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1 (Subject) / 1.2.2 Sozialpsychologische Grundlagen (Lesson)

2.2. Theorie: Soziale Wahrnehmungsprozesse

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  • Praxisrelevanz soziale Unterstützung bei Krankheitsbewältigung nur dann wirksam, wenn ähnliche/ gleiche Lage/ Situation
  • Theorie der sozialen Vergleichsprozesse Festinger, 1954Test anhand physikalischer Realität im GegensatzTest anhand sozialer Realität  (soz. Vergleich - triebhaftes Bedürfnis jedes Menschen) je nachdem, ob ein Meinungsträger von Vergleichspersonen in seiner Einschätzung stark abweicht oder mit ihnen übereinstimmt, wird er seine Meinung in Richtung der Vergl.personen ändern oder als korrekt akzeptieren Übereinstimmung -> Gefühl von Sicherheit, Angemessenheit (Norme) soz. Vegleich eigener Meinung und Fähigkeiten:-> Auswahl von Personen, die grob dem eigenen Standard entsprechen-> durch Uniformitätsdruck (Normen; bei Abweichungen verstärkte K.) Ausschluss soz. Vergl.personen Unterscheidung zwischen Meinungen: sollen sich als richtig erweisenbei Fähigkeiten: Annahme einer beständigen Verbesserung
  • Typische Studie Taylor, 1989 mit Brustkrebspat., hilfreich Selbsthilfegruppe - soz. Vergleichsstrategien: "Abwärtsvergleich"
  • Arten des sozialen Vergleichs Supercoper Ähnlichkeitsvergleich Aufwärts- Abwärts-
  • Supercoper-Vergleich - mit Fallbeschreibungen in Medien mit sehr gut an die Situation angepasste Pat. Folgen: eigene Anpassungsleistung wird als schlecht empfunden
  • Ähnlichkeitsvergleich eigen Reaktion auf Krankheit verglichen mit Personen mit ähnlichen Merkmalen (Alter, Operationsart etc.)
  • Aufwärtsvergleich mit Personen, die Krankheit besser bewältigen Folgen: Selbstwerterhöhung, Identifikation eigener Krankheitsbewältigung mit Bessergestellten
  • Abwärtsvergleich mit Personen, die Krankheit schlechter bewältigen Folge: eigene Situation erscheint günstig
  • Vorgehen in der Praxis Pat.-Gruppen mit übereinstimmenden Krankheitsbild - Diskussion Pat. mit schlechter Bewältigung: Wege besserer BewältigungPat. mit guter Bewältigung: Bestätigung gezielte Abwärtsvergleiche: bei Pat., die sich mit ihrer Situation nicht abfinden können, Phantasie einer Schlechterstellung
  • Ziele für die Praxis Motivieren zur Veränderung/ Akzeptanz aversiver Situation
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