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Sozialpsychologie (Subject) / Vordiplom (Lesson)
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- Sozialer Wettbewerb Gegenseitiges „Ausstechen“ wollen (bei hoher Identifizierbarkeit individueller Beiträge)
- Köhlereffekt schwächere Gruppenmitglieder kompensieren Minderleistungen durch mehr Anstrengung, um zu vermeiden für eine schwache Gruppenleistung verantwortlich gemacht zu werden
- Kognitive Einschränkun Fokussierung auf vorher Gesagtes
- Kognitive Stimulation Aktivierung einer Kategorie, auf die ein Gruppenmitglied ohne das Andere nicht gekommen wäre
- Verringerung von Motivations-/Anstrengungsverlusten • Einzelbeitrag identifizierbar machen • Gruppennormen etablieren • Gruppenleistung belohnen • Abhängigkeit voneinander erhöhen (Aufgabe so gestalten, dass der Beitrag eines Einzelnen unentbehrlich ist) • Aufgabenpassung zu den Fähigkeiten der Mitglieder erhöhen
- Produktionblockade Da in einer Gruppe zu einem Zeitpunkt nur eine Person ihre Idee artikulieren kann, können andere Mitglieder ihre Ideen nicht äußern und sind blockiert
- Problem des „hidden profile“ (wichtige Informationen bleiben unerkannt)
- Effekt des gemeinsamen Wissens (Gruppenmitglied konzentriert sich eher auf die gemeinsam geteilten (altbekannten) Information
- Theorie der Erwartungszustände (Berger) Statusunterschiede innerhalb einer Gruppe sind Ergebnisse unterschiedlicher Erwartungen, die Gruppenmitglieder aneinander haben
- Vorurteil Abwertende Einstellung/Antipathie gegenüber bestimmten sozialen Gruppen oder Ihren Mitgliedern
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- Diskriminierung negatives, benachteiligendes od. abwertendes Verhalten
- Symbolische Gleichbehandlung Rechtfertigung einer umfassenden Diskriminierung durch geringfügige Übervorteilung einer Minderheit
- Umgekehrte Diskriminierung Bewusst positive Bewertung/Behandlung einer Fremdgruppe, um unerwünschte Diskriminierungswahrnehmungen der Öffentlichkeit zu verzerren
- Ursachen/Entstehung von Vorurteilen • Genetische Einflüsse? • Charakteristika der Informationsverarbeitung (z. B. Wahrnehmungsverzerrungen, Attributionsfehler, Automatisierungen, illusorische Korrelation) • Sozialisation=> Gruppenzugehörigkeit Gruppenprozesse, Selbstwert, Streben nach positive persönlicher und sozialer Identität, Interaktion/Kommunikation
- Merkmale des minimalen Gruppenparadigmas 1. Keine face-to-face Interaktion der Teilnehmer 2. Anonymität der Gruppenmitgliedschaft 3. Inhaltliche Bedeutungslosigkeit der Kategorisierung 4. Kein Eigennutzen bei gefordertem Verhalten 5. Reale, bedeutsame Entscheidungen
- „Klee-Kandinsky-Experiment“ Untersuchung getarnt als Experiment über Entscheidungsprozesse • Schüler sollten als Zugehörige der auf jeder Seite ein Kästchen auswählen => Messung Tendenz Maximierung der Gruppenunterschiede •Identität der Empfänger von Geldbeträgen war nicht erkennbar, jedoch die Gruppenzugehörigkeit
- Reduktion von Intergruppenkonflikten • Individuation als Gegenteil von Deindividuation • Absenkung der „Out-Group“- Homogenität • Schaffung von Interdependenz (=>gemeinsame/übergeordnete Ziele) • Rekategorisierung • Kontakthypothese (s. a. Vorl. I_11) • „Just Say no“- Training
- Ähnlichkeitshypothese Nicht die tatsächliche Ähnlichkeit auf einer Vergleichsdimension ist gemeint (z. B. Leistung bei einer Prüfung), sondern das Vorhandensein relevanter Attribute, das einen Vergleich sinnvoll macht.
- Theorie der abwärts gerichteten Vergleiche (Wills, 1981, 1991) Grundannahme • Menschen können ihr subjektives Wohlbefinden durch Vergleich
- Aufwärts gerichtete soziale Vergleiche • Einer der Besseren zu sein wird als positiver wahrgenommen als nicht zu den Schlechteren zu gehören. => abwärts eher dann, wenn Selbstwert angenagt ist, etwa nach einer schlechten Klassenarbeit. => Entscheidend ist, was Aufwärtsvergleich auslöst: bei gleichem Fähigkeitsbereich eher Kontrast=> fühlt sich schlechter, bei Assimilation („bin fast genauso gut“ => Identifikation mit den besseren)
- Effekt der falschen Einmaligkeit Beurteiler geben an, dass die Verbreitung der besten Fähigkeiten, die sie besitzen, unter vergleichbaren Personen relativ selten ist, insbesondere wenn die Fähigkeiten für sie besonders bedeutsam sind und wenn Sie einhohes Selbstwertgefühl haben.
- Effekt des falschen Konsensus die Verbreitung der eigenen Meinung in der Öffentlichkeit tendenziell überschätzt wird.
- Gruppenpolarisierung Das eigene Verhalten wird extremer (i. S. der Suche nach Möglichkeiten besserer Selbstdarstellung), wenn man in Gruppendiskussionen bemerkt, dass die Meinungen anderer Personen verstärkt in positive Richtung bewertet werden (=> Gruppenpolarisierung).
- Bezugsgruppentheorie Menschen erfahren etwas über sich selbst, indem sie sich auf jeder beliebigen Dimension mit anderen vergleichen.
- Selbstwahrnehmungstheorie • Personen verhalten sich wie externe Beobachter: • Sie schließen aus der Beobachtung ihres eigenen Verhaltens und/oder den Umständen unter denen dieses Verhalten stattfindet, auf ihre eigenen Einstellungen und Emotionen oder andere interne Zustände. • Je geringer die externen Gründe (Rechtfertigungen) für eine Verhaltensausführung sind, desto eher schließt die Person daraus, dass das Verhalten ihre eigenen Einstellungen und Stimmungen widerspiegelt
- Ajzen & Madden (1975) DEFINE Einstellung Einstellung als Summe aller objektbezogenen positiven und negativen Überzeugungen in Bezug auf mögliche Verhaltenskonsequenzen/Attribute multipliziert mit dem Wert (Wichtigkeit/Bedeutung) dieser Konsequenzen.
- Für die Verhaltensvorhersage besonders beachten • Messtheoretische Überlegungen: Korrespondenzprinzip, aggregierte Daten • Ausmaß des tatsächlichen Abwägens? (Motivation und Gelegenheit => MODE-Modell) • Verbesserung der Vorhersage durch volitionale Faktoren (Handlungsplanung, „cues to action“ Aktivierung, „when-, how-, where-plans, „implementation intention“)
- Einstellungsänderung durch.. soziale Einflüsse , Bei kognitiver Dissonanz (Externe/interne Rechtfertigungen), Persuasive Kommunikation
- Yale-Ansatz der Analyse von Kommunikation und Persuasion Unabhängige Variablen (Quellen, Nachricht und Zuhörer Faktoren), interne Vermittlungs-Prozesse und beobachtbare Kommunikationseffekte
- Werbungsaspekte geschicktes Überrumpeln, etwa durch unkonventionelle Aufmachung, product placement usw. Kumulation und Konsonanz sind ebenfalls günstig, genau wie Auffälligkeit und die sogenannten fringe benefits (”Rand-Gratifikationen”), etwa Erotik, Humor, Ästhetik und Niedlichkeit.
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- Eigenschaften von Vorurteilen Vorurteile sind mit historisch tradierten Legitimationsinstanzen verknüpft Vorurteile haben eine Erfahrungsbasis (meist in konfliktären Erlebnissen) Vorurteile dienen der Deutung von Handlungen Vorurteile sind durch Verallgemeinerung nicht durch Einzelerfahrung zu widerlegen
- Stereotyp Stereotypisierung kann als die Tendenz definiert werden, Gruppen von Leuten globale und vereinfachte Eigenschaften zuzuschreiben.
- Messung Vorturteile Möglichst immer implizit • Bogus Pipeline (Jones & Sigall, 1971) • Physiologische Maße • Priming • IAT (Greenwald, 1998)
- Reflexive Kontrolle persönliche Vorlieben hinsichtlich des Verhaltens an sich. Alternativen/soz. Situation bleiben unberücksichtigt
- Definitionen von Liebe (romantisch/kameradschaftlich) • Kameradschaftliche Liebe Gefühl von Intimität und Zuneigung, das nicht von Leidenschaft und körperlicher Erregung begleitet ist • Romantische, Leidenschaftliche Liebe Gefühl von intensiver Sehnsucht, begleitet von physiologischer Erregung
- Erklärungen für Verhalten im MPG • Fairness • Salienz von Wettbewerbsnormen • Eigeninteresse (Reziprozitätserwartungen) • Kategoriale Differenzierung => keine andere Möglichkeit zur Differenzierung gegeben • Erzeugen positiver Distinktheit bei Homogenität • Ziel: positive soziale Identität?
- Der interpersonale Ansatz Menschen sind in sozial motivierten Beziehungen hilfsbereiter als in Austauschbeziehungen
- Theorie aggressiver Hinweisreize (Berkowitz, 1964) Der Mensch hat eine angeborene Tendenz, auf bestimmte provokative Stimuli (Hinweisreize) mit einem Gegenangriff zu reagieren
- Was führt zu kollektiver Gewalt? Anonymität, Deindividualisierung (Emergent-norm theory), Verantwortungsdiffusion
- Definition Macht Macht bedeutet jede Chance, innerhalb einer sozialen Beziehung den eigenen Willen auch gegen Widerstreben durchzusetzen, gleichviel worauf diese Chance beruht.
- Probleme bei Gruppenentscheidungen Hidden Profile, Konformitätdruck, Effekt des gemeinsamen Wissens, Verhandlungsfokus, Disskussionverzerrung, Bewertungsverzerrung
- Verhandlungsfokus Entscheidungen auf der Basis von Präferenzen von Mitglieder zu treffen
- Disskussionverzerrung über geteilte Ínfo wird mehr geredet, welche Vorzüge haben andere Alternativen wird nicht gesagt
- Bewertungsverzerrung geteile Info wird als relevanter empfunden