10

G.1 Soziale Urteilsbildung (Subject) / F3 (Lesson)

Persönlichkeit

This lesson was created by tillba.

Learn lesson

  • korrespondierende Schlussfolgerung wann gerechtfertigt? von beobachtetem Verhalten auf Eigenschaften einer Person schließen wann gerechtfertigt? - Person konnte frei entscheiden - Wenn das Verhalten auf nur einen oder wenige Faktoren zurückzuführen ist - Wenn man ausschließen kann, dass jemand sich nur der Situation anpassen will
  • fundamentaler Attributionsfehler man schliesst auf bestimmte Dispositionen einer Person ohne die äußeren Umstände/die SItuation zu berücksichtigen
  • Systematische Verarbeitung größerer Einbezug von Information bei der Bewertung eines Verhaltens erfordert Motivation und Fähigkeit
  • Kovarationsmodell der Attribution Kovariation als notwendige Bedingung für Kausalität: Ursache und Wirkung müssen zusammen auftreten Drei Arten von Informationen - Konsensus: Verhalten sich andere Personen in dieser Situation in gleicher Weise? - Konsistenz: Verhält sich Paul gegenüber diesem "Objekt" bei anderen Gelegenheiten in gleicher Weise? Distinktheit: Verhält sich Paul gegenüber anderen, unterschiedlichen "Objekten" anders? Verhalten kann auf der Person selber, dem Objekt oder den Umständen basieren
  • drei Stufen der systematischen Verarbeitung Identifikation des Verhaltens Dispositionale Schlussfolgerung (Eigenschaft) Ggf. situative Korrektur -> Stufe 3 erfordert kognitive Anstrengung, die anderen beiden laufen automatisch ab
  • Schlüsselstudie: Kovariation von gezeigtem Verhalten und den ensptrechenden (ausgedachten) Gesprächsthemen bieten die Untertitel keine Erklärung für die Nervösität, so wird die dargestellte Person als ängstlich empfunden (Disposition), da sie ja grundlos ängstlich ist
  • implizite Persönlichkeitstheorie positive bzw. negative Eigenschaften treten gemeinsam auf Verhaltensweise, die auf ähnliche Disposition schließen lassen, werden zusammen abgespeichert
  • Erster Eindruck erzeugt Erwartungen, weiteres Verhalten wird im Licht dieser Erwartungen interpretiert erste Eindrücke sind resistent (Perseveranzeffekt)
  • selbst erfüllende Prophezeiungen erster Eindruck von einer Zielperson beeinflusst das eigene Verhalten gegenüber dieser Zielperson dies begünstigt Reaktionen der Zielperson, die den eigenen Eindruck "bestätigen"
  • inkonsistente Information erhöhter Verarbeitungsaufwand bei Beobachtung unerwarteten Verhaltens Erklärungsversuche beides führt zu besserer Erinnerung an inkonsistentes Verhalten
Advertisement