29

Sozialversicherungen (Subject) / KVG & UVG (Lesson)

Prüfung + Fragen

This lesson was created by annesi.

Learn lesson

This lesson is not released for learning.

Advertisement
  • Wer ist der Dachverband der schweizerischen Krankenversicherer? santesuisse
  • Was gilt im allgemeinen bei der Grundversicherung? obligatorisch für alle mit Wohnsitz in der Schweiz volle Freizügigkeit Leistungen sind gesetzlich vorgeschrieben Kopfprämie Kostenbeteiligung mit FR und SBH
  • Was gilt bei der Franchise? einmaliger Jahresbeitrag Mindestfr. Erwachsene        ⇒ 300 CHF ⇒⇒⇒⇒ wählbar bis max. 2500 CHF Mindestfr. Kinder                  ⇒     0 CHF ⇒⇒⇒⇒ wählbar bis max. 600 CHF
  • Was gilt beim Selbstbehalt? 10% der Kosten welche die Jahresfranchise übersteigen SBH max. 700 CHF bei Erwachsenen im Jahr SBH max. 350 CHF bei Kindern im Jahr
  • Was gilt bei den Medikamenten? NL ( Nichtlisten / Nichtleistung)   ⇒   selbst bezahlen Originalmedis + Generika vorhanden ist  ⇒  20% aber wenn med. indiziert nur 10% (muss aber vermerkt sein!) Generika  ⇒   10%
  • Auf welche Leistungn darf die KK keine Kostenbeteiligung erheben? auf Leistungen infolge Mutterschaft - ab der 13.SSW bis 8 Wochen nach der Geburt wird auf ALLE Untersuchungen und  Krankheiten während der SSW keine FR und kein  SB erhoben!
  • Wie hoch ist der Spitalbeitrag? 15 CHF für Erw. ab dem 26. Altersjahr / pro Spitalalltag
  • Wie hoch ist der Beitrag bei der Spitexpflege zu Hause? max. 8 CHF/ Tag ab dem 19. Altersjahr Pflege im Heim : max. 21.60 CHF (kantonal geregelt)
  • Wie berechnen sie die Kostenbeteiligungen im Grundsatz? + Beispiel RG- Betrag  - FR  = Kosten welche die Jahresfranchise übersteigen - SB von 10% = eigene Kostnebeteiligung an Rechnung RG 600 CHF -300 CHF( OF) - SB von 10% = CHF 30 KK zahlt 270 CHF Patient zahlt 330 CHF
  • Warum bezahlen nicht alle die gleiche KK- Prämie? Kind /Erw./ Jugendliche? nicht gleiche Kasse anderer Wohnort Zusatzversicherung? Verschiedene Franchisen Prämiensparangebote Unfallschutz drin oder nicht? Prämienverbilligung
  • Advertisement
  • Wie kann man Prämie sparen? KK- Wechsel Sistierung der Unfalldeckung FR erhöhen HMO- Modell = Gesundheitszentrum HA - Modell Zweitmeinung (Second Opinion) Telmed -Modell Bonusversicherung Überflüssige Zusatzversicherungen kündigen Zahlungsart (halb- oder jährlich)
  • Wer kann Prämienverbilligung beantragen? Personen mit steuerbarem tiefen Einkommen
  • Was bedeutet die " Rückforderung"? Versicherte, die während mehr als 60 aufeinanderfolgenden Tagen der Militärversicherung unterstellt sind, werden von der Versicherungspflicht befreit, sofern sie dies mind. 8 Wochen vorher der Kasse melden.
  • Wann kann die Kasse gewechselt werden? am Ende des Semesters, mit 3 monatiger Kündigungsfrist bei Grundversicherung mit OF 300 CHF AUSNAHME: Ankündigung einer Prämienerhöhung ⇔ 1 Monat                                       + besondere Versicherungsformen ( wählbare Fr./ HMO, HA- Modell)                           + Zusatzversicherung
  • Was gilt bei der Zusatzversicherung (VVG)? freiwillig Gesundheitsfragebogen oder Gesundheitscheck nötig Risikoprämie Vorbehalte oder Ablehnung möglich andere Kündigungsfristen
  • Was bedeutet Tiers garant? = Arzt schickt Rechnung direkt an Patient! Frau M. zahlt Rechnung an Arzt und schickt Rückforderungsbeleg ein Frau M. erhält von KK den Betrag den sie übernimmt (abzüglich FR + SB)
  • Was bedeutet Tiers payant? = Arzt schickt Rechnung an die Versicherung Fr. M. erhält nur eine Rechnungskopie (Original ging direkt an Kasse) KK bezahlt die ganze Rechnung an Arzt und schickt an Fr. M. eine Rechnung mit dem Betrag der Kostenbeteiligung ( FR + SB).
  • Was ist bei der Krankenkasse versichert? Krankheit + Mutterschaft Unfall (sofern keine Versicherung in Frage kommt)
  • Innerhalb welcher Frist (nach Wohnsitznahme und Geburt) hat eine Person in der Schweiz die Pflicht, einer Krankenkasse beizutreten oder angemeldet zu werden? Innerhalb von 3 Monaten
  • Weshalb kann die KK problemlos gewechselt werden? es gilt die volle Freizügigkeit,d.h. die KK darf niemanden ablehnen oder Vorbehalte machen. die Leistungen der Grundversicherung sind gesetzlich vorgeschrieben und bei allen Anbietern gleich.
  • Aus welchen Gründen zahlen nicht alle Versicherten die gleiche Prämie? Kinder oder Erwachsene? kantonal/ regional verschieden andere KK verschiedene Höhen der Franchise Prämiensparmodell gewählt? Zusatzversicherung ja oder nein? Unfallversicherung enthalten? Erhalten Prämienverbilligung?
  • Welche Leistungen übernimmt die Grundversicherung? Arztbehandlung : alle ärztl. Behandlungen, ambulant oder stationär Analysen : ärztl. verordnete Analysen, wie Labor Medikamente : Leistungspflicht ist festgelegt -> Spezialitätenliste (SL) Mittel- und Gegenstände (Migel): zur Untersuchung oder Behandlung benötigten Materialien welche darin aufgeführt sind -> Einzelstück muss 3 CHF übersteigen! Mutterschaft: 8 Uschalle, während und 2 nach der SSW. Pflege und Aufenthalt des Neugeborenen solange es sich im Spital aufhält. Medizin. Prävention: Kostenübernahme für ärztl. verordnete Untersuchungen zur frühzeitigen Erkennung von krankheiten (Gyni, Mammographie). Weiter gelten auch Impfungen dazu. Zahnärztliche Behandlungen: wenn sie durch eine schwere Krankheit des Kausytems bedingt sind oder eine Folge einer schweren Allgemeinerkr. ist. Badekuren Transport- und Rettungskosten
  • Europäische Krankenversicherung, wo und wann kann sie eingesetzt werden? gültig bei Reisen innerhalb des EU/ efta Raumes der Leistungserbringer (Arzt/ Spital) im Ausland kann direkt mit der KK in Verbindung treten Gilt auch bei Nichtberufsunfällen in einem EU/ EFTA Staat, im Sinne einer Leistungsaushilfe für die UV.
  • Was übernimmt die KK bei Notfällen im Ausland? maximal den doppelten Betrag, den die gleiche Behandllung in der Schweiz  kosten würde.
  • Die Versicherten müssen sich an den Kosten der Leistungen der Versicherung beteiligen? Wie? Erwachsene: min. FRA 300 CHF aber wählbar bis 2500 CHF                                                                     + SB von 10 % max. 700 CHF im Jahr Kinder: min. FRA 0 CHF aber wählbar bis 600 CHF                                                                              + SB von 10% max. 350 CHF im Jahr
  • Wann können sie eine Prämienverbilligung beantragen? bei einem steurebarem tiefen Einkommen Antrag wird bei der Wohngemeinde gestellt
  • Zusatzversicherung, was sind Vorbehalte? Ausschluss einer Krankheit und / oder Leistung aus dem Versicherungsumfang
  • Was für ein Prämiensystem hat die Zusatzversicherung? Risikoprämie: Alter? Frau oder Mann? Anamnese?
  • Nenne verschiedene Zusatzversicherungen. Halbprivat / Privat- Versicherung im Spital Taggeld- Versicherung komplementärversicherung Ausdehnug der Versicherung in der ganzen Schweiz Spitalzusatzversicherungen Zahnbehandlungskosten Ferien- und Reiseversicherung Kapitalleistungen bei tod und Invalidität durch Unfall und / oder Krankheit