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GMA05 (Subject) / Projektplanung (Lesson)

Projektplanung

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  • Was ist die Grundvoraussetzung jeder Planung. Die Definition von möglichst eindeutigen und klaren Zielen.
  • Was ist die Basis eines Projektvorhabens? Die Definition von klaren und möglichst eindeutigen Zielen.
  • Welche Bedeutung haben Ziele innerhalb der Projektplanung? Ziele sind die Basis jedes Projektvorhabens. Ihre Aufgabe ist es, Erfolg oder Misserfolg, Fortschritt oder Rückschritt eines Projekts  zu messen. Alle an einem Projekt beteiligten Personen und Gruppen haben sich an den Projektzielen zu orientieren. 
  • Was ist bei der Festlegung der Projektziele zu beachten? – Identifizierbarkeit durch ein Endprodukt (z. B. Bericht, Review, Funktion).  – Einbettung in einen eindeutigen und festen Zeitrahmen. – Fixierung der Voraussetzungen und Abhängigkeiten. 
  • Was ist bei der Gestaltung von Pflichtenheften zu beachten? Klare Formulierungen mit Verantwortlichen, messbare Ziele, Nutzung vorhandener Prozeduren, Klärung von Konfliktmöglichkeiten, Vermeidung von Überspezifikationen.
  • Wie nennt man die Aufsplittung eines Projekts in seine Bestandteile? System- oder Komponentengliederung
  • Wie ist ein Projektstrukturplan prinzipiell aufgebaut und welche ergänzenden Funktionen enthält er? Beschreibung des Systems bis zu den Arbeitspaketen und Beschreibung der projektzugehörigen bzw. integrierenden Aktivitäten.
  • Nennen Sie die wesentlichen Inhalte der Aufgabenplanung. – vollständige Aufzählung aller Aufgaben bzw. Vorgänge auf der Grundlage der Arbeitspakete. – wesentliche Projektdaten dieser Aufgaben (z. B. Bearbeiter, Aufwand, Terminvorstellung). – Darstellung von logischen Abhängigkeiten. 
  • Was verstehen Sie unter dem kritischen Pfad eines Projekts? Der kritische Pfad eines Projekts wird durch die Abfolge von Tätigkeiten gebildet, deren Termine unbedingt einzuhalten sind, um den Endtermin des Gesamtprojekts nicht zu gefährden. Eine Verzögerung auf dem kritischen Pfad verzögert das Gesamtprojekt.
  • Stellen Sie die beiden prinzipiellen Vorgehensweisen der Kostenschätzung in Projekten dar. Expertenschätzung, Abfrage in Datenbanken.
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  • Nennen Sie die Stufen bei der Planung des Personaleinsatzes. – Ermittlung der verfügbaren Personalkapazität. – Berechnung des Personalbedarfs. – Vergleich von Personalkapazität mit Personalbedarf. – Optimierung der Personalauslastung.
  • Nennen Sie die wesentlichen Einsatzmittel eines Projekts. Kapital, Personal, Betriebsmittel.
  • Was verstehen Sie unter Qualitätsplanung? Die Qualitätsplanung umfasst die Bestimmung (Auswahl, Klassifizierung und Gewichtung) aller Produkt- und Prozesseigenschaften, die zur eindeutigen und vollständigen Festlegung der Kundenanforderungen notwendig sind, und die Festlegung der dafür erforderlichen Prozesse. 
  • Checkliste Risikoanalyse (Risikofaktoren) Technische Risiken: z. B. Mengen und Werte falsch berechnet oder Qualitätsnormen werden nicht erreicht. Wiirtschaftliche Risiken: Finanzbedarf sichergestellt für Investitionen? Solidität der Kostenschätzung. Politische Risiken: Wenn Komponenten aus dem Ausland beschafft werden müssen und sich die Märkte krisenhaft entwickeln. Risikofaktor Mensch: Projektleiter überfordert, Schlüsselmitarbeiter fällt aus.
  • Welche vier Risikofelder unterscheiden wir im Projektmanagement? Technische, wirtschaftliche, politische und menschliche Risiken.
  • Welche grundsätzlichen Formen des Projekthandbuchs kennen Sie? – konventionelles Projekthandbuch in Papierform. – elektronisches Projekthandbuch in Dateiform.
  • Definieren Sie die Begriffe „Vorgang“, „Ereignis“, „Anordnungsbeziehung“ und „Netzplan.“  – Vorgang: Ausführung einer bestimmten Tätigkeit. – Ereignis: Beendigung einer Tätigkeit, aus der sich bestimmte Folgeaktivitäten ergeben. – Anordnungsbeziehung: logische, technisch/inhaltlich bedingte Beziehungen zwischen den Vorgängen eines Projekts.  – Netzplan: Darstellung der aufeinander aufbauenden Vorgänge und Ereignisse sowie deren gegenseitige Zuordnung.
  • Nennen Sie die Schritte, in denen ein Netzplan erstellt werden kann. – Erstellen einer Tabelle mit der Abfolge der Aktivitäten. – Darstellung der Abhängigkeiten. – Vorwärtsrechnung mit den frühesten Terminen. – Rückwärtsrechnung mit den spätesten Terminen. – Ermitteln von Puffern und vom kritischen Pfad.
  • Was sind die wesentlichen Funktionen eines Kick-off-Meetings? – Psychologische Wertschätzung des Projekts. – Weitergabe von Informationen und Darstellung der Projektdetails. – Vermittlung von Diskussionsanstößen. 
  • Worauf kommt es in der Anfangssituation bei der Herstellung der Arbeitsfähigkeit von Projektteams im Wesentlichen an? – Motivation und Begeisterung der Beteiligten. – Klärung von Erwartungshaltung und Rollenverständnis. – gemeinsame Entwicklung der Spielregeln für Kommunikation und Kooperation. – Aufbau von stabilen Beziehungen.
  • Wie können Planabweichungen aufgefangen werden? – geeignete Maßnahme durch die Projektsteuerung. – Änderung der Planvorgaben.
  • Was ist die Grundvoraussetzung für ein erfolgreiches Frühwarnsystem im Rahmen des Plan-Ist-Vergleichs beim Projektcontrolling? Ein Berichtswesen, das von allen Projektbeteiligten akzeptiert und durchgeführt wird.
  • Nennen Sie die verschiedenen Ursachen für Zeitverzögerungen in einem Projekt. – Zeit vom Auftreten einer Abweichung bis zur Wahrnehmung. – Dauer von der Ursachenanalyse bis zur Maßnahmenerarbeitung. – Zeit für die Entscheidungsprozesse. – Zeit, die bis zur Einleitung von Maßnahmen verstreicht. – Zeit, die bis zur Wirkung der Maßnahme vergeht.
  • Was sind die Inhalte von Terminbesprechungen? – Termininformationen an den Projektleiter. – Besprechung der Terminsituation aller noch nicht abgeschlossenen Arbeitspakete. – lückenlose Erfassung aller Tätigkeitsbereiche. – Klassifizierung der Einzeltermine: muss gehalten werden, kann verschoben werden.
  • Was sagen Meilenstein-Trendanalysen aus? Meilenstein-Trendanalysen geben Aufschluss, ob ein bestimmtes, noch nicht abgeschlossenes Arbeitspaket noch im zeitlichen Plan liegt.
  • Wie wird der Personalaufwand erfasst? Durch regelmäßige und vollständige Erfassung der Arbeitsstunden in Form von Stundenaufschreibungen.
  • Wie ermitteln Sie die konkreten Ist-Kosten in einem Projekt? Durch die Summierung aller im betroffenen Zeitraum aufgelaufenen Kosten, gegliedert nach Kostenarten. 
  • Welche Arten von Plan-Ist-Vergleichen kennen Sie? – absoluter Plan-Ist-Vergleich. Welcher Anteil wurde verbraucht? Aussage kritisch– linearer Plan-Ist-Vergleich. Setzt gleichmäßige Kostenentwicklung voraus, kritisch– Plan-Ist-Vergleich mit Methoden der Netzplantechnik. ~realistische Aussage möglich– plankorrigierter Plan-Ist-Vergleich. Restwerte werden geschätzt, bietet besten Überblick
  • Bei welchem Kurvenverlauf im Rahmen einer Kostentrendanalyse ist ein Eingriff der Projektsteuerung erforderlich? Bei einem ansteigenden Kurvenverlauf.
  • : Nennen Sie die wesentlichen Bestandteile eines Qualitätsmanagements. – Qualitätssicherung bei der Konzepterstellung,. – Qualitätssicherung bei der Beschaffung. – Qualitätssicherung bei der Leistungserstellung.
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  • Was ist mit Uraufschreibung gemeint? Die Erfassung der Ist-Daten durch die Projektmitarbeiter während der Projektdurchführung.
  • Welche Daten und Informationen gehen in das Projektreporting ein? – Fakten über den Arbeitsfortschritt usw.  – Informationen über generelle Befindlichkeiten, Motivationen usw. 
  • Unterschied Vorgang, Ereignis. Nach DIN 69900 unterscheidet man formal:Vorgang: Damit ist ein Geschehen oder ein Prozess gemeint, der durch Anfangund Ende definiert ist; ein Vorgang ist also konkret die Ausführung ei-ner bestimmten Tätigkeit im Projekt. Ereignis: Damit ist das Eintreten eines bestimmten Zustandes gemeint; ein Er-eignis ist also konkret die Beendigung einer Tätigkeit, aus der sichdann bestimmte Folgeaktivitäten ergeben. Vorgänge besitzen also immer eine zeitliche Ausdehnung, Ereignisse sind eine Mo-mentsache. Die Erstellung einer technischen Detailzeichnung wäre also etwa einVorgang, ihre Fertigstellung wäre das Ereignis.
  • Zur Gewinnung und Erfassung der projektrelevanten Daten stehen im Prinzip folgende Methoden zur Verfügung: – formale Abfragen mithilfe von Formularen– Trendanalysen– Beobachtungen– Projektreviews
  • Was wird bei einer Projektabschlussanalyse betrachtet? -   Aufwände und Kosten– Termine und Zeiten (Dauer)– technische Leistungsgrößen– Wirtschaftlichkeitszahlen– Funktionsanforderungen– Erfahrungsaustausch– Qualitätsmerkmale
  • Aktivitäten um ein Projekt aufzulösen? – die Durchführung offizieller Abschlusssitzungen aller Projektgremien– das Verteilen des Projektabschlussberichts an alle projektbeteiligten Stellensowohl auf der Auftraggeber- als auch auf der Auftragnehmerseite– das Überleiten des Projektpersonals auf neue Aufgaben sowie– das Auflösen aller projekteigenen Ressourcen
  • Welche Aktivitäten kennzeichnen einen Projektabschluss? – Übergabe des Produkts an den Auftraggeber (Produktabnahme). – Durchführung einer Projektabschlussanalyse einschließlich der Erfahrungssicherung. – Auflösung der Projektorganisation
  • Aus welchen Teilen besteht ein Projektabschlussbericht? Übergabeprotokoll und Übernahmeprotokoll.