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Arbeits- und Organisationspsychologie (Subject) / 8a (Lesson)

Flexibilisierung der Arbeitszeit

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  • Arbeitszeitmodelle - Klassifizierung Arbeitszeitmodelle können klassifiziert werden • nach der Dauer (Chronometrie: Voll-/Teilzeit), • nach der Lage (Chronologie: Tag-Nacht), • dem Zyklus, bzw. der Verteilung (Chronomorphie: täglich, wöchentlich, monatlich, jährlich, im Verlauf des Arbeitslebens) und • danach ob es sich um ein flexibles oder starres Modell handelt.
  • Gestaltung von Nacht- bzw. Wechselschichten Aufeinanderfolge der Schichten (• Rotationsgeschwindigkeit (kurz)• Rotationsrichtung (vorwärts)• Antizipierbar (wg. Teilhabe am Leben außerhalb der Erwerbsarbeit) Lage der Arbeitszeit (• Frühschichtbeginn (nicht zu früh)• Spätschichtende (nicht zu spät)• Nachtschichtende (so früh wie möglich)• Wochenendarbeit (vermeiden) Dauer und Verteilung der Arbeitszeit (• Anzahl hintereinanderliegen der Arbeitstage (max. 5-7), (bei Nachtschicht maximal 3, besser nureine "eingestreut") • Schichtdauer (8 vs. 12 Stunden) • Ruhezeit zwischen den Schichten (mindestens 11 Stunden sind gesetzlich vorgeschrieben).
  • Arbeitszeit: Sozialkriterien der Arbeitszeitgestaltung - Der Erhalt der Gesundheit • Die Möglichkeit der Teilhabe am Familienleben sowie am sozialen, kulturellen und gesellschaftlichen Leben • Der Autonomiegrad bei der individuellen Gestaltung der Arbeitszeit • Die Transparenz und Planbarkeit • Die Sicherung des Einkommens • Die Merkmale des Arbeitsinhaltes und der Lebensumwelt • Mögliche Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt • Die ökologischen Folgen
  • 4 Pausentypen • Versteckte Pausen • Vorgeschriebene Pausen • Spontane Arbeitsunterbrechungen • Arbeitsbedingte Unterbrechungen
  • Arbeitszeit: Verschiedene Funktionen von Pausen • Erholungsfunktion • Gliederungsfunktion • Ausgleichsfunktion • Informationsfunktion • Kompensations- oder Pufferfunktion • Vermittlungsfunktion • Persönliche Funktion • Soziale Funktion
  • Pausen sollten.. kurz frühzeitig verteilt und vorhersehbar ..sein.
  • Verschiedene Formen der Flexibilität numerische Flexibilität (Flexibilität der Zahl der Beschäftigten) funktionale Flexibilität (Vielfältigkeit der Aufgaben) finanzielle Flexibilität (Abhängigkeit der Vergütung) örtliche und zeitliche Flexibilität (durch Technologien --> Bsp. Homeoffice)
  • Psychologische Verträge (PV): Definition Das Konzept des psychologischen Vertrags beinhaltet Verpflichtungen, Versprechen, Erwartungen, Leistungen des Unternehmens oder Beiträge der Mitarbeitenden, die in einem Beschäftigungsverhältnis über den juristischen Arbeitsvertrag hinaus ausgetauscht werden. Arbeitnehmer: • Fähig- und Fertigkeiten einbringen • Loyalität • Übernahme von Aufgaben, die über die Arbeitsbeschreibung hinausgehen • Akzeptieren einer Versetzung • Konkurrenz nicht unterstützen • Schutz des Unternehmeneigentums • Mindestdauer Arbeitgeber  - Beförderung • Hoher Lohn • Leistungsbezogener Lohn • Training • Arbeitsplatzsicherheit
  • Bruch von psychologischen Verträgen Die Wahrnehmung, dass Vertragspartei versprochene Verpflichtung nicht einhält.. Untergräbt Vertrauen Stellt Motive in Frage Nach Vertragsverletzung tritt Verschiebung von relational zu transaktional auf
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