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MAN03 (Subject) / Mitarbeiterführung (Lesson)

Führungsrichtlinien, -stil

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  • Welches Ziel verfolgen Führungsgrundsätze? Führungsgrundsätze wollen – ähnlich wie Marketing und Öffentlichkeitsarbeit – ein einheitliches Verhalten des Betriebes oder der Einrichtung gegenüber der entsprechenden Zielgruppe – hier Mitarbeiter – sicherstellen.
  • Welche Kennzeichen weist eine Führungssituation auf? Eine Führungssituation ist durch die Art der Aufgabenstellung und die zwischen vorgesetzter Person und Mitarbeiter bestehende Führungsbeziehung gekennzeichnet.
  • Was versteht man unter Führen durch Zielvereinbarung? Vorgesetzter und Mitarbeiter besprechen und bestimmen gemeinsam die Ziele.Bei Zielvorgabe legt der Vorgesetzte die Ziele fest.Zielvereinbarungen informieren den Mitarbeiter, was von ihm verlangt wird. Zielvereinbarungen können als Basis für leistungsorientierte Vergütungsbestandteile dienen. Zielvereinbarungen sind eine gute Basis für Mitarbeitergespräche, in denen Sie die Leistung der Mitarbeiter einschätzen wollen.
  • Erörtern Sie, warum Führung nicht auf Kontrolle verzichten kann. Sie verlieren an Bedeutung.Ist- mit Sollleistung vergleichen um zu sehen, ob die betrieblichen Ziele erreicht werden. Sie sind auch Maßstab, ob der Mitarbeiter belohnt werden kann oder ob mehr Einsatz gefordert werden kann.
  • Welche Regeln sollten Sie bei der Führung durch Zielvorgabe unbedingt einhalten, um erfolgreich zu sein? Die Ziele sollten herausfordernd und dennoch realistisch sein, sie sollten einfach und verständlich formuliert sein, es muss klar sein, wann das Ziel erreicht ist, ein Termin für die Zielerreichung sollte vorgegeben sein und Ziele sollten schriftlich formuliert sein. 
  • Was verstehen Sie unter Management-by-Konzepten? Nennen Sie einige Beispiele. Bei Management-by-Konzepten handelt es sich um Richtlinien zur Führung von Mitarbeitern; ihre Anwendung sollte eine einheitliche Vorgehensweise bei der Behandlung von Führungsproblemen gewährleisten. Häufig sind sie etwas schablonenhaft. Es gibt eine Vielzahl solcher Konzepte, die bekanntesten sind: Management by Objectives, Management by Delegation, Management by Motivation. 
  • Welches sind die wesentlichen neutralen Führungsinstrumente und was sollen sie bezwecken? Die wesentlichen neutralen Führungsinstrumente sind die Stellenbeschreibung, die Unterweisung, der vorgesehene Informationsweg, die Mitarbeiterbesprechung und das Mitarbeitergespräch. Zweck der neutralen Führungsinstrumente ist die Verhaltensanleitung.
  • Welches sind die wesentlichen positiven Führungsinstrumente? Was ist ihr Zweck? Wesentliche positive Führungsinstrumente sind Lob und Belohnung. Zweck ist die Verhaltensbestärkung. 
  • Welches sind die wesentlichen negativen Führungsinstrumente? Was ist ihr Zweck? Wesentliche negative Führungsinstrumente sind Tadel und Bestrafung sowie das Kritikgespräch. Zweck der negativen Führungsinstrumente ist die Verhaltensänderung. 
  • Wann ist es angebracht, Lob und Anerkennung unter vier Augen oder öffentlich auszusprechen? Lob und Anerkennung kann bei vielen Gelegenheiten geäußert werden, beim zufälligen Treffen mit dem Mitarbeiter im Aufzug, oder auf dem gemeinsamen Weg vom Parkplatz zum Bürogebäude. Jedoch sollten schwächere Mitarbeiter nicht vor Mithörenden für Leistungen gelobt werden, die eigentlich selbstverständlich sind, wenn man dennoch den Mitarbeiter loben möchte, um ihn zu fördern und zu motivieren. Öffentlich geäußerte Anerkennung ist dann sinnvoll, wenn die ausgezeichnete Leistung so herausragend war, dass sie von anderen kaum übertroffen werden kann, oder wenn das Lob als Ansporn für andere dienen soll, wie etwa bei der Auszeichnung des „Mitarbeiters des Monats“. 
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  • Was ist die Kernaussage der Einfaktorentheorie der Arbeitszufriedenheit? Die Einfaktorentheorie der Arbeitszufriedenheit stellt Zufriedenheit und Unzufriedenheit als Gegensätze und Pole eines Kontinuums dar; eine Verringerung der Unzufriedenheit bedeutet zugleich eine Erhöhung der Zufriedenheit und umgekehrt. 
  • Was ist die Kernaussage der Zweifaktorentheorie der Arbeitszufriedenheit? Zufriedenheit und Unzufriedenheit unabhänig voneinander Wird Zufriedenheit verringert, entsteht Gleichgültigkeit; wird Unzufriedenheit abgebaut, entsteht Selbstverständlichkeit. Man kann gleichzeitig zufrieden und unzufrieden sein. 
  • Was versteht man unter einem Motivator und was unter einem Frustrator? Motivator ist eine Einflussgröße (Arbeitserfolg, Aufstieg) die Arbeitszufriedenheit erhöht und damit motivierende Wirkung auslöst. Frustrator ist eine Einflussgröße (Führungsstil, Arbeitsbedingungen) die Arbeitsunzufriedenheit beeinflusst und bei positiver Ausprägung nur kurzzeitig leistungssteigernde Wirkung hat.
  • Wie kann man Arbeitszufriedenheit messen? Arbeitszufriedenheit lässt sich am besten durch standardisierte Mitarbeiterbefragungen messen.
  • Was ist die Grundidee der Anreiz-Beitrags-Theorie? Die Anreiz-Beitrags-Theorie geht von der Gleichgewichtstheorie aus und versucht, die Mitarbeiter zu höheren Leistungen zu bewegen, indem man entsprechende erhöhte Anreize anbietet. 
  • Welche monetären Anreize kann der Arbeitgeber bieten? Monetäre Anreize sind vor allem Einmalzahlungen und Prämien, eventuell auch variierende Leistungszulagen und die Ankündigung noch unsichere Gehaltserhöhungen,  ausgewählte Sachgeschenke und Incentives. 
  • Welche Gruppen nicht monetärer Anreize gibt es? Nicht monetäre Anreize sind – neben Sachgeschenken und Incentives – Image und Prestige sowie Sozialleistungen und auch individuell aus der Führungssituation ableitbare Möglichkeiten zur Befriedigung höherer Bedürfnisse.