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Ernährung und Prävention ENB 8 (Subject) / Ernährung des Säuglings (Lesson)

Ernährung des Säuglings

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  • Fassen Sie die Besonderheiten des Stoffwechsels beim Säugling zusammen (5) Wachstumsgeschwindigkeit, Verdopplung des Geburtsgewichtes nach 5 Monaten, Verdreifachung des Geburtsgewichtes nach 1 Jahr Geringe Verdauungsenzymaktivitäten zu Beginn langsame Anpassung an die Verdauungstätigkeit, besonders hinsichtlich des Eiweiß durchlässige Darmschleimhaut für körperfremde Eiweißstoffe Nieren und Leber sind noch nicht ausgereift.
  • Wie lautet der Nährstoffbedarf für Säuglinge Nahrungsenergie/Tag  0-4 Monate 400-500 kcal                                          4-12 Monate 700 kcal
  • Worin unterscheiden sich Muttermilch und Kuhmilch in der Zusammensetzung ? Kuhmilch enthält doppelt so viel wie Muttermilch und ist deshalb nur in verdünnter Form zur Säuglingsernähng geeigent
  • Warum könnte Kuhmilch in unverdünnter Form als Säuglingsnahrung ungeeignet sein ? zuviel Eiweiß (Fremdeiweiß) kann Allergien auslösen und belastet die Nieren
  • Worin unterscheiden sich die beiden Säuglinsanfangsnahrungen Pre-Säuglingsanfangsnahrung und Säuglingsanfangsnahrung 1 ? Pre- Laktose als einziges Kohlenhydrat "1" Neben Stärke sind eventuell weitere Kohlenhydrate enthalten, die die Milch süßen. Wird bevorzugt bei älteren Säuglingen eingesetzt, da sie stäker sättigt.
  • Worin besteht der Unterschied zwischen sogenannten HA-Nahrungen und anderen Säuglingsmilchnahrungen ? Hypoallergen = allergenreduziert. Durch Kuhmilcheiweißaufspaltung wirkt Eiweiß nicht mehr so allergen
  • Wie erfolgt die Säuglingsumstellung ? Säuglingsmilch bildet auch nach dem fünften Lebensmonat noch weiterhin de hauptsächliche Nahrungsgrundlage. Die Breie bestehen nur aus wenigen Zutaten. Zeit lassen beim Umstellen. Der erste Brei pro Woche um jeweils eine Zutat erweitern. Pro Monat sollte eine Mahlzeit durch Beikost ersetzt werden. Begonnen wird mit dem Gemüse-Kartoffel-Fleisch Brei am Mittag. Etwa einen Monat später folgt der Vollmilch-Getreide-Brei am Abend. Wiederum einen Monat später erfolgt der Getreide-Obst-Brei am Nachmittag
  • Warum ist eine EInführung von Beikost spätestens zu Beginn des 7. Monats wichtig ? Alleinige Muttermilchernährung reicht hinsichtlich des steigenden Energie und Nährstoffbedarf des Säuglings nicht mehr aus
  • Eine Mutter, die sich für die Fütterung ihres Säuglings mit industrieller Säuglingsmilchnahrung entschieden hat, möchte von Ihnen wissen, welche davon jetzt zu Anfang geeignet ist. Wie gehen Sie in der Beratung vor ? Bafragen, ob Allergien in der Familie vorliegen. Wenn nein für den Anfang und das ganze 1. Lebensjahr Säuglingsanfangsnahrung Pre oder 1 geeigent ist. Sollten Allergien vorlieebemn dann Pre-HA-Hipp der HA-1. Nach Einführung der Beikost kann auf normale Säuglingsmilchnahrung (Pre oder 1) umgestellt werden. Zubereitungsrichtlinien für Fertigmilch geben. Erklären, dass mit der Beikost fühestens im 5. Lebensmonat begonnen werden sollte. Naben der Fertigmilch braucht der Säugling keine weitere Nahrung oder zusätzliche Flüssigkeit Es gibt auch Folgemilch (2 und3) für ältere Säuglinge.
  • Eine Mutter erzählt Ihnen, sie habe ein Buch über alternative Ernährung gelesen dass man Säuglinge auch mit selbst hergestellter Mandelmiclh ernähren könnte. Sie will von Ihnen wissen, was Sie davon halten ? Was empfehlen Sie Ihr ? Selbst hergestellte Mandelmilch ist für den Säugling nicht geeignet. Der Eiweißgehalt ist zu niedrig, die Eiweißqualität unzureichend und sie enthält zu wenig Vitamine und Mineralstoffe
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  • Worin liegt der Unterschied zwischen Muttermilch und Kuhmilch ? Muttermilch enthält weniger Eiweiß und mehr Kohlenhydrate (Laktose) aber weniger Vitamine und Mineralstoffe als Kuhmilch (Gilt nicht für Vitamin A,C, Niacin und Jod) Muttermilch enthält Abwehrstoffe (Immunoglobine), dei den Säugling vor Infektionen schützen. Sie ist für den Säugling Maßgeschneidert.
  • Aus welchen Bestandteilen setzt sich der Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei zusammen ? 100 g Gemüse + 50 g Kartoffeln + 30 g materes Fleisch + 3 1/2 Löffel Vitamin-C-reicher Obstsaft + 1 EL Rapsöl
  • Erläutern Sie die Vor und Nachteile von Fertigprodukten und der Selbstzubereitung Fertigprodukte: sparen Zeit, sind hygienisch einwandfrei, lange haltbar und müssen besonders schadstoffarm sein. selbstzubereiteter Brei: Mehr Zeitaufwand, spart Geld, schult Geschmck des Säuglings für natürliche Lebensmittel, Zutaten können selbst bestimmt werdne
  • Wie kann man die Eisenaufnahme aus Vollkorngetreide verbessern ? Durch Vitamin-C reichen Obstsaft oder Obstpüree
  • Was ist bei Fertigprodukten der Babynahrung zu beachten ? Als Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei werden sogenannte Baby Menues (ca 190 g pro Mahlzeit) oder Junior Menüs (ca 220 g pro Mahlzeit) im Gläschen angeboten. Baby Menüs sind fein püriert und für Säuglinge ab dem 5. Monat geeignet. Junior Menüs enthalten dagegen schon größere Stückchen und sind für Säuglinge ab dem 8. Monat geeignet
  • Wie lauten die Trinkempfehlungen für einen Säugling ? Erst wenn der 3. Brei (Getreide-Obst-Brei) eingeführt ist, braucht der Säugling zusätzliche Flüssigkeit. Zu einem früheren Zeitpunkt sind Extragetränke nur bei Fieber, Durchfall oder Erbrechen notwendig swie eventuell bei sehr heissen Temperaturen
  • Woran ist Folgemilch erkennbar n den Ziffern 2+3 im Namen Allerdings sind Folgenahungen generell umstritten und eigentlich überflüssig, da ihr Energiegehalt unnötig hoch ist und es dadurch leicht zu einer Überfütterung kommen kann. Folgemilchnahrungen sind in ihrer Zusammensetzung kaum noch der Muttermilch angepasst
  • Wie sollte man den Vollmilch-Getreidebrei zubereiten 200 ml Vollmilch 3,5% Fett 20 g Vollkorngetreideflocken Obstsaft oder Obst, aufkochen-quellen lassen dann Obst oder Saft unterrühren
  • Nennen Sie die Zubereitung des Getreide-Obst-Breis 20 g Vollkorngetreideflocken 90 ml Wasser 100 g Obst 1TL Rapsöl Wasser aufkochen, Flocken einrühren, Obst pürieren untermischen und am Schlus das Rapsöl hinzufügen