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Allgemeine BWL (Subject) / Definitionen (Lesson)

Definitionen, Fragen und verknüpfungen zu Grundlegenden Bwl Begriffen

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  • Wo wirken Signale bei der Regelung von Kundenbeziehungen? Im außervertraglichen Umfeld, insbesondere beiGeschäftsanbahnungen
  • Welches Problemfeld kann bei Nachverhandlungen entstehen? Asymmetrische Verhandlungsmacht
  • Was bestimmt die Reputation bei der Kundenbeziehung? Die Regelung der Kundenbeziehungen
  • Gebundenes Kapital: Nicht in liquiden Mitteln vorhandenes Kaptial
  • Wieso ist bei der Wertschöpfungskette wichtig, dass ein Informationsfluss zwischen den einzelnen Ordnungen herrscht? Da Unternehmen (Lieferanten) niedriger OrdnungTrends beim Endkunden frühzeitig erkennen müssen,welche sich früher oder später bis zur 1. Ordnungbemerkbar machen
  • Einflussfaktoren der kurzfristigen Nachfrage: -Preispolitik-Kundeninformationspolitik-Komb. Informations- und Preispolitik
  • Wovon hängt die Zahlungsbereitschaft der Kuden ab? Von der Preiselastizität und dem Wecken von latenterNachfrage
  • Preiselastizität: In wie weit Kunden auf Preisänderung reagieren
  • Latente Nachfrage: Es gibt Nachfrage, Preis aber zu hoch
  • Wann bietet ein Unternehmen ein Angebot an? Solange der Ertrag daraus mindestens die Kostendafür deckt
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  • Wie lautet das optimale Angebotsvolumen? Grenzertrag = Grenzkosten
  • Wovon hängt die Lieferanten-wechselbereitschaft ab? -Marktsituation-Differenzierung des Angebots-„Spieltheorie“
  • Spieltheorie: Mathematische Methode, die das rationaleEntscheidungsverhalten in sozialenKonfliktsituationen ableitet, in denen der Erfolg esEinzelnen nicht nur vom eigenen Handeln, sondernauch von den Aktionen andere abhängt
  • Push-Strategie: Verstärkter Einsatz der MarketingpolitischenInstrumente gegenüber dem bedürftigen Abnehmermit dem Ziel, den Absatz zu erhöhen
  • Pull-Strategie: Mittels Kommunikationspolitik besonders gegenüberdem Letztverbraucher soll bei denzwischengeschalteten Absatzstufen ein Nachfragesognach den Erzeugnissen des Herstellers erzeugtwerden
  • Welche Frage stellt sich bei der Werbung? Wie viel, wie oft? Vgl. klassisches Ertragsgesetz
  • In welchem Verhältnis steigt die Werbewirkung zum Werbeaufwand? Nicht proportional (abnehmender Grenzertrag)
  • Wie lange soll Werbung in der Regel gemacht werden? Zusätzlicher Gewinn > oder = Kosten der Werbung
  • 2 Zeuthen-Theorem: Grenzertrag Preissenkung = Grenzkosten Produktion=Grenzertrag Werbung = Grenzkosten Werbung
  • Einflussfaktoren der langfristigen Nachfrage: -Produktinnovation-Produktgestaltung-Vertriebsorganisation
  • Wie lässt sich ein Produkt innovieren? Verbesserung des Erzeugnisses oder desHerstellungsverfahren (Prozessinnovation)
  • Basis der Forschung und Entwicklung (F+E): -Kundenwünsche-Markt/ Wettbewerbssituation-Technische Entwicklung-Eigene Produktionsverfahren und -möglichkeiten
  • Worauf legt der Kunde bei der Produktgestaltung wert? -Qualität-Ästhetik
  • Formen der Belieferung des Kunden: (Vertriebsorganisation) -Eigene Vertriebsorganisation-Handelsvertreter/ Großhändler-Direkt, „just in time“ oder „just in sequence“
  • „just in time“: Erst dann liefern wenn benötigt um Lagerkosten zusparen
  • „just in sequence“: In der Reihenfolge geliefert wie benötigt
  • Wertschöpfungstiefe: Anzahl der Fertigungsstufen in der Herstellung
  • Welche frage stellt sich bei der Wertschöpfungstiefe? Eigenerstellung oder Fremdbezug? (Make or Buy?)
  • Strategie: Ein möglicher Weg ein Ziel zu erreichen
  • Taktik: Kurzfristiges Element/Schritt der Strategie
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  • Was die taktischen Dimension von make or buy? Kostenvergleich von Kosten für Fremdbezug undEigenerstellung
  • Wie berechnet man die Kosten für Fremdbezug/Eigenerstellung? K(FB) = X x P + TK(EE) = X x Kvar + Kfix
  • Was ist die „kritische Menge“? Mathematisch:Schnittpunkt der beiden KostenfunktionenLogisch:Ab dieser Menge lohnt sich Eigenerstellung
  • Warum kann ein anderes Unternehmen billiger herstellen? -Economies of scale-Economies of experience-Standortvorteile (Löhne, Subventionen, etc.)
  • Welche Überlegungen müssen auf längere Hinsicht beim Fremdbezug gemacht werden? -Lieferant muss für Wettbewerbsfähigketi sorgen-Vorsicht bei „Schlüsselkomponenten“-Kooperation/ Einblick in F+E des Lieferanten
  • Wie kann man sich bei Fremdbezug vor einer „Hold-up“-Situation schützen? Durch fachliche Kompetenz. Um stets Know-Howauf dem neusten Stand zu haben für möglicheEigenerstellung oder zur Kontolle des Lieferanten
  • Welche Gefahr besteht bei einer Kooperation mit F+E des Lieferanten? Gefahr, dass auch Wettbewerber von denErkenntnissen profitieren
  • Was sollte beim Lieferanten hinsichtlich der Zukunft und den Wettbewerbern in Frage gestellt werden? Kostensituation und Preispolitik, auch gegenüberWettbewerbern. Wird der Lieferant auch in paarJahren zu dem Preis und Qualität liefern können?
  • Wie lässt sich Eigenerstellung ausweiten? -Akquisition von Lieferanten-Aufbau von zusätzlicher Kapazität und dannVerkauf als Anbieter auf dem Markt zu höherenPreisen an Wettbewerber
  • Single Sourcing: Bezug von einem Lieferanten
  • Multiple Sourcing: Bezug von mehreren Lieferanten
  • Welche Vor- und Nachteile hat Single Sourcing? Vorteile:-Erfahrungseffekte-Mengenvorteile-Haftungsfragen-F+E-KooperationNachteile:-Fehlender Wettbewerb-Sicherheit bei Lieferstörungen gering
  • Global Sourcing: Weltweite Lieferanten
  • Local content: Wertschöpfung erfolgt im Land wo verkauft wird
  • Welche Vor- und Nachteile hat Global Sourcing? Vorteile:-Standortvorteile (Löhne, Energiekosten, usw.)Nachteile:-Währungsverschiebungen-Kommunikation
  • Welche Vorteile hat eine kurzfristige Lieferantenbeziehung? Man ist flexibler im Wettbewerb
  • Welche Vorteile hat eine langfristige Lieferantenbeziehung? -Geringere Transaktionskosten-Erfahrungseffekte-Liefersicherheit-Bekannte Qualität
  • Welche zwei Aspekte sind bei der Form der Beziehung von Bedeutung? Liefersicherheit und Wirtschaftlichkeit
  • Wofür ist eine Liefersicherheit notwendig? Kontinuierlicher Produktionsprozess
  • Logistik: Organisation von Warenströmen