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Kompetenzprofil 1 (Subject) / Personenzentrierte Beratung (Lesson)

Rogers, Die nicht-direktive Beratung

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  • Merkmale der personenzentrierten Beratung nach Rogers Empathie und Wärme gegenüber dem Klient/der Klientin: schafft Vertrauen, eine emotionelle Beziehung mit fest umrissenen Grenzen Wertschätzung gegenüber dem Klient/der Klientin Moralisierende oder beurteilende Einstellungen seitens des Beraters fehlen Der Berater übt weder Druck noch Zwang aus die Beratungen finden nicht-direktiv statt
  • Merkmale der nicht-direktiven Beratung der Berater/die Beraterin soll dem Klienten/der Klientin geduldig und freundlich, aber auch in verständnisvoll kritischer Weise zuhören der Berater/die Beraterin soll keinerlei Autorität demonstrieren der Berater/die Beraterin soll wewder Ratschläge noch moralische Verweise erteilen der Berater/die Beraterin soll nicht mit dem Klienten/der Klientin diskutieren der Berater/die Beraterin soll nur unter bestimmten Voraussetzungen reden oder Frage stellen z.B. um der Person das Reden zu erleichtern, um den Sprechenden für die genaue Darstellung seiner Gedanken und Gefühle zu loben  
  • Bedeutsame Unterschiede zwischen der direktiven und der nicht-direktiven Beratung (Interviews nach Wortwahl-Analysen durch Porter) bei der direktiven Beratung redet der Klient deutlich weiniger als bei der nicht-direktiven Beratung (Porter) in der nicht-direktiven Beratung kann der Klient seine Probelm aussprechen. Bei der direktiven Beratung spricht vor allem der Berater zum Klienten (= markantester Unterschied) die direktive Beratung betont jene Techniken, die das Interview kontrollieren und den Klienten einem vom Berater gewählten Ziel zuführen; die nicht-direktive Beratung legt mit Nachdruck auf die Techniken, die bewirken, dass der Klient sich seiner Einstellungen und Gefühle bewusster wird und demzufolge an Einsicht und Selbstverständnis gewinnt. Die direktive Beratung geht davon aus, dass der Berater das wünschenswerte und sozial anerkannte Ziel, das der Klient erreichen soll, auswählt und seine Bemühungen darauf richtet, ihm bei der Erreichung zu helfen. Das impliziert, dass derr Berater dem Klient überlegen ist. Die nicht-direktive Beratung basiert auf der Voraussetzung, dass der Klient das Recht hat, seine Lebensziele selbst zu wählen, selbst wenn diese im Gegensatz zu den Zielen stehen, die de Berater für ihn ausgewählt hätte. Ausserdem glauben wir, dass das Individuum wahrscheinlich eine kluge Wahl treffen wird, wenn es zu einer gewissen Einsicht in sich selbst und in seine Probleme gelangt ist.  
  • Zusammenfassung Stichworte zur nicht-direktive Beratung: Empathie Wertschätzung kein Zwang, kein persönlicher Druck strukturiertes Setting emotionale Freiheit innerhalb eines genau definierten Rahmen  
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