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Medizin_Gehirn (Subject) / tdcs (Lesson)
- was ist tdcs nicht invasives verfahren zur unterschwelligen tonischen Elektrostimulation des menschlichen Gehirns
- wie funktioniert tdcs Gleichstrom, der für einige Minuten mittels Elektroden auf die Kopfhaut apliziert wird, verändert die Kortikale Erregbarkeit verschiebung des Ruhemembranpotentials, ohne dass Aktionspotentiale ausgelöst werden anodale (+) Stimulation: depolarisation - auslösung erleichtert kathidale (-) stimulation: Hyperpolarisation - auslösung erschwert
- tdcs - stärke, dauer u richtung des Effekts hängen ab von Stromdichte: Stromstärke/Elektrode je größer, desto größer der Effekt auf die kortikale Erregbarkeit Stromflussrichtung: größere Effekte bei Stromfluss längs des Neurons, besonders im bereich des Somas u Axons Dauer der Stimulation: bei Stimulation über mehrere Minuten dauern die Effekte über die reine Stimulationsdauer hinaus an
- tdcs - was verhindert anhaltende Verschiebung der Erregbarkeit Blockade von NMDA-Rezeptoren
- tdcs - wie kommen die über die Stimulations andauernden Effekte zustande keine direkte Folge der Verschiebung des Ruhemembranpotentials Folge der zwischenzeitlich erhöhten/verringerten Aktivität u daraus resultierenden LTP/LTD-ähnlichen Mechanismen
- tdcs - praktische Durchführung zwei großflächige Elektroden aus leitendem Gummi o Metall Wiederstand möglichst gering Elektroden mit Gleichstromgenertor verbunden Stromstärke 1-2 mA Stimulationselektrode direkt über dem interessierenden kortikalem Areal Effekte finden sich an beiden Elektroden - zweiter Ort muss gut gewählt sein
- tdcs - klinische Anwendng therapeutische Wirkung bei depressiven Patienten - mehrtägige achtstündige bilateraler präfrontaler TDCS - Anode -> Augenbrauen positive Effekte von tdcs nach Paresen bei Schlaganfall - anodale Stimulation der betroffenen Hemisphäre o kathodale Stimulation der intakten Hemisphäre führen zu motorischer Verbesserung positive Effekte parietaler tdcs auf dei Gesetenverarbeitung - Schlaganfallpatienten mit Apraxie - Verbesserte Leistung nach anodaler PFm-Stimulation
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