27

OTA (Subject) / Blut (Lesson)

Bildung, Bestandteil...

This lesson was created by Sobaka.

Learn lesson

This lesson is not released for learning.

Advertisement
  • natürliche Killerzellen (NK greifen unspezifische Tumorzellen an und Zellen, die von Viren befallen sind
  • T-Killerzellen (zytotoxische T-Zellen) erkennen und zerstören von Viren befallene Körperzellen und Tumorzellen, indem sie auf bestimmte Antigene der befallenen Zellen reagieren
  • T-Gedächtniszellen langlebige T-Zellen mit einem Gedächtnis für spezielle Antigene
  • Regulatorische T-Zellen bremsen die Immunantwort, hemmen die Funktion der B-Zellen und anderer T- Zellen
  • T-Helferzellen aktivieren Plasmazellen und Killerzellenerkennen Antigene auf den Antigen präsentierenden Zellen
  • basophile Granulozyten Abwehr von Parasiten, Auslösern allergischer Reaktionen, Entzündungsreaktionen, Juckreiz
  • eosinophile Granulozyten Abwehr von Parasiten, beteiligt an allergischen Reaktionen
  • neutrophile Granulozyten Phagozytose von Bakterien, Viren und Pilzen im Blut
  • Granulozyten aufteilung in: 1.neutrophile Granulozyten:          jugendliche Granulozyten              stabkernige Granulozyten          segmentkernige Granulozyten 2.basophile Granulozyten 3.eosinophile Granulozyten
  • Lymphozyten teilen sich in: B-Lymphozyten (B-Zellen) T-Lymphozyten (T-Zellen) Natürliche Killerzellen (NK-Zellen)
  • Advertisement
  • Leukozyten: Granulozyten      Lymphozyten Monozyten
  • Blut, allgemeine Aufgaben versorgung aller Organe mit lebenswichtigen Soffen über Kreislaufsystem Transport O2, Nährstoffe Abwehr Wärmeregulation Abdichtung - Geringung Pufferfunktion zum Ausgleich von pH-Wert schwankungen
  • Blut setzt sich aus: Blutkörperchen (42%): Erythrozyten 5 000 000 µl                                     Thrombozyten 200 000 µl                                     Leukozyten 5 000 µl Plasma (58%):              Wasser 90%                                     Proteine 8%                                     Ionen, Glukose, Hormone, Kreatin, Harnstoff... 2%
  • Blutvolumen auch in % Erwachsener ca. 5-6 l = 6-8% Körpergewichts
  • Erythrozyten Eigenschaften kernlose Zellen enthalten fast nur roten Farbstoff=Hämoglobin scheibenförming mit Delle in der Mitte Bildung: rotes Knochenmark in Plattenknochen (Sternum, Beckenkamm, Wirbelkörper) ! vor Geburt in verschiedenen Körperorten gebildet (Milz, Leber, Knochenmark) pro min. werden ca. 180 Mio Ery's Gebildet und Abgebaut Gespendete Erythrozyten sind 42 Tage haltbar
  • Retikulozyten = unreife Ery's Lebensdauer 100-120 Tagen Abbau in Leber, Milz, Knochenmark nach Freigebung in Knochenmark, werden in reife Ery's umgewandelt
  • Erythrozyten Funktion Transport von Hämoglobin, O2 und CO2
  • Exogen = Prozesse, die von außen auf den Körper einwirken: Eisen Vitamin B Folsäure Kobalt                              = aufnahme über Nahrungssystem
  • Endogen = Prozesse, die im Körper selbst und nicht durch äußere Einflüsse entstanden sind: Erythropoetin = Hormon, das die Bildung der Erythrozyten aus Vorgängerzellen im Knochenmark (Erythropoese) steuert
  • Ursachen der Anämie Blutverlust (OP, Unfall, Magengeschwür) Gesteigerte Hämolyse (Infektionen, Erberkrankungen, Vergiftungen) Verminderte Erythropoese (Eisenmangel durch Schwangerschaft/Tumor; Gestörte Zellbindung im Knochenmark)
  • Wichtige Blutwerte für OP's Natrium: ein positiv geladenes Ion, spielt wichtige Rolle beim Flüssigkeitshaushalt im Körper, und ist an der Weiterleitung von Nervenimpulsen beteiligt. Kalium: ein positiv geladenes Ion (Kation), das für die Funktionsfähigkeit aller Zellen und vor allem von Nerven und Muskeln wichtig ist.
  • Leukozyten Eigenschaften: Abwehr von Krankheitserregern Entwicklung im Knochenmark sind Kernhaltig können durch Gefäswand wandern werden an Wirkungsort angezogen
  • In welchen Fällen wird die Leukozytenkonzentration bestimmt? Bei Verdacht auf Infektionen und Entzündungen Bei Blutarmut (Anämie), Leukämien sowie Vermehrung der Blutzellen im Knochenmark (myeloproliferative Krankheiten) Bei Bestrahlungen sowie bei der Therapie mit Immunsuppressiva (das Immunsystem unterdrückende Medikamente), Zytostatika (die Zellvermehrung hemmende Medikamente) oder Schilddrüsenmedikamenten (Thyreostatika) Bei Infarkten oder Verbrennungen Bei Vergiftungen Zur Kontrolle des Krankheitsverlaufes bei Bindegewebserkrankungen (Kollagenosen) und Autoimmunkrankheiten
  • In welchen Fällen sind die Leukozyten-Werte zu niedrig? Bei Knochenmarkserkrankungen, zum Beispiel durch Strahlen oder Zytostatika (Antikrebs-Medikamente) Bei vielen Viruserkrankungen Bei wenigen bakteriellen Erkrankungen wie Typhus und Brucellose Bei Überfunktion der Milz (Hyperspleniesyndrom).
  • In welchen Fällen sind die Leukozyten-Werte zu hoch? Entzündungen wie Blinddarmentzündung oder Lungenentzündung Leukämie (Blutkrebs), einer krankhaften Vermehrung von weißen Blutkörperchen Polycythämia vera (seltene bösartige Erkrankung, bei der es zu einer Vermehrung der roten und weißen Blutkörperchen sowie der Blutplättchen kommt) Starker Tabakkonsum (bis 15 Tausend Leukozyten / µl)
  • In welchen Fällen kann die Anzahl der roten Blutkörperchen zu niedrig sein? Chronischem Blutverlust Störungen der Proudktion von roten Blutkörperchen im Knochenmark (z.B. bei Leukämie) Verschiedenen Nierenerkrankungen (renale Anämie) Verschiedenen Vitaminmangelerscheinungen (Vit. B12, Folsäure) Eisenmangel Verschiedenen Krebsarten
  • In welchen Fällen kann die Anzahl der roten Blutkörperchen zu hoch sein? Verringerter Sauerstoffgehalt im Blut (zum Beispiel durch längeren Aufenthalt in großen Höhen, bei Lungenerkrankungen oder Herzerkrankungen) Chronische Kohlenmonoxidvergiftung (bei starken Rauchern) Hormonelle Steigerung der Bildung der roten Blutkörperchen (M.Cushing, Kortikoid - oder Androgentherapie) Bei Nierentumoren oder Zystennieren oder Nierenarterienstenose (Verengung der Nierenarterie) Polycythaemia rubra vera (Erkrankung mit übermäßiger Bildung von Blutzellen)