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Biologische Psychologie (Subject) / EEG (Lesson)
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- EEG Elektro -> Strom/ Enzephalo -> Gehirn/ Gramm -> kleine Einheit = Darstellung eines Spannungsverlaufs über die Zeit •Misst Spannungsschwankungen an der Kopfoberfläche [μV] •Summierte elektrische Aktivität (postsynaptische Membranpotentiale) vieler einzelner Neurone Aufgezeichnet werden dabei Potentialschwankungen von Pyramidenzellen (jedoch keine Aktionspotentiale!), abgeleitet an der Kopfhaut •Variable Anzahl an Elektroden (1 bis 64)
- EEG Verfahren es werden Potenzialschwankungen an der Schädeldecke des Menschen abgenommen -> viele Elektronen arbeiten synchron und dadurch entteht ein messbares Potenzial
- EEG Sinn Erkrankungen erkennen (Neurologie) bzw. Aufschluss über zerebrale Aktivierungsvorgänge (psychologie) wie Aufmerksamkeit, Bewusstseinszustände, Sinn, ereigniskorrelierte Potenziale, Plastizität (zB Reorganisation von Gehirnfunktionen) gewinnen
- EEG Formen der Ableitung unipolar bipolare
- Unipolare Ableitung EEG Spannungsdifferenz zwischen Ableitepunkten und einer gemeinsamen Referenzelektrode -Referenzelektroden können an Ohrläppchen, Nasenwurzel oder am Kinn angebracht werden Referenzelektroden könnte man auch als „elektrischen Nullpunkt“ bezeichnen -> Da der menschliche Körper so etwas nicht besitzt, werden jeweils zwei oder mehr Extremitätenelektroden(=Elektroden an den Extremitäten) über Widerstände zusammen geschaltet -> Solche Elektroden nennt man Wilsonelektrode
- EEG unipolare Ableitung nach Vogt mit zwei normalen Elektroden und der Referenzelektrode am Ohrläppchen 1.Bestimme das Inion (Hinterkopf der Einbuchtung des knöchernen Schädels am Übergang zum Nacken) und das Nasion (Mulde im Bereich der Nasenwurzel am Übergang zur Stirn) 2.Messe die Distanz 3.Bestimme das Cz (Zentrallinie zentral) 4.Klebe Elektrode auf das Fz (Frontzentral), das noch mal 20% vom Cz in Richtung Nasion entfernt legt 5.Letzte Elektrode ans Ohrläppchen Nach dem Motto kann man es auch mit deutlich mehr (bis zu 20) Elektroden in alle Richtungen machen
- Bipolare Ableitung Spannungsdifferenzen zwischen benachbarten Elektroden werden gemessen -> Man hat zwei Elektroden und misst ihren Spannungsunterschied Wenn ein Signal kommt, verändert sich diese Spannung und das kann man messen -> Verkoppelung in Serienschaltung Jede Elektrode kommt jeweils mit dem umgekehrten Vorzeichen auf zwei benachbarte Kanäle -> Vorteil: kaum Artefakte, gut geeignet zum Auffinden eines Herdes
- Wie entstehen Spannungen, die man misst? nicht klar erforscht, aber.. es liegt wohl an den aplikalen Dendriten der Pyramidenzellen an der Schädeloberfläche dort entsteht ein Dipol, da sich positive Ionen im Inneren anreichern und negative außen
- Spontanaktivität normal zB beim Schlafen ununterbrochen an der Schädeloberfläche registrierbare Spannungsschwankungen
- evozierte Aktivität Reaktionen auf bestimmte Ereignisse -> ereigniskorrelierte Potenziale
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- Formen der EEG-Ableitung das Schlaf-EEG nach Schlafentzug (Schlafentzugs-EEG),das Nachtschlaf-EEG,das Video-EEG,Ableitungen mit speziellen Elektroden
- EKP ereigniskorelierte Potenziale müV Aktivität < 50 ms nach Stimulus
- AAI Alpha-Assymetrie-Index viel alpha, dann wenig Aktivität im Kortex (da Alpha Entspannung) alpha invers zu Aktivität AAI gibt Unterschiede iSd Aktivität wieder mehr Aktivität rechts: negativer Affekt
- Erkennen von Emotionen Amplitude bei P1 meist stärker bei emotionalen Inhalten EEg zeigt Emotionen und anhand Frequenzband auch welche (alpha = böse Gesichter, ß = fröhliche) trotzdem meist Verbindung mit anderen Methoden
- Artefakte Grundrauschen, das rausgemittelt werden muss um EKP zu erkennen induzierte Potentiale= versetzt/ keine Verstärkung bei Mittelung -> kein Problem bei evozierten Potentialen (zeitgleich) leicht störbar, schon durch Augenblinzeln
- EEG Messung - viele zeitlich präzise definierte Stimuluspräsentationen - EEG um die Zeitpunkte herum wird extrahiert, - hinsichtlich relevanter Anteile gefiltert (viel irrelevante Varianz… z.B. durch Bewegungen, Blinzeln, Muskeln, Handystrahlung etc.) - über viele Trials gemittelt -> möglichst gutes Signal Rausch-Verhältnis erzielen! - Bedingungen werden verglichen
- Frequenzanalysen - Aktivitätsmuster von Neuronenverbänden -> Frequenzbänder - deren Einzelneurone phasisch synchronisiert aktiv und inaktiv werden -1-100 Hertz -> An und Aus von Neuronen
- CAPTIV SYstem Messung verschiedener Bio-Signale -8 Kanäle (2x 2048 Hz; 6x 256Hz), parallele Nutzung möglich -Anwendungen: Atmung, EKG, EDA, EMG, Puls…
- Captiv System EEG max. 8 EEG-Stränge je zwei Napfelektroden (Signal und Referenz) eine Erdung Captiv Software zu offline Datenbearbeitung Keine statische Auswertung möglich (andere Software…)