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Biologische Psychologie (Subject) / Kardiovaskuläres System (Lesson)
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- Messgrößen Herzfrequenz -> EKG Blutdruck -> Riva-Rocci-Messung Periphere Gefäßmotorik -> Plethysmographie
- Kardiovaskuläres System zeigt Reaktionen im Zusammenhang mit... Aktivierung, Emotionen, Stress, Habituation und Aufmerksamkeit Anfälligkeit für Volkskrankheiten
- Herzphasen Füllungsphase Anspannungsphase Austreibungsphase Entspannungsphase
- Füllungsphase Blut gelangt von den Vorhöfen in die Kammern, da Kammern Blut ansaugen zeitgleich pumpen Vorhöfe Blut in die Kammern Diastole
- Anspannungsphase Klappen schließen, Kammermuskulatur beginnt zu kontrahieren Systole
- Austreibungsphase Taschenklappen öffnen sich, Blut wird in Arterien ausgeworfen Systole
- Entspannungsphase Diastole Blut befindet sich in den Vorhöfen Erschlaffung der Kammermuskulatur(Kontraktion ist beeendet) , Taschenklappen schließen, Segelklappen öffnen -> Beginn der Füllungsphase
- Erregungsbildung und Erregungsweiterleitung Sinusknoten AV-Knoten His-Bündel Tawara Schenkel Purkinje-Fasern
- EKG Was wird gemessen? Messung einer Potentialdifferenz Depolarisation und Repolarisation der Herzmuskelzellen Elektrische Felder werden auf der Hautoberfläche gemessen
- 3-Punkt Brustwandabnahme Ableitungsorte: •Zweiter Rippenzwischenraum von oben auf beiden Seiten •Erdungselektrode auf dritte Rippe von unten
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- ekg wellendeutung P-Welle: Erregungsausbreitung in den Vorhöfen PQ-Strecke: Erregungsüberleitung vom Sinus- auf den AV-Knoten QRS-Komplex: Erregungsausbildung in der Kammermuskulatur R-Zacke =Herzschlag ST-Strecke: Kammermuskulatur ist gleichmäßig erregt. T-Zacke: Ausdruck der Kammer-Repolarisation
- herzfrequenz = herzrate (HF)= 70-80/min nach oben HF: Schmerz, Angst, Stress, körperliche Belastung, Hyperthyreose, Koffein- und Nikotinabusus, Asthmamedikamente, erhöhte Körpertemperatur, Sauerstoffmangel nach unten HF: Entspannung, Orientierung an Aufmerksamkeitsprozessen, Hypothyreose
- Sympathische Intervention des Herzmuskels Herzfrequenz wird gesteigert, Kontraktionskraft steigt, Blutdruck steigt Noradrenalin und Adrenalin
- Parasympathische Erregung der Herzmuskulatur Herzfrequenz wird verlangsamt, Vorhofmuskulatur wird gesenkt Blutdruck sinkt
- Respiratorische Synusarrythmie Jugendliche und junge Erwachsenen •RR-Intervall unterliegt Schwankungen im Rhythmus der Atmung •Frequenzbeschleunigung beim Einatmen, Frequenzverringerung beim Ausatmen •Vagusaktivität = in Entspannung verstärkt •Hohe Korrelation zwischen mentaler Belastung und RSA-Dämpfung •Muss bei Messungen berücksichtigt werden
- Blutdruckmessung Nach Riva-Rocci-Verfahren •Wird in mmHG (Quecksilbersäule) angegeben •Auskultatorische Messung •Manschette
- Besonderheiten bei der Blutdruckmessung Manschette Armumfang entsprechend auswählen •Armlagerung in Herzhöhe •Anlage der Manschette am Oberarm •Aufpumpen der Manschette bis ca. 30mmHg oberhalb des zu erwartenden systolischen Blutdrucks •2-3mmHg/sec den Druck ablassen •Erst nach 10 Minuten das nächste mal am selben Arm messen •Weißkittelkrankheit •Achtung: Dialyse-, Schlaganfall-, Brustkrebspatienten
- Blutdruckmessung systolischer Wert Druck durch die Austreibung des Blutes in die Aorta
- Diastolischer Wert beim Blutdruckmessen Druck in der Aorta in der Entspannungsphase des Herzens
- Riva-Rocci-Verfahren 1. Korotkow-Ton: Manschettendruck ist größer als systolischer Druck -> Arterie wurde durch Maximal-Druck des Blutes geöffnet Am Manometer den Wert ablesen (1. Wert/ Systolischer Wert) Letzter Korotkow-Ton: Manschettendruck unterschreitet den minimalen arteriellen Druck -> Manschettendruck deformiert die Arterie nicht mehr und das Blut kann ungehindert fließen Am Manometer Wert ablesen (2. Wert/ Diastolischer Wert)
- Normwerte und Abweichungen Blutdruck RR 120/80 mmHG in Ruhe RR 200/85 mmHg Anstrengung z.B. Sport Abhängig von Kontraktionskraft, Schlagvolumen, Herzfrequenz und Widerstand in den Arterien (Elastizität) Pille und andere Medikamente, Sportler, Zirkadianer Rhythmus, Menstruationszyklus