das selbstorganisierte Erschließen von Wissen, dem Aufbau und dem Erweitern von Fähigkeiten und dem Bewältigen von Problemen.
- Was sind tertiäre Medien? Auf beiden Seiten werden technische Geräte benötigt, z.B. Fernsehen, Radio, Internet
- Skizzieren Sie die Wissenspyramide und beschriften Sie die einzelnen Schritte. Zeichen + Syntax = Daten (Datenmanagement) Daten + Bedeutung = Information (Informationsmanagement) Information + Vernetzung/Kontext/Erfahrungen = Wissen (Wissensmanagement)
- Was sind sekundäre Medien? Beispiel auf Senderseite werden technische Mittel zur Kommunikation eingesetzt. Empfänger braucht keine Geräte zur Rezeption, z.B. Printmedien. Höhere Medienkompetenz nötig, da Empfänger lesen können muss bzw. symbolische Botschaft eines Bildes oder eier Grafik verstehen können muss.
- Advertisement
- Nennen Sie die Handlungskomponenten von Social Media Praktiken. -) Identitätsmanagement: Zugänglichmachen von Aspekten der eigenen Person, z.B. durch Ausfüllen einer Profilseite -) Beziehungsmanagement: Pflege bestehender bzw. Knüpfen von neuen Kontakten, z.B. durch Pinnwandeintrag auf der Seite eines Kontakts, Senden von Freundschaftsanfragen -) Informationsmanagement: selektieren, filtern, bewerten, verwalten von Informationen, z.B. Taggen einer Webseite, Bewerten eines Videos, etc.
- Was sind primäre Medien? Primäre Kommunikation findet zwischen Medien statt, weder Sender noch Empfänger brauchen technische Hilfsmittel zur Übermittlung und zum Empfang, es können alle Sinne einbezogen werden, z.B. Face-to-Face Gespräch.
- Skizzieren Sie die Wissenstreppe. Beschriften Sie die einzelnen Stufen korrekt. Beschreiben Sie, was es braucht, um von einer Stufe zur nächsten zu gelangen. ----------> Datenmanagement, Informationsmanagement, Wissensmanagement Zeichen + Syntax = Daten + Bedeutung = Informationen + Vernetzung = Wissen + Anwendung/Motivation = Handeln + richtig Handeln = Kompetenz + Einzigartigkeit = Wettbewerbsfähigkeit strategisches Wissensmanagement <-------------------------------------------------
- Was versteht man unter „Persönlicher Öffentlichkeit“ im Social Web? Auswahlkriterien nach persönlicher Relevanz, nicht nach Nachrichtenfaktoren (journalistisch-publizistische Öffentlichkeit), Zielpublikum ist das eigene Netzwerk, nicht die breite Masse. Kommunikationsmodus: soziale Medien sind auf Konversation ausgerichtet. Wichtigstes Kriterium: Authentizität.
- Was versteht man unter Corporate Design? Nennen Sie dessen Elemente und erklären Sie diese. Das Corporate Design ist Teil der Corporate Identity und umfasst das gesamte, einheitliche Erscheinungsbild eines Unternehmens. Ziel ist die Wiedererkennung. Zum Corporate Design gehören die Gestaltung der Kommunikationsmittel, Geschäftspapiere, Verpackungen, Internetauftritte etc. und die Produktgestaltung. Elemente: -) Logo: Schriftzug (Typogramm, Wortmarke) und/oder Bild/Symbol (Ideogramm, Bildmarke, Signet) -) Hausschrift ´: Corporate Typography -) Bildsprache: Corporate Picture, umfasst die Auswahl aussagekräftiger Bilder, Symbole und Motive -) Farbkonzept: Corporate Color, Auswahl bestimmter Farben für Logo, Texte und Gestaltungselemente -) Corporate-Design-Handbuch, enthält sämtliche Gestaltungsrichtlinien für Farben, Schriften, Bilder oder das Logo
- Nennen Sie 5 Disziplinen, die am Informationsdesign beteiligt sind. Kommunikationsdesign (Grafikdesign) Corporate Design Modedesign Produktdesign Funktionsdesign Interface-Design Ergonomiedesign Industriedesign Umweltdesign Architekturdesign
- Nennen Sie die Dimensionen der Informationskompetenz. Die Informationskompetenz umfasst Fähigkeiten zum kompetenten, effizienten, verantwortungsbewussten Umgang mit Informationen. Die Informationskompetenz steht immer in Bezug zu -) inneren Faktoren (Fachwissen, Sprachkenntnisse, Kreativität, Ambitionen) -) äußeren Faktoren (Kultur, Gesellschaft, Technik, Lebenssituation) Informationskompetenz = Information kritisch hinterfragen können. Wer sagt das? Warum? Woher stammen Kenntnisse? WAs ist sein Ziel? Was fehlt? Was hat sich verändert durch die neue Information? Ergibt das überhaupt einen Sinn?