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Versicherungen (Subject) / Komposit PHV/VHV/WGV (Lesson)
Hausrat
Haftpflicht
Wohngebäude
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- Welche Formen unterscheidet man in der Fahrlässigkeit Grobe Fahrlässigkeit Leichte Fahrlässigkeit
- Was ist Grobe Fahrlässigkeit Grobe Fahrlässigkeit liegt vor, wenn die im Verkehr erforderlicheSorgfalt in besonders schwerem Maße verletzt ist. Mit anderenWorten: Es wird nicht beachtet, was jedem hätte einleuchtenmüssen.
- Was ist eine leichte Fahrlässigkeit Im Gegensatz dazu spricht man von leichter Fahrlässigkeit, wenndas Verhalten eines gewissenhaften Durchschnittsmenschen vermisstwird.
- Was ist die Vereltzung eines Rechtsgutes Nicht jeder Eingriff in den "Bereich" eines anderen Menschen ziehteine Schadenersatzpflicht nach sich. Der § 823 Abs. 1 BGB schütztnur bestimmte Rechtsgüter sowie das Eigentum und sonstige Rechte. Als Verletzung eines Rechtsgutes nennt das BGB die Verletzungvon Leben (= Tötung eines Menschen), Körper bzw. Gesundheitsowie Freiheit (= körperliche Bewegungsfreiheit). Eine Verletzung des Eigentums liegt z.B. im Falle des Zerstörens,Beschädigens, Verunstaltens oder Wegnehmens vor. Bei der Verletzung von sonstigen Rechten handelt es sich u. a.um Patent-, Urheber- oder Namensrechte (insbesondere auch umdie "Firma" = Name des Kaufmanns). Darüber hinaus auch dasRecht am ausgeübten und eingerichteten Gewerbebetrieb - hiersoll der Unternehmer vor Störungen seines Betriebes bewahrtwerden.
- Was steht man im Bereich Haftpflicht unter Widerrechtlichkeit Eine Schadenersatzpflicht aus unerlaubter Handlung setzt zusätzlichvoraus, dass die Handlung (des Schädigers) „widerrechtlich“ ist; wasgrundsätzlich dann der Fall ist, wenn kein Rechtfertigungsgrund vorliegt– z.B. Notwehr, Notstand, Einwilligung (des Geschädigten).
- Was versteht man unter Kausalzusammenhang.... Eine weitere Anspruchsvoraussetzung für die Schadenersatzpflicht:Der Schädiger muss den Schaden verursacht haben, und der Schadenmuss ihm zuzurechnen sein - zwischen der Handlung und dem entstandenenSchaden muss mithin ein ursächlicher Zusammenhang bestehen.Das Recht spricht von Kausalität.Beispiel:Handelsvertreter Meier muss nach Hamburg, um einen wichtigen Geschäftsterminwahrzunehmen. Durch ein Verschulden des Taxiunternehmersverpasst er das Flugzeug. Das Geschäft platzt. Meier muss2.000 EUR Provision "abschreiben". Diese Summe verlangt er vomTaxiunternehmer.Mit Blick auf die zu prüfende Kausalität ist die Frage zu beantworten,ob das Handeln des Taxiunternehmers für den Schaden ursächlichwar. Ein Zusammenhang zwischen Handlung und Schaden wäre danngegeben, wenn die vom Schädiger (Taxiunternehmer) gesetzte Bedingungnach der allgemeinen Lebenserfahrung geeignet war, denbetreffenden Schaden herbeizuführen. Somit werden solche Bedingungenals Ursache ausgeschlossen, die nur infolge ganz außergewöhnlicherUmstände einen Schaden zur Folge haben.Im vorliegenden Fall ist dieser Zusammenhang zu bejahen: Das Handelndes Taxifahrers war für den Schaden ursächlich; es liegt ein angemessener(adäquater) Kausalzusammenhang vor.Alternative:Was wäre, wenn Meier ein späteres Flugzeug genommen hätte, beidessen Landung es in Hamburg einen Crash gegeben hätte und Meierverletzt worden wäre. Könnte Meier auch dann seine Krankenhauskostenvom Taxiunternehmer zurückverlangen?Dieser Anspruch ist zu verneinen. Denn dem Taxiunternehmer ist esnicht zuzurechnen, dass dessen Handeln für den Flugzeugcrash ursächlichwar. Das Ereignis in Hamburg ist infolge außergewöhnlicherUmstände eingetreten, die der Taxiunternehmer nicht zu vertretenhat. Mithin kann sich Meier die Krankenhauskosten nicht vom Taxiunternehmerersetzen
- Was bedeutet Deliktsfähigkeit und wer ist wann und wie Deliktsfähig? Die Schuldformen Vorsatz und Fahrlässigkeit sind Ihnen bekannt. Bevorjedoch geprüft werden kann, ob der Schädiger schuldhaft gehandelthat, muss feststehen, dass er überhaupt „schuldhaft“ handelnkonnte. Rechtlich ausgedrückt: Der Schädiger muss deliktsfähig sein.In Anlehnung an die Regeln zur Geschäftsfähigkeit unterscheidet dasZivilrecht (BGB) im § 828 BGB folgende Formen der Deliktsfähigkeit: Wer das 7. Lebensjahr noch nicht vollendet hat ist deliktsunfähig;dies gilt auch für Geisteskranke und Bewusstlose. Wer das 7., aber nicht das 10. Lebensjahr vollendet hat, ist fürden Schaden, den er bei einem Unfall mit einem Kraftfahrzeug,einer Schienenbahn oder einer Schwebebahn einem anderen zufügt,nicht verantwortlich (=deliktsunfähig). Dies gilt allerdingsnicht, wenn er vorsätzlich gehandelt hat. Wer das 7., aber noch nicht das 18. Lebensjahr vollendet hat, istbeschränkt deliktsfähig.Das Gesetz stellt bei diesen Jugendlichen (7-18 Jahre) darauf ab,ob sie beim schädigenden Handeln die zur Erkenntnis der Verantwortlichkeiterforderliche Einsicht hatten. Der Jugendliche mussalso eine gewisse geistige Entwicklung erreicht haben, die es ihmermöglicht, das Unrecht seiner Tat wie auch die Verpflichtung dafüreinzustehen zu erkennen. Ist dies nicht der Fall, kann er nichtschuldhaft handeln; er wäre nicht deliktsfähig. Alle anderen Personen sind deliktsfähig.
- Was bedeutet Billigkeitshaftung Im Zusammenhang mit der Deliktsfähigkeit beachten Sie den "Sondertatbestand"der Billigkeitshaftung.Begeht ein nicht Deliktsfähiger eine unerlaubte Handlung, so kann erunter Umständen dennoch haften. Diese Haftung aus Billigkeit setztallerdings nach § 829 BGB voraus, dass der Schadenersatz nicht von einem aufsichtspflichtigen Dritten erlangt werden kannund dem Schadenstifter keine Mittel entzogen werden, die er zum Unterhaltbzw. zur Erfüllung gesetzlicher Unterhaltspflichten benötigt.Beispiel:Beim Spielen verletzt ein „vermögender Bengel“ ein mittelloses Kind.Es wurde bereits kurz darauf hingewiesen: Im juristischen Sinne stehtdem "Handeln" das "Unterlassen" gleich. Wer sich also entschließt, ineiner bestimmten Situation, nicht zu handeln, die Dinge "laufen zulassen", kann auch verantwortlich werden. In diesem Zusammenhangist die von der Rechtsprechung entwickelte sog. Allgemeine Verkehrssicherungspflichtvon großer Bedeutung - sie ist gewohnheitsrechtlichanerkannt.Diese "Verkehrssicherungspflicht" basiert auf der Überlegung, dassderjenige, der eine besondere Gefahrenquelle eröffnet oder unterhält,Sicherungsvorkehrungen zu treffen hat, damit andere nicht zu Schadenkommen. Zu diesen Pflichten gehören zum Beispiel die winterlicheStreu- und Räumpflicht, das Gewährleisten einer ordentlichenTreppenhausbeleuchtung oder das Anbringen von Warnschildern.
- Was ist ein vermutetes Verschulden? Der Geschädigte einer unerlaubten Handlung trägt grundsätzlich dieBeweislast. Das heißt, er muss beweisen, dass alle Voraussetzungenvorliegen, aus denen er seine Rechte ableitet – also auch z.B. dasVerschulden des Schädigers.Dieser zivilrechtliche Grundsatz wird aber im Falle der "Haftung fürvermutetes Verschulden" durchbrochen: Hier hat vielmehr der Schädigernachzuweisen, dass ihn kein Verschulden trifft. Kann er sichentlasten, ist er nicht schadenersatzpflichtig. Zu der Haftungsform für "vermutetes Verschulden" zählen unter anderemdie Haftung des: Aufsichtspflichtigen (§ 832 BGB) Geschäftsherren für seinen Verrichtungsgehilfen (§ 831 BGB) Gebäudebesitzers (§ 837 BGB)
- Was bedeutet Haftung des Aufsichtspflichtigen Wer kennt nicht die Aussage "Eltern haften für ihre Kinder". DieserGrundsatz lässt sich letztlich auf eine Bestimmung des BürgerlichenGesetzbuches zurückführen:Nach § 832 hat derjenige, der kraft Gesetzes oder Vertrages zur Aufsichtüber eine Person verpflichtet ist, den Schaden zu ersetzen, dendiese Person einem Dritten widerrechtlich zufügt. Verletzt also z.B.der vierjährige Sprössling seinen Spielgefährten beim Indianerspielen,geht das Gesetz davon aus, dass die Eltern ihre Aufsichtspflicht (dieelterliche Sorge) verletzt haben; sie müssen für den Schaden aufkommen.Kennzeichnend für diese Haftung ist also der Umstand, dass die Kinderz.B. nicht schuldhaft handeln müssen, das Verschulden vielmehrbeim Aufsichtspflichtigen (den Eltern) vermutet wird.Um bei unserem Schlagwort zu bleiben - die Eltern, aber auch sonstigeAufsichtspflichtige wie z.B. Großeltern, Kindermädchen, Tagesmütter,Träger von Kinderheimen, Ferienlager, aber auch Ausbilder vonminderjährigen Auszubildenden müssen nur dann keinen Schadenersatzleisten, wenn sie der Aufsichtspflicht genügt haben oder der Schaden auch bei ordnungsgemäßer Aufsicht eingetretenwäre.Umfang und Intensität der Aufsicht richten sich nach Alter, Eigenartund Charakter der Kinder bzw. Minderjährigen.
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- Was bedeutet Haftung für den Verrichtungsgehilfen Eine weitere Haftungsart für vermutetes Verschulden: Der Geschäftsherrhaftet nach § 831 BGB für seinen Verrichtungsgehilfen, wenndieser Verrichtungsgehilfe im Sinne des Gesetzes ist: Von einem "Verrichtungsgehilfen"im Sinne des Gesetzes spricht man, wenn ihmvom Geschäftsherrn eine Tätigkeit übertragen wurde und er andie Weisungen des Geschäftsherrn gebunden ist der Schaden widerrechtlich zugefügt wurde und zwischen der aufgetragenen Verrichtung und dem Schadenein innerer Zusammenhang besteht; das BGB spricht von "in Ausführungder Verrichtung". Zwischen dem Geschädigten und dem Geschäftsherrn muss nichtnotwendigerweise eine vertragliche Beziehung (vertragliches Schuldverhältnis)bestehen.Der Geschäftsherr ist allerdings dann nicht schadenersatzpflichtigwenn er nachweist, dass er bei der Auswahl des Verrichtungsgehilfen Beschaffung von Vorrichtungen und Gerätschaften Leitung der Ausführung der Verrichtungdie im Verkehr erforderliche Sorgfalt beachtet hat. Eine Verpflichtungzum Ersatz des Schadens entfällt ferner, wenn der Schaden auch beiAnwendung der erforderlichen Sorgfalt entstanden wäre.Beachten Sie:Der Geschädigte kann aber den Verrichtungsgehilfen nach § 823 BGBin Anspruch nehmen.
- Was bedeutet Haftung des Haus- und Grundbesitzers Durch die Rechtsprechung zur Verkehrssicherungspflicht sind insbesonderedie Eigentümer von Wohn- bzw. Geschäftshäusern sowie vonunbebauten Grundstücken zu einer erhöhten Sorgfalt verpflichtetworden. Besitzer von Immobilien unterliegen darüber hinaus einerweiteren Haftungsart, der Haftung für den Grundstücksbesitzer nach§ 836 BGB. Der Haus- und Grundstücksbesitzer haftet nach § 836 BGB für Schädenan Dritten, die durch den Einsturz seines Gebäudes oder durchdie Ablösung von Teilen (z.B. Dachziegel, Putz, Dachrinne) verursachtwerden. Diese Haftung ist insofern verschärft, als beim Gebäudebesitzergrundsätzlich ein Verschulden wegen mangelhafter Unterhaltungdes Gebäudes vermutet wird.Der Gebäudebesitzer kann sich von der Schadenersatzpflicht nur dannbefreien, wenn er nachweist, dass der Einsturz bzw. die Ablösung von Teilen nicht die Folge fehlerhafterHerstellung oder mangelnder Unterhaltung war (indem z.B.das Gebäude oder die Markisen, Antennen durch Fachleute errichtetbzw. angebracht wurden) er zur Schadensvorbeugung die erforderliche Sorgfalt durch regelmäßigeKontrolle und Wartung der Hausbestandteile beachtethat.Im Falle eines Besitzwechsels greift die sog. Nachhaftung: Der Vorbesitzerhaftet noch für die Dauer eines Jahres.
- Was ist eine Gefährdungshaftung? Während bei der Verschuldenshaftung eine Pflicht zur "Wiedergutmachung"dann besteht, wenn der Schaden (u. a.) schuldhaft und widerrechtlichverursacht wurde, ergibt sich die Ersatzpflicht bei der Gefährdungshaftungdaraus, dass aus dem Betrieb oder Besitz einer Sacheeine Gefahr für Dritte erwächst, die zum Schaden führt.Die Gefährdungshaftung setzt also weder Verschulden nochRechtswidrigkeit (Widerrechtlichkeit) voraus. Demzufolge kommt esauch nicht auf die Verschuldens- bzw. Deliktsfähigkeit an: Gefährdungshaftungist nämlich Haftung ohne Verschulden – systematischgehört auch sie zur Haftung aus unerlaubter Handlung.Die Gefährdungshaftung ist in einer Reihe von Spezialgesetzen verankert.So zum Beispiel im Straßenverkehrsgesetz Wasserhaushaltsgesetz UmwelthaftungsgesetzSie besteht heute im Wesentlichen für den Betrieb von Eisen- undStraßenbahnen, Kraftfahrzeugen, Luftfahrzeugen, Energieanlagen undradioaktiven Stoffen. Der rechtliche Gehalt der Gefährdungshaftungist also überwiegend an die Entwicklung von Technik und modernemMassenverkehr gekoppelt.Die Festschreibung der Gefährdungshaftung in Spezialgesetzen wirdin einem Fall durchbrochen - die Haftung des Tierhalters ist imBGB geregelt:
- Was behinhaltet die Haftung als Tierhalter Die Festschreibung der Gefährdungshaftung in Spezialgesetzen wirdin einem Fall durchbrochen - die Haftung des Tierhalters ist imBGB geregelt: Nach § 833 BGB haftet der Tierhalter, wenn das von ihm gehalteneTier „einen Menschen tötet oder den Körper bzw. die Gesundheit einesMenschen verletzt oder eine Sache beschädigt“. Der Tierhalterhaftet also bereits dann, wenn – ohne eigenes Zutun – ein Schadendurch das Verhalten des Tieres verursacht wird; auf sein Verschuldenkommt es mithin nicht an.Von diesem Grundsatz lässt das Gesetz eine Ausnahme zu:Wird der Schaden durch ein Haustier verursacht, das dem Beruf, derErwerbstätigkeit oder dem Unterhalt des Tierhalters dient, haftetder Halter nicht – wenn es also z.B. um den Wachhund eines Nachtwächtersoder für den Unterhalt des Tierhalters wichtigen Blindenhundgeht; der Tierhalter muss aber auf jeden Fall nachweisen können,dass er sein Tier sorgfältig beaufsichtigt hat oder der Schadenauch trotz dieser Sorgfalt entstanden wäre.Wenn die Voraussetzungen für eine Schadenersatzpflicht vorliegen, sodass eine Haftung dem Grunde nach besteht, stellt sich die Fragenach Art und Umfang des Schadenersatzes.
- Welche Haftungsarten gibt es? Vertragshaftung- kraft Gesetz- durch Vertrag übernommene gesetzliche Haftpflicht, z.B. § 538 BGB- reine Vertragshaftung Delikthaftung- Gefährdungshaftung- Verschuldenshaftung * reine Verschuldenshaftung § 823 Abs. 1 BGB * Haftung aus vermutetem Verschulden z.B. § 832 BGB
- Was bedeutet Schadenersatz? Nach § 249 Satz 1 BGB ist der Zustand herzustellen, der bestünde,wenn der zum Ersatz verpflichtende Umstand nicht eingetreten wäre -das ist der Regelfall. Der Geschädigte erhält das wieder, was er hatteoder ohne das Schadenereignis jetzt haben würde. Der Schaden wirddurch Naturalherstellung ersetzt; man spricht auch von Naturalrestitution.Ist der Schadenersatz durch "Naturalherstellung" nicht möglich odernicht ausreichend, so hat der Schädiger "Ersatz in Geld" zu leisten;dabei muss der Geldbetrag so bemessen sein, dass der Geschädigteden Schaden voll ausgeglichen erhält.
- Was bedeutet Personenschaden?` Um nochmals auf den § 823 Abs.1 BGB zurückzukommen: Dort heißtes: "Wer das Leben, den Körper, die Gesundheit ... verletzt". Werdendiese Güter verletzt, liegt ein Personenschaden vor, und der Geschädigtekann z.B. folgende Ansprüche geltend machen: Heilkosten für Arzt und Krankenhaus Verdienstausfall oder entgangenen Gewinn Kosten für Nachteile im Erwerb und Fortkommen Aufwendungen für vermehrte Bedürfnisse Schmerzensgeld
- Was bedeutet Sachschaden? Im Falle einer Beschädigung bzw. Zerstörung einer Sache spricht manvon einem Sachschaden. Dazu zählen zum Beispiel Reparaturkosten Wertersatz bei Zerstörung
- Was ist ein Vermögensschaden? Das Recht unterscheidet zwei Arten von Vermögensschäden: unechte Vermögensschaden und reine Vermögensschäden Beim unechten Vermögensschaden handelt es sich letztlich um dieFolge eines Personen- oder Sachschadens - denken Sie zum Beispielan die Kosten für die Anmietung eines Ersatzfahrzeuges während derAuto-Reparatur bzw. den Nutzungsausfall.Demgegenüber spricht man von einem reinen Vermögensschaden,wenn dieser weder durch einen Personen- oder Sachschaden entstanden,noch darauf zurückzuführen ist.Beispiel:Während des Fluges telefoniert ein Passagier per Handy. Die Instrumente„spielen verrückt“, was den Piloten zur Notlandung zwingt. Diedadurch entstehenden Lande- und Startgebühren stellen einen "reinen"Vermögensschaden dar. Ebenso in dem Fall, dass der Steuerberaterzum Beispiel falsch berät und der Steuerpflichtige eine (überhöhte)Steuernachzahlung leisten muss.
- Welche Bereiche unterscheidet man bei VSH unechte Vermögensschaden und reine Vermögensschäden
- Wann wird der Schadenersatz eingeschränkt? Wenn man nur an den Straßenverkehr denkt, ist die Tragweite derstets leidigen Diskussion, ob und inwieweit eine Partei an einem Verkehrsunfalleine „Mitschuld“ trägt, hinlänglich bekannt. Hat also derGeschädigte "bei der Entstehung des Schadens mitgewirkt", so kanndies dazu führen, dass die Schadenersatzleistung gemindert wird odergar entfällt.
- Was bedeutet bei Schadensersatz - Mitverschulden? Die Frage nach einem Mitverschulden ist im § 254 BGB geregelt: Besondersdeutlich wird dieses "mitwirkende Verschulden" dann, wennder Geschädigte es unterlassen hat, den Schädiger "auf die Gefahreines ungewöhnlich hohen Schadens aufmerksam zu machen" oder esunterlässt, den Schaden abzuwenden oder zu mindern.
- Ein Beisiel für Mitverschulden bei Schadenersatz Beispiel:Der Pkw-Fahrer befindet sich auf einer vorfahrtsberechtigten Straße.Obwohl er erkennt, dass man ihm die Vorfahrt nimmt, bremst er nichtab. Es kommt dadurch zu einem Zusammenstoß.Hier ist es dem Pkw-Fahrer durchaus zumutbar, "den Schaden abzuwenden"- ein Mitverschulden ist also anzunehmen. Auch in dem Fall,dass sich ein durch einen Unfall verletzter Geschädigter nicht in ärztlicheBehandlung begibt, so dass sich die Unfallfolgen verschlimmern.
- Was bedeutet bei Schadenersatz - Vorteilsausgleich.... An anderer Stelle wurde bereits darauf hingewiesen, dass der Geschädigteso gestellt werden muss, als ob der zum Schadenersatzverpflichtende Umstand nicht eingetreten wäre - kennzeichnend füreine Haftung aus unerlaubter Handlung ist bekanntlich die Wiedergutmachung.Das heißt aber auch, dass der Geschädigte nicht besser gestellt werdendarf, als er ohne das Schadenereignis stünde. Wäre dies der Fall,greift die sog. Vorteilsausgleichung. Sie führt dazu, dass der Schädigernur die Differenz zwischen Schaden und Vorteil zu ersetzen hat.Beispiel:Während eines unfallbedingten Krankenhaus- und Kuraufenthalteserspart sich der Geschädigte die (normalen) Lebenshaltungskosten.Diese "Ersparnisse" werden angerechnet.
- Heino Delzepich hat eine Wohngebäudeversicherung auf Neuwertbasis mit fester Versicherungssumme. Sie wollen den Vertrag auf eine Gleitende Neuwertversicherung umstellen. Welchen Hauptvorteil der Gleitenden Neuwertversicherung nennen Sie Herrn Delzepich? a) Jede Wertsteigerung wird durch den Anpassungsfaktor berücksichtigt. b) Die Versicherungssumme wird an den Versicherungswert angepasst. c) Der Versicherungswert wird an die Baupreisentwicklung angepasst. d) Die Versicherungssumme 1914 wird an die Baupreisentwicklung angepasst. c) Der Versicherungswert wird an die Baupreisentwicklung angepasst.
- Aufgrund eines Anrufes wissen Sie, dass Herr Rhode in Erfurt ein Haus mit Grundstück im Gesamtwert von 200.000,- EUR gekauft hat. Wie ermitteln Sie den Versicherungswert für die Gleitende Wohngebäudeversicherung? Indem Sie... a) den Kaufpreis durch den Baupreisindex dividieren. b) den Wert 1914 nach Wohnfläche und Ausstattung ermitteln. c) vom Kaufpreis den Grundstückspreis abziehen und den verbleibenden Wert durch den gültigen Baupreisindex dividieren. d) den Gebäudewert (ohne Grundstückswert) durch den Anpassungsfaktor dividieren. b) den Wert 1914 nach Wohnfläche und Ausstattung ermitteln.
- Im Gespräch über seine Wohngebäudeversicherung erzählt Ihnen Clemens Witzig, dass er aus Sicherheitsgründen eine Alarmanlage installiert habe. Sie besteht u.a. aus außen am Gebäude angebrachten Blinkleuchten, die im Falle eines Einbruchs einen optischen Alarm geben. Herr Witzig möchte von Ihnen wissen, ob diese Anlage im Rahmen seiner Wohngebäudeversicherung versichert ist. a) Die im Gebäude liegenden Teile der Anlage sind mitversichert; lediglich die außen angebrachten Blinkleuchten sind nicht versichert. b) Die Anlage ist Gebäudezubehör und somit nur über eine besondere Vereinbarung versichert. c) Die Anlage ist in diesem Fall „weiteres Zubehör“, so dass kein bedingungsgemäßer Versicherungsschutz besteht. d) Die Anlage ist Gebäudezubehör, das der Nutzung zu Wohnzwecken dient und somit ohne besondere Vereinbarung mitversichert ist. d) Die Anlage ist Gebäudezubehör, das der Nutzung zu Wohnzwecken dient und somit ohne besondere Vereinbarung mitversichert ist.
- Friedhelm Kosche hat für seinen Neubau eine Feuer-Rohbauversicherung abgeschlossen. Er fragt an, ob vor Bezugsfertigkeit auch die auf dem Grundstück gelagerten Baumaterialien gegen Feuerschäden versichert sind. a) Nein, nur Schäden an eingebauten Teilen sind versichert. b) Ja, sofern der Versicherungsnehmer für das Material die Gefahr trägt. c) Nein, hier trägt der Handwerker generell die Gefahr. d) Ja, Baumaterial ist generell eingeschlossen. e) Nein, dieses Risiko ist nur durch die Bauleistungsversicherung versicherbar. b) Ja, sofern der Versicherungsnehmer für das Material die Gefahr trägt.
- Franka Beckstein hat bei Ihrer Gesellschaft eine Wohngebäudeversicherung. Sie teilt Ihnen mit, dass der Heizkörper im Gäste-WC einen Riss hatte und tropfte. Deshalb ließ sie den Schaden am Heizkörper reparieren. Die Rechnung beträgt 434,10 EUR. Frau Beckstein möchte wissen, ob die Versicherung ihr die Kosten erstattet. Sie erläutern Frau Beckstein, dass der Schaden... a) ersatzpflichtig ist, da Heizkörper im Rahmen der Wohngebäudeversicherung versichert sind. b) nicht ersatzpflichtig ist, da Risse an Heizkörpern nicht mitversichert sind. c) ersatzpflichtig ist, da hier Leitungswasser bestimmungswidrig ausgetreten ist. d) nicht ersatzpflichtig ist, da Schäden bis 500,- EUR unter die bedingungsgemäße Selbstbeteiligung fallen. b) nicht ersatzpflichtig ist, da Risse an Heizkörpern nicht mitversichert sind.
- Valerie Griebsahn hat von einem Großonkel ein Stadthaus geerbt und in diesem Haus eine Wohnung bezogen. Im Erdgeschoss des Hauses befindet sich eine Arztpraxis. Nach einem Leitungswasserschaden verweigert der Arzt teilweise die Mietzahlung. Frau Griebsahn erkundigt sich daraufhin bei Ihnen, ob ihr dieser Mietausfall durch die bestehende Wohngebäudeversicherung (ohne besondere Vereinbarungen) ersetzt wird. Der Mietausfall ... a) für gewerbliche genutzte Räume wird nicht ersetzt. b) wird bis zu 5% der Versicherungssumme erstattet. c) wird entschädigt, wenn die gewerblich genutzte Fläche nicht mehr als 50% beträgt. d) für gewerblich genutzte Räume wird nach dem ortsüblichen Mietspiegel ersetzt. a) für gewerbliche genutzte Räume wird nicht ersetzt.
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- Class Clever teilt Ihnen mit, dass er ein Wohngebäude gekauft hat und es umfassend versichern möchte. Ihre Frage nach dem Wert des Gebäudes beantwortet er mit dem Kaufpreis von 280.000,- EUR (ohne Grundstück). Wie ermitteln Sie den Versicherungswert für die Gleitende Wohngebäudeversicherung? a) Der Kunde muss das Gebäude schätzen lassen. b) Der Kaufpreis des Hauses wird anhand des Baupreisindexes auf das Jahr 1914 umgerechnet. c) Der Kaufpreis des Hauses wird durch den Anpassungsfaktor dividiert. d) Die Ermittlung erfolgt nach qm Wohnfläche, Bauausführung und Bauausstattung. d) Die Ermittlung erfolgt nach qm Wohnfläche, Bauausführung und Bauausstattung.
- Jutta Mantell hat in ihr Einfamilienhaus eine Wasser führende Fußbodenheizung einbauen lassen. Die Kosten betragen 21.500,- EUR. Was empfehlen Sie Frau Mantell hinsichtlich ihrer Wohngebäudeversicherung? a) Da die Leitungswassergefahr versichert ist, braucht der Vertrag nicht geändert werden. b) Die Versicherungssumme 1914 muss neu ermittelt werden. c) Die Versicherungssumme 1914 und die Risikoverhältnisse müssen neu aufgenommen werden. d) Eine Änderung der Versicherungssumme 1914 ist nicht nötig, jedoch muss die Fußbodenheizung per Klausel eingeschlossen werden. e) Der Einbau der Fußbodenheizung ist meldepflichtig, hat jedoch keine Auswirkung auf Versicherungssumme und Beitrag. c) Die Versicherungssumme 1914 und die Risikoverhältnisse müssen neu aufgenommen werden.
- Sie beraten Anton Reubert zu einer Verbundenen Wohngebäudeversicherung mit Gleitenden Neuwert. Dabei stellen Sie den Einschluss versicherter Kosten für das Aufräumen der Schadenstelle und das Abfahren von Schutt nach einem ersatzpflichtigen Schaden in den Vordergrund. Um dem Kunden die Höhe der Entschädigungsgrenze für diese Kosten berechnen zu können, benötigen Sie neben der Versicherungssumme noch folgende Daten: a) Baupreisindex / Prozentsatz der Entschädigung für Aufräumungs- und Abbruchkosten b) Baupreisindex / Höhe des Gesamtschadens c) Anpassungsfaktor / Höhe des Gesamtschadens d) Anpassungsfaktor / Prozentsatz der Entschädigung für Aufräumungs- und Abbruchkosten d) Anpassungsfaktor / Prozentsatz der Entschädigung für Aufräumungs- und Abbruchkosten
- Für das Einfamilienhaus von Jochen Brack besteht eine Wohngebäudeversicherung (einschließlich der Klausel „Graffiti-Schäden“). Eines Morgens entdeckt er an seiner Hauswand mehrer Graffiti-Schmierereien. Er beauftragt eine Firma mit der Beseitigung, die ihm eine Rechnung in Höhe von 1.700,- € ausstellt. Sie informieren ihn, dass der Schaden… a) bis zu 500,- € reguliert wird. b) nicht ersetzt wird, da nur Graffiti-Schäden innerhalb des Gebäudes versichert sind. c) in voller Höhe von 1.700,- € reguliert wird. d) bis zu 1.200,- € reguliert wird. d) bis zu 1.200,- € reguliert wird.
- Sie informieren Joachim Stelfer über einzuhaltende Sicherheitsvorschriften in der Wohngebäudeversicherung. Herr Stelfer fragt Sie, ob die Verletzung dieser Vorschriften zum Verlust des Versicherungsschutzes führen kann. Der Versicherungsschutz entfällt... a) generell bei vorsätzlicher Verletzung. b) nur bei schuldhafter Verletzung. c) generell bei grob fahrlässiger Verletzung. d) wenn die Verletzung Einfluss auf den Eintritt des Schadens hatte. d) wenn die Verletzung Einfluss auf den Eintritt des Schadens hatte.
- Nils Dröge hat für sein Einfamilienhaus eine Wohngebäudeversicherung mit Gleitenden Neuwert. Nach einem Totalschaden will er das Gebäude aus beruflichen Gründen in einem anderen Ortsteil wieder aufbauen lassen. Auf welche Entschädigung hat der Kunde Anspruch? a) Volle Neuwert-Versicherungssumme b) Zeitwert am Schadentag c) Wiederherstellungskosten am neuen Standort d) In diesem Fall kein Entschädigungsanspruch. e) Verkehrswert am Schadentag b) Zeitwert am Schadentag
- Ulf Sonntag hat sein Gebäude bei Ihrer Gesellschaft versichert. Eine Glasversicherung besteht nicht. In dem Gebäude befindet sich auf 20 % der Gesamtnutzfläche ein Tabakwarenladen. Durch Sturm werden das 10 qm große Schaufenster des Ladens und das 4,5 qm große Fenster des Wohnzimmers zerstört. Herr Sonntag fragt Sie, ob der Schaden ersatzpflichtig ist? a) Beide Scheiben werden ersetzt. b) Nur die Wohnzimmerscheibe wird ersetzt. c) Nur die Schaufensterscheibe wird ersetzt. d) Keine der beiden Scheiben wird ersetzt. b) Nur die Wohnzimmerscheibe wird ersetzt.
- Detlef Holzer hat gestern den Kaufvertrag für ein Einfamilienhaus unterzeichnet. Vom Verkäufer wurde er informiert, dass eine Gebäudeversicherung mit aktueller Versicherungssumme besteht. Da Herr Holzer alle Versicherungen bei Ihrer Gesellschaft hat, möchte er auch sein neues Haus dort versichern. Was raten Sie ihm? Herr Holzer kann den bestehenden Gebäudeversicherungsvertrag... a) innerhalb eines Monats nach seinem Einzug kündigen und dann einen neuen Vertrag abschließen. b) unverzüglich nach grundbuchamtlicher Umschreibung kündigen und dann einen neuen Vertrag abschließen. c) innerhalb eines Monats nach grundbuchamtlicher Umschreibung kündigen und dann einen neuen Vertrag abschließen. c) innerhalb eines Monats nach grundbuchamtlicher Umschreibung kündigen und dann einen neuen Vertrag abschließen.
- Bei der Antragsaufnahme zu einer Wohngebäudeversicherung fragt Sie Frank Stube, ob Zubehör sowie Grundstückbestandteile mitversichert werden können. Welche Positionen bedürfen einer besonderen Vereinbarung: 1) Keller-Öltank 2) Terrassenvordach 3) Zaun 4) künstlerisch bearbeitete Fensterscheiben 5) Alarmanlage 6) Fahnenmast 3) Zaun 6) Fahnenmast
- Max Schuster hat in seinem Eigenheim eine Einliegerwohnung von 60 qm zu einem Quadratmeterpreis von 10,- EUR an Herrn Beck vermietet. Nach einem Brandschaden ist die Wohnung von Herrn Beck nicht mehr bewohnbar. Die Wiederherstellung der Wohnung wird voraussichtlich 14 Monate dauern. Der ortsübliche Mietpreis beträgt 8,- EUR/qm. Bitte berechnen Sie die Entschädigungsleistung aus versichertem Mietausfall für Herrn Schuster. ………7200,- €…(10 ,- x 60 qm x 12 Monate)………………………………………………. €
- Infolge eines Brandschadens entstehen erhebliche Kosten für das Aufräumen und den Abtransport des Brandschuttes. Der geschädigte Kunde hat sein Wohnhaus zum Gleitenden Neuwert versichert. Er möchte wissen, ob diese Kosten ersetzt werden. Diese Kosten... a) sind nur nach besonderer Vereinbarung mitversichert. b) sind prozentual mitversichert. c) sind ohne Summenbegrenzung mitversichert. d) sind mit einer fest vereinbarten Versicherungssumme mitversichert. b) sind prozentual mitversichert.
- Für Herbert Wolle besteht bei Ihrer Gesellschaft eine Verbundene Wohngebäudeversicherung. Er schildert Ihnen am Telefon folgenden Schadenhergang: Durch Hagelschlag sind die Dachverkleidung aus Kunststoff und die Isolierglasscheiben seines Wintergartens zertrümmert worden. Herr Wolle fragt Sie, ob Versicherungsschutz besteht. a) Ja, sofern mindestens Windstärke 8 vorlag, ist der Gesamtschaden versichert. b) Ja, sofern mindestens Windstärke 8 vorlag, besteht Versicherungsschutz für die Dachverkleidung, nicht aber für die Isolierglasscheiben. c) Ja, der Gesamtschaden ist versichert. d) Ja, für die Dachverkleidung schon, nicht aber für die Isolierglasscheiben. c) Ja, der Gesamtschaden ist versichert.
- Die Bank Ihres Kunden Klaus Döll verlangt den Nachweis der Gebäudeversicherung des im Rohbau befindlichen Hauses. Herr Döll möchte von Ihnen wissen, gegen welche Gefahren er den Rohbau versichern kann. a) Feuer, Leitungswasser, Sturm und Hagel b) Feuer und Leitungswasser c) Feuer und Sturm d) Feuer d) Feuer
- Herr Bohlen hat sein Einfamilienhaus bei Ihrer Gesellschaft versichert. Durch einen Bruch des Zuleitungsrohes zu seiner nicht versicherten Garage, entstand ein erheblicher Leitungswasserschaden. Er fragt Sie, ob der Schaden reguliert wird. a) Ja, weil er als Eigentümer die Gefahr für das Rohr trägt. b) Ja, weil sich das Rohr auf dem Versicherungsgrundstück befindet. c) Nein, weil die Garage nicht mitversichert ist. d) Nein, weil außerhalb versicherter Gebäude nur Ableitungsrohre versichert sind. c) Nein, weil die Garage nicht mitversichert ist.
- Familie Kemper hat eine Hausratsversicherung über 78.000 Euro. Die Familie wohnt in München in einer 120 qm großen Wohnung. Die Fahrraddiebstahlklausel ist mit 1% verreinbart. Der älteste Sohn Harald beginnt sein Studium an der Universität Karlsruhe und bewohnt ein Zimmer im Studentenheim. Der Wert seines Hausrates beträgt 5.000,- Euro. Als er eines Morgens sein Fahrrad aus dem abgeschlossenen Kellerraum holen will, ist die Tür aufgebrochen und das Fahrrad gestohlen (Wert: 1.000,- Euro). Welche Entschädigung wird für das Fahrrad geleistet? 1.000,- Euro....................................................... 1. Grundsätzlich ist der Hausrat über die Außenversicherung versichert, da kein eigener Haushalt gegründet. 2. Die Fahrraddiebstahlklausel findet hier keine Anwendung, da hier Einbruchdiebstahl vorliegt.
- Frau Klein verreist regelmäßig. Sie möchte wissen, wo und wie lange aus der Hausratversicherung für die mitgeführten Sachen Versicherungsschutz besteht. Was antworten Sie? Im Rahmen der Außenversicherung besteht Versicherungsschutz... a) bis zu 3 Monaten weltweit. b) bis zu 3 Monaten in Europa. c) bis zu 6 Monaten weltweit. d) zeitlich unbegrenzt in der Bundesrepublik Deutschland. a) bis zu 3 Monaten weltweit. Siehe Proximus „Außenversicherung“
- Rudolf Hasch teilt Ihnen mit, dass er umzieht. Er möchte wissen, welchen Versicherungsschutz seine Hausratversicherung bei einem Umzug gewährt. Für welchen der folgenden Fälle besteht Versicherungsschutz? a) Aus dem verschlossenen Möbelwagen vor dem Haus wird ein Farbfernseher und ein Videorekorder gestohlen. b) Nach einem Unfall geht der Möbelwagen in Flammen auf und ein Teil des Hausrates verbrennt. c) Der verschlossene Möbelwagen wird auf der Straße mit dem Hausrat gestohlen. d) Sturm ist nachweislich für den Unfall des Möbelwagens verantwortlich. Dabei wird Hausrat beschädigt. b) Nach einem Unfall geht der Möbelwagen in Flammen auf und ein Teil des Hausrates verbrennt. In den oben genannten Lösungsvorschlägen, ist nur die Gefahr „Feuer“ nicht gebäudegebunden und im Rahmen der Außenversicherung versichert.
- Sie beraten Philip Prosil über den Versicherungsumfang in der Hausratversicherung. Herr Prosil nennt Ihnen die folgenden Sachen und möchte wissen, welche davon im Rahmen der Hausratversicherung versichert sind. 1. das Schlauchboot der Kinder 2. Arbeitsgeräte, die seinem Beruf dienen 3. die Weinsammlung (Wert 3.000 Euro) 4. der Außenbordmotor des Schlauchbootes a) 1 / 3 / 4 b) 1 / 2 / 3 c) 1 / 2 / 4 d) 1 / 2 / 3 / 4 d) 1 / 2 / 3 / 4 Siehe Proximus „versicherte Sachen“
- Nach Dienstschluss stellt Götz Baum sein Fahrrad in die Garage auf seinem Grundstück. Am nächsten Morgen stellt er fest, dass sein Fahrrad gestohlen worden ist. Unter welcher Voraussetzung besteht Versicherungsschutz? Es besteht Versicherungsschutz, wenn... a) der Einbruch vor 22 Uhr erfolgte. b) das Fahrrad abgeschlossen war. c) die Garage aufgebrochen wurde. d) der Versicherungsschutz besonders vereinbart wurde. c) die Garage aufgebrochen wurde. Die Garage in der Nähe gehört zum Versicherungsort und das Fahrrad in diesem Fall durch Einbruchdiebstahl entwendet wurde.
- Für Dirk Heydeck besteht bei Ihrer Gesellschaft eine Hausratversicherung in Höhe von 120.000 Euro. Er möchte in den USA Urlaub machen und fragt Sie, ob sein Reisegepäck im Rahmen seiner Hausrat-versicherung mitversichert ist. In diesem Fall sind Hausratgegenstände… a) ausschließlich über die Reisegepäckversicherung versichert. b) bis zu 10% der Versicherungssumme mitversichert. c) im Rahmen der Außenversicherung uneingeschränkt mitversichert. d) bis zu 10.000 Euro im Rahmen der Außenversicherung mitversichert. d) bis zu 10.000 Euro im Rahmen der Außenversicherung mitversichert. Siehe Proximus „Außenversicherung“