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Psychologie - Logopädie (Subject) / Psychotherapie (Lesson)

Ziel, Techniken, Verfahren, Merkmale

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  • Was versteht man unter Psychotherapie? Was ist das Ziel von Psychotherapie? Psychotherapie ist die "Behandlung der Seele" bzw. Behandlung von seelischen Problemen. Mit psychologischen Methoden werden Störungen des Denkens, Handelns und Erlebens identifiziert und therapiert. Alle Psychotherapien sind Interventionen, Eingriffe in das Leben eines Menschen, um sein "Funktionieren" in irgendeiner Art und Weise zu verändern. Ziele: Diagnostikerstellung - welche Form der Störung liegt vor? Erkennen der Ätiologie der Störung Abgeben einer Prognose Entwicklung und Durchführung einer Behandlung, um störende Symptome und möglicherweise ihre Quellen zu minimieren bzw. zu beseitigen
  • Nennen Sie die gegenwärtigen Paradigmen in Psychopathologie und Therapie. Warum erscheint es sinnvoll, sich nicht nur auf ein Paradigma zu versteifen? das tiefenpsychologische oder psychodynamische Paradigma das humanistische und existenzielle Paradigma das soziokulturelle Paradigma das lerntheroetische oder verhaltenstherapeutische Paradigma das kognitive Paradigma das biologische Paradigma Sinnvoll: jedes Paradigma hat für unser Verständnis psychischer Störungen etwas zu bieten die Beschränkungen auf 1 Paradigma führt zu einer Einschränkung der Wahrnehmung der Welt, denn je nach Paradigma werden Daten unterschiedlich interpretiert psychische Störungen sind viel zu mannigfaltig, als dann man sie nur innerhalb eines bekannten Paradigmas angemessen erklären oder behandeln könnte sinnvoll: offene, schulen übergreifende Vorgehensweise und Verwendung von Techniken außerhalb des "eigenen" Paradigmas
  • Welches sind nach Rogers die zentralen Bedingungen der klientenzentrierten Gesprächspsychotherapie? Therapeutische Beziehung Selbstexploration Kongruenz/Echtheit/Authentizität Akzeptanz/bedingungslose Wertschätzung Empathie Warnehmbarkeit
  • Welches sind die besonderen Merkmale bzw. Techniken der Gesprächsführung in der klientenzentrierten Beratung? Erläutern Sie diese. Das aktive Zuhören ( vermittelt dem Gesprächspartner, dass wir Interesse an ihm haben, bereit sind, auf ihn einzugehen und uns darum bemühen, ihn wirklich zu verstehen, ohne zu bewerten. Dadurch fühlt sich der Gesprächspartner ermunert, sich zu öffnen und auch genauer für sich zu klären, worum es ihm eigentlich geht.) Das Paraphrasieren ( Wiederholen und Zusammenfassen der Äußerungen mit eigenen Worten. Das kann sich sowohl auf geäußerte Gedanken als auch auf geäußerte Gefühlt beziehen. Dient zur Überprüfung, ob alles richtig verstanden wurde. Es dient auch dazu, sich auf das Wesentliche in den Äußerungen zu konzentrieren. Der Gesprächspartner erhält so die Möglichkeit, Gedanken und Gefühle noch deutlicher wahrzunehmen und auszudrücken.) Das Verbalisieren emotionaler Erlebnisinhalte ( Hierbei geht es darum, dass der Therapeut dem Klienten mitteilt (spiegelt), welche Gefühle er aus seinen Aussagen herausgehört hat. Ziel der Verbalisierung ist, dass der Klient seine Erfahrung seinerseits wahr- und annehmen kann. Dies kann vor allem dann hilfreich sein, wenn der Klient sich selbst vielleicht gar nicht im Klaren über seine Gefühle und Empfindungen ist und sich anhand der Formulierung desTherapeuten aber weiter damit auseinandersetzen kann. Für Veränderungsprozesse ist es in der Regel entscheidend, sich über die Gefühle und Motive, die dem eigenen Handeln oder Nicht-Handeln zugrunde liegen, klar zu werden. 
  • Welche klassische Verfahren in der Verhaltenstherapie kennen Sie? Erläutern Sie eines davon. a) Systematische Desensibilisierung: wird zur Bewältigung von Angststörungen eingesetzt; bei diesem schrittweisen Verfahren wird Patienten beigebracht, ruhig anstatt mit intensiver Angst auf Situationen/Objekte, die sie fürchten, zu reagieren; aktive Kontaktaufnahme und Auseinandersetzung mit der Angst auslösenden Situation in abgestuften Schritten (Entspannung, Exposition in sensu, Exposition in vivo); Ziel der Konfrontation: Durchbrechung des Vermeindungsverhalten, welche die Angst aufrechterhält b) Münzverstärker- Programme (Token Programme): Einsatz v.a. bei Therapie von verhaltensauffälligen Kindern; Definition von erwünschten Verhaltensweisen, die zukünftig häufiger ausgeführt werden sollen; 
  • Welche klassische Verfahren in der Verhaltenstherapie kennen Sie? Erläutern Sie eines davon. a) Systematische Desensibilisierung: wird zur Bewältigung von Angststörungen eingesetzt; bei diesem schrittweisen Verfahren wird Patienten beigebracht, ruhig anstatt mit intensiver Angst auf Situationen/Objekte, die sie fürchten, zu reagieren; aktive Kontaktaufnahme und Auseinandersetzung mit der Angst auslösenden Situation in abgestuften Schritten (Entspannung, Exposition in sensu, Exposition in vivo); Ziel der Konfrontation: Durchbrechung des Vermeindungsverhalten, welche die Angst aufrechterhält b) Münzverstärker- Programme (Token Programme): Einsatz v.a. bei Therapie von verhaltensauffälligen Kindern; Definition von erwünschten Verhaltensweisen, die zukünftig häufiger ausgeführt werden sollen; wenn dieses Verhalten gezeigt wird, erhält die Person etwas --> Verstärker
  • Welche Techniken kommen in der systemischen Therapie zur Anwendung? Familientherapeutische Thechniken: Systemische Fragen Genogramm Familienskulptur Reframing
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