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Schweißen (Subject) / I (Lesson)
Semester 2
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- Nachteile des Lötens? (6) Lötverbindungen weniger fest Temperaturbelastbarkeit niedrig Korrosionsbeständigkeit niedrig aufgrund artungleicher Lot-Werkstoffkombination(Potentialdifferenzen) Erfordert Fügespalte: Überlappverbindung Flussmittel müssen eingesetzt werden, um saubere Oberflächen zu schaffen Aufwendige Fugenvorbereitung
- Vorteile des Lötens? (5) Geringes Wärmeeinbringen (keine WEZ), geringe Eigenspannung/ Verzug Kann elektr. und Therm. leitend sein, Lotstelle ist flüssigkeits- und gasdicht Verbindung kann gelöst werden, ohne Werkstücke zu zerstören Verschiedene Werkstoffe sind miteinander fügbar Lötstellen müssen nicht zugänglich sein
- Was ist der kapillare Fülldruck? Darunter versteht man den hydrostatischen Druck des schmelzflüssigen, benetzenden Lotes in einem senkrechten Spalt!
- Was geschieht bei der Ausbildung einer Lötstelle? 1.Benetzung (je kleiner der Benetzungswinkel desto besser!)2. Kapillarwirkung (abhängig vom Lötspalt)3. Ausbildung von Bindungen (Diffusion)
- Erklären Sie das Diffusions- bzw. Schmelzlöten? Beim Schmelzlöten verbindet ein geschmolzener Lot zwei Werkstoffe miteinander.Bei m Diffusionslöten entsteht zwischen den beiden Werkstücken eine Mischphase, die einegeringere Schmelztemperatur hat als die beiden Werkstoffe.
- Nach welchen Kriterien sollten Sie den Lötwerkstoff wählen? (6) Schmelztemperatur Benetzung des Grundwerkstoffs Arbeitstemperatur max. Löttemperatur Wirtschaftlichkeit mechanische Belastungen im Betrieb...
- Wann benutzt man Lötdepots? Wenn der kapillare Fülldruck nicht ausreicht, um den gesamten Spalt auszufüllen!
- Wann werden Schmierlote eingesetzt? Schmierleute sind links und rechts vom eutektischen Punkt und werden eingesetzt fürsHandlöten (aufgrund des größeren Erstarrungsintervalls) und zum Löten poröser, gesinterterWerkstücke
- Wofür verwendet man Aktivlote? Zum direkten Löten von Oxid- und Nichtoxidkeramik-Metallverbindungen
- Einflussfaktoren auf den Verlauf der Lichtbogenkennlinie! Schweissverfahren und damit der Schweissstrom Lichtbogenlänge Form, Abmessung, Werkstoff und Oberflächenbeschaffenheit von Anode und Kathode Stoffe in der Lichtbogensäule (Schutzgase, Luft sowie feste Stoffe aus der Elektrodenumhüllung, die im Temperaturfeld verdampfen oder ionisieren)
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- Welche Gruppen von Fügeverfahren unterscheidet man? stoffschlüssig (Verbindung unlösbar) Beispiel: Schweissen, Löten, Kleben formschlüssig (Verbindung unlösbar) Beispiel: Durchsetzfügen, Nieten kraftschlüssig (Verbindung lösbar) Beispiel: Schrauben, Klammern, Schrumpfen
- Was ist die Schweißeignung? Die Schweißeignung wird durch die chemischen, metallurgischen und physikalischen Eigenschaften des zu schweißenden Materials bestimmt. Die Schweißeignung eines Werkstoffes ist umso besser, je weniger bei der Durchführung der Schweißung auf die Materialeigenschaften geachtet werden muss.
- Was ist die Schweißsicherheit? die Schweißsicherheit einer Konstruktion ist gegeben, wenn das zu fügende Bauteil auf Grund seiner konstruktiven Gestaltung unter den vorgesehenen Betriebsbedingungen funktionsfähig bleibt. Sie hängt somit von der konstruktiven Gestaltung und dem betriebsbedingten Beanspruchungszustand ab.
- Was ist die Schweißmöglichkeit? die Schweißmöglichkeit ist gegeben, wenn die vorgesehenen Schweißungen unter den gewählten Fertigungsbedingungen fachgerecht hergestellt werden können. Die Schweiß- möglichkeit ist umso besser, je weniger die fertigungsbedingten Faktoren beim Entwurf der Konstruktion und bei der Ausführung der Schweißarbeiten, einschließlich Vor- und Nach- bereiten, berücksichtigt werden müssen.
- Zwecke des Schweißens (4): Verbinungsschweißen Auftragsschweißen (artgleich) Auftragsschweißen von Panzerungen/Plattierungen (nicht artgleich) Auftragsschweißen von Pufferschichten (nicht artgleich) - hohe Zähigkeit