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1 (Subject) / 1.2.3 Sozialpsychologische Grundlagen (Lesson)

Theorie der Selbstaufmerksamkeit

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  • Praxisrelevanz Verhalten oft abweichend von persönlichen Standards (Einstellungen, Werte, Regeln) Ziele: Konsistenz zwischen Selbstdarstellung und Verhalten, indem Aufmerksamkeit des Pat. auf eigene Person gelenkt wird auch: bei Pat. mit hypochondrischen Ängsten/ Panikattacken, Aufmerksamkeit auf äußere Umgebung
  • Theorie der Selbstaufmerksamkeit Frey, 1984 - Konzentration entweder auf das Selbst oder auf Umgebung - objektive Selbstwahrnehmung = Konzentration auf eigene Selbst als Objekt (Emotionen, Einstellungen, Ziele etc. können im Vordergrund stehen)-> intensiviert & aktualisiert diejenigen Aspekte des Selbst, auf die die Selbstaufmerksamkeit gerichtet ist; löst Bewertungen aus:- bedingt, das Pers. Diskrepanzen von Selbstdarstellung und Verhalten bewusst werden- schafft Motivation zur Reduktion, Bemühen sozialen, moralischen & eigenen Standards zu entsprechen- erhöht Selbsteinschätzung
  • pos. und neg. Selbstaufmerksamkeit auf pos. Aspekte: Betonung & Hervorhebungauf neg.: Bemühen um Diskrepanzreduktion
  • Diskrepanzen z.B. nicht verwirklichter pers. Standard, Abweichung zur Realität tritt deutlich hervor Diskrepanzen, die das Selbst stark bedrohen: - Versuch entsprechende Infos zu meiden- Aufmerksamkeit von sich selbst ablenken
  • typische Studie (Aussage)Wasser mit Wirkstoff (Herzrate soll steigen) und ohne Wirkstoff Auswertung ohne Spiegel: Probanden schätzen Herzrate höher ein mit Spiegel: starke Effekte verschwanden
  • Ziele und Einsatzmöglichkeiten Ziele:Verwirklichung innerer Standards Einsatzmöglichkeiten:Diskrepanz zwischen Anspruch und wirklichem Verhalten
  • Handhabung für die Praxis bei überstarker Orientierung: z.B. Leisungsdruck; Ablenkung von Norm z.B. kleine Arbeitsunterbrechungen Orientierung zu schwach: Wechsel in Großraumbüro, Spiegel
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