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Medizin (Subject) / Chlorierte und polyzyklische C H2O Stoffe (Lesson)
Chlorierte und polyzyklische C H2O Stoffe
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- Chloralkane: z.B. Dichlormethan und Trichlormethan (Chloroform) Chloralkene: z.B. Vinylchlorid Aromatische Chlorverbindungen: Chlorbenzol oder Chlorphenol Polychlorierte Substanzen Alle oben aufgeführten Stoffe können eine Chlorakne verursachen: Hyperkeratosen, Komedonen, Abszesse → Narben
- Polychlorierte Dibenzodioxine und Dibenzofurane (Dioxins) 2,3,8,7 am Giftigsten! V: Nebenprodukt bei der Synthese chlorierter aromatischer KohlenwasserstoffeIntoxikation vor allem bei industriellen Unfällen (oder z.B. in Müllverbrennungsanlagen) Sehr stabil, daher Anreicherung in der Umwelt und NahrungLipophil → Anreicherung im Fettgewebe Klinik: ChlorakneLeberschädigung, Polyneuropathie, KnochenmarksschädigungFolgen: Kanzerogenität und TeratogenitätBerufskrankheit (BK 1310) durch Dioxin-Vergiftung (TCDD-Vergiftung)
- Polychlorierte Biphenyle (PCB) Vorkommen:Kühl- und Isoliermittel; Hydraulikflüssigkeit; Weichmacher für Farben und Kunststoffe; Verwendung in Transformatoren und elektrischen Kondensatoren (in Gebäuden u.a. Verwendung in Dichtungsmassen) Seit 1989 verbotenOrale Aufnahme oder InhalationAkute Toxizität: Hautveränderungen (Hyperpigmentierung), unspezifischFolgenLeber- und NierenschädenKanzerogenität (v.a. Leber)Wachstumsverzögerungen bei Kindern
- Polyzyklische aromatisierte Kohlenwasserstoffe (PAK) VorkommenUmweltschadstoff, der bei der unvollständigen Verbrennung fossiler Brennstoffe (z.B. Diesel, Ölöfen, aber auch Zigaretten, etc.) entsteht Hyperpigmentation der HautKanzerogenität v.a. an Haut und Lunge ("Schornsteinfegerkrebs")Anerkennung als Berufserkrankung# Diagnostik: Nachweis über Bestimmung von 1-Hydroxypyren im Urin
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