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Fachwirt im Gesundheit und Sozialwesen (Subject) / FEP02 Personalführung und Mitarbeitermotivation (Lesson)
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- Vorteile von Zeitlohn mit Leistungs o. Zielerreichungszulage Konsequenz der eigenen Leistungen werden finanziell spürbar Ziele werden mit größerer "Ernsthaftigkeit" verfolgt Unternehmerisches Denken und Handeln wird gefördert Vorgesetzte erhalten größere Macht, sie können über das variable Gehalt mitbestimmen, da zunächst sie entscheiden, ob Ziel erreicht wurde
- Nachteil von Zeitlohn mit Leistungs- o. Zielerreichungszulage Erreichen eines "herausfordernden Zieles" belohnt oder befriedigt mehr als die finanzielle Zulage MA versucht die Ziele möglichst niedrig anzusetzen, damit er sie sicher erreicht Um keine finanziellen Verluste zu haben, wird nichts Neues probiert Im Zielerreichungsgespräch geht es nur noch um Rechtfertigungen, ob z. B. äußere negative Bedingungen die Zielerreichungen verhindert haben
- Akkordlohn Beim Akkordlohn variiert dagegen tatsächlich gezahlte Stundenlohn mit der erbrachten Leistung, je mehr Arbeit geleistet wurde, desto mehr Geld bekommen sie. Akkordlohn wurde deshalb auch als Leistungslohn beheichnet. Akkordlohn wid nur für Arbeiter gezahlt, für Angestellte ist Entgeltberechnung nach Akkordprinzip nur über Prämiensysteme möglich.
- Prämienlohn = heute bedeutendste Eltgeltform, die in vielen Bereichen Zeitlohn und Akkordlohn abgelöst hat. Prämienlohn vermeidet die Nachteile der anderen Entgeltformen, indem er Leistungsanreize bietet, in seiner Höhe mit der erbrachten Leistung variiert, ohne die strengen Anforderungen der Akkordfähigkeit an Arbietsaufgaben zu stellen. Prämienlohn findet deswegen nicht nur bei Arbeitern sonder auf bei Angestellten Anwendung. Grundstruktur des Prämienlohns: Stundenverdienst = Grundlohn + Prämie(n) Bei Prämienlohn besteht also aus einem von der Arbeitszeitabhängigen Grundentgelt (Fixum) zu den je nach Leistung eine oder mehrere Prämien kommen. Prämiengrundlage kann die Mengenleistung sein, üblicher ist es jedoch, die Prämie(n) an andere Leistungskriterien, insbesondere auch an qualitative Aspekte des Leistungsverhaltens zu knüpfen.
- Mögliche Prämiengrundlagen Mengenleistung Qualität der Arbeitsleistung erreichte Ziele erzielte materialersparnisse Auslastung der Betriebsanlagen Wirtschaftlichkeit der Leistungserstellung
- Mengenleistung in auch inm Dienstleigungsvereich einfach zu messen. Z.b. Anzahl der betreuten Kunden, Anzahl geführter Beratungsgespräche, Anzal bearbeiteter Akten, ider aber oft nicht hilfreich um echte Leistungen der MA zu messen; geben Aussagen über "was", "wie viel" aber nicht über das "wie" das in Dienstleistungsbetrieben wegen ihrer grunsätzlichen Orientierung an qualitativen Maßstäben entscheidender ist.
- Qualität der Arbeitsleistung lässt sich über Kennzahlen wie Fehlerquote und Ausschußquote oder Messzahlen wie Anzal der Reklamationen annähern. Im Wesentlichen bleibt aber nur eine Leistungsbewertung durch Vorgesetzte
- Zielerreichung ist z.T. nach Zielinhalt zutreffend über Kennzahlen und Meßzahlen erfassbar, je mehr jedoch der qualitative Aspekt in die gesetzten, bzw. vereinbarten Ziele einfließen, desto mehr muss auf eine Leisungsbewertung durch Vorgesetzte zurückgegriffen werden. Wenn erzietle Materialersparnisse, Auslagung der Betriebszulagen = Wirtschaftlichkeit der Leistungserstellung zur Grundlage von Prämien macht, lenkt man zugleich Mitarbeiterverhalten in diese Richtung
- Betriebliche Sozialleistungen = Zuwendung des Arbeitgers an MA, die zusätzlich zum Entgelt ohne unmitelbaren Bezug zur Arbeitsleistung gewährt werden. Bei betrieblichen Sozialleistungen muss zwischen verpflichtenden und freiwilligen Leistungen unterschieden werden.
- Verpflichtende Sozialleistungen Arbeitgeber ist aufgrund von Gesetzen oder Tarifvertrag verpflichtet. Er hat keinen Handlungsspielraum. Beweggrund für Gewährung dieser Sozialleistung ist Notwendigkeit, rechtliche Verpflichtung zu erfüllen.
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- Freiwillige Sozialleistungen Arbeitgeber kann unter Beachtung evtl. Mitspracherechts von Personalrat, Betriebsrat oder MAV über Ausgestaltung und gewährung selbst entscheiden. Solche Sozialleistungen entspringen der Führsorgepflicht und dem Führsorgegedanken des Arbeitgebers. Z.B. Kantinen, Werkswohungen, Sozialleistungen sind auch Instrument des Personalmarketings, wirkt nach innen und nach außen.
- Kollektive Sozialleistungen werden an Belegschaft in ihrer Gesamtheit gewährt. Es gibt offene und gebundene kollektive Sozialleistungen
- Offene kollektive Sozialleistungen MA können selbst entscheiden ob sie die angebotenen Sozialleistungen nutzenw ollen. Arbeitgeber weiß nicht ob MA sie in Amspruch nimmt. Z.B. Kantine, Getränkeautomat Werksbus Personalkauf (Verkauf v. Produkten an MA mit erheblichem Rabatt) betriebliche Sporteinrichtungen Gesundheitsvorsorge u. ärztliche Betreuung
- gebundene kollektive Sozialleistungen richtien sich grundsätzlich auch an alle MA könne aus Kapazitätsgrunden nicht von allen MA in Anspruch genommen weden. Arbeitgeber weiß in Einzelfall von der Nutzung z.B. durch entsprechend zu schließende Verträge Bsp: Werkswohnung Ferienhäuser des Betiebs verpflichtende Sozialleistungen vermögenswirksame Leistungen Arbeitsbefreiung aus wichtigem persönlichen Grund (Sonderurlaub) z.B. Heirat, Todesfall im engstem Familienkreis, Umzug, öffentliche Verpflichtungen Elternzeit nach Geburt eines Kindes Bildungsurlaub (nicht in Bayern, BW, Sachsen, Thüringen)
- Individuelle Sozialleistungen werden einzelnen MA gewährtg. Es gibt generelle und spezielle Sozialleistungen generelle individuelle Sozialleistungen werden grunsätzlich allen MA gewährt, allerdings wird Verteilung der Sozialleistungen an die einzelnen MA überwacht und dokumentiert und in ihrer Höhe an bestimmte individuelle Voraussetzungen geknüpft. z.B. MA die mehr als 30 km entfernt wohnen, erhalten entfernungsabhängigen Fahrtkostenzuschuss. Ist generell -> jeder kann Fahrtkostenzuschuss erhalten und individuell -> für jede anspruchsberechtigte Person wird Zuschuss extra berechnet und mit Gehaltsabrechnung ausgezahlt. Typische Beispiele üfr generelle individuelle Sozialleisungen Erholungsuralub Entgelfortzahlung im Krankheitsfall Urlaubsentgelt Weihnachtsgeld med. Vorsorgeuntersuchungen (z.B. Bildschirmarbeitsplätze)
- Individuelle Sozialleistungen werden einzelnen MA gewährtg. Es gibt generelle und spezielle Sozialleistungen generelle individuelle Sozialleistungen werden grunsätzlich allen MA gewährt, allerdings wird Verteilung der Sozialleistungen an die einzelnen MA überwacht und dokumentiert und in ihrer Höhe an bestimmte individuelle Voraussetzungen geknüpft. z.B. MA die mehr als 30 km entfernt wohnen, erhalten entfernungsabhängigen Fahrtkostenzuschuss. Ist generell -> jeder kann Fahrtkostenzuschuss erhalten und individuell -> für jede anspruchsberechtigte Person wird Zuschuss extra berechnet und mit Gehaltsabrechnung ausgezahlt. Typische Beispiele üfr generelle individuelle Sozialleisungen Erholungsuralub Entgelfortzahlung im Krankheitsfall Urlaubsentgelt Weihnachtsgeld med. Vorsorgeuntersuchungen (z.B. Bildschirmarbeitsplätze) Nur einzelne generelle individuelle Sozialleisungen sind freiwillige betriebliche Sozialleistungen Jubiläuszuwendungen Essenszuschüsse Essensmarken Fahrtkostenzuschüsse
- Spezielle individuelle Sozialleistungen werden nicht alle MA gwährt, sondern entweder begrenztem MA-Kreis, von denen dann alle diese Sozialleistungen in Anspruch nehmen können, oder nur bdsonders ausgwählte einzelne MA. Es handelt sich im Regelfall um freiwillige betriebliche Sozialleisungen.. Bei diesen speziellen, individuellen Sozialleisungen ist die zielsetzung des Mersonalmarketings ausgeprät zu spüren, diese Sozialleistungen sollen Bindungswirkung nach innen gegenüber offenbar besonders wichtigen MA und Attraktionswikrung nach außen mit Blick auf Bewerber entfalten. Das erklärt auch, warum diese Sozialleistungen vornehmlich bei Führungskräften und Erfolgsträgern gewährt werden. Typische Beispiele: betreibliche Altersvorsorge Dienstwagen zusätzliche individuelle Unfallversicherung Arbeitgeberdarlehen (finanzielle) Hilfe in Notfällen