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EL - Modul 1 (Subject) / ET-02 / c (Lesson)
- Alkohol Schädigende und protektive Wirkungen Folgen einer überhöhten Alkoholzufuhr drohen ab einem täglichen Konsum von > 40 g (Männer) und >20 g (Frauen) v.a. Leber und Nervensystem können geschädigt werden (Fettleber, Alkoholhepatitis, Leberzirrhose, hepatitische Enzephalopathie und Neuropathien) Da Energieaufnahme über andere Lebensmittel durch Alkohol zurückgedrängt wird, sinkt auch die Aufnahme von Vitaminen und Mineralstoffen (häufig ist ein Mangel an Vitamin B1, Vitamin B6, Folsäure, Vitamin A, Vitamin D, Magnesium und Zink) Durch die diuretische Wirkung von Ethanol werden verstärkt Mineralstoffe mit dem Harnausgeschieden (Elektrlytimbalance) Bei einem moderaten Alkoholkonsum von ca. 10-30g / Tag werden positive Wirkungen diskutiert: Reduktion koronarer Herzerkrankungen, Erhöhung des HDL-Cholesterinspiegels, Hemmung der Blutverklumpung und Förderung der Fibrinolyse. Teilweise werden protektive Wirkungen durch pflanzliche Sekundärmetaboliten (z.B. im Wein) potenziert Schwanger sollten aber ganz auf Alkohol verzichten, da bereits die protektive Dosis Schädigungen am Embryo hervorrufen kann
- Was ist Acetyl-CoA? Acetyl-Coenzym-A ("aktivierter" Essigsäurerest) Die für die Energiebereitstellung bestimmten Moleküle werden in kleinere Spaltprodukte zerlegt. Das gemeinsame Endprodukt dieser Prozesse ist das Acetyl-CoA. Das gebildete Acetyl-CoA kann im Mitochondrium durch Citratzyklus und Atmungskette komplett zu CO2 und H2O abgebaut werden oder aber erneut zur Synthese energiereicher Verbindungen wie Triglyceride, Ketonkörper oder Cholesterin herangezogen werden.
- Was ist der Zitronensäurezyklus (Citratzyklus)? Der Zitronensäurezyklus ist ein Kreislauf biochemischer Reaktionen im Stoffwechsel aerober Zellen von Lebewesen und dient hauptsächlich dem oxidativen Abbau organischer Stoffe zum Zweck der Energiegewinnung und der Bereitstellung von Zwischenprodukten für Biosynthesen Das beim Abbau von Fetten, Zuckern und Aminosäuren als Zwischenprodukt entstehende Acetyl-CoA wird darin zu Kohlenstoffdioxid (CO2) und Wasser (H2O) abgebaut. Dabei werden sowohl für den Aufbau organischer Körperbestandteile (Anabolismus) nutzbare Zwischenprodukte gebildet wie auch direkt und indirekt Energie in biochemisch verfügbarer Form (ATP) zur Verfügung gestellt. Der Citratzyklus läuft in den Mitochondrien ab
- Was ist die Atmungskettenphosphorylierung (oxidative Phosphorylierung) und was ist die Atmungskette? Die Atmungskette ist ein Teil des Energiestoffwechsels, d.h. eine Kette von nacheinander stattfindenden biochemischen Redoxreaktionen zur Energiegewinnung. Dabei werden Wasserstoffelektronen von den Stoffwechselzwischenprodukten des Citratzyklus - NADH, FADH2 auf Sauerstoff aus der Atemluft übertragen. Dies ist eine exogene Reaktion, also unter Bildung von Wasser und Energie (Knallgasreaktion) Die freiwerdende Energie wird zur Synthese von ATP aus ADP und P genutzt (= oxidative Phosphorylierung) Die oxidative Phosphorylierung ist ein biologischer Prozess, der in allen aeroben Lebewesen stattfindet. Sie ist Teil des Energiestoffwechsels und dient der Energiegewinnung in Form von ATP. Die zur Herstellung von ATP benötigte Energie wird dabei mittels der Atmungskette gewonnen und mithilfe der chemiosmotischen Kopplung in chemische Energie umgesetzt. Beteiligt sind außerdem noch Transportproteine. Die Atmungskette und die oxidative Phosphorylierung laufen in den Mitochondrien der Zellen ab.
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