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Emotionspsychologie (Subject) / Emotionale Entwicklung (Lesson)
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- Soziale Entwicklung und Bindung Das Konzept der Sozialisation: der lebenslange Prozess, in dem Verhaltensmuster, Werte,Standards, Fähigkeiten, Einstellungen und Motive eines Individuums so geformt werden, dass sie mit denen übereinstimmten, die in einer bestimmten gesellschaft als wünschenswert gelten Das Konzept der Bindung: die emotionale Beziehung zwischen einem Kind und den Personen, die regelmäßig für das Kind sorgen
- Entwicklungsverlauf bei Bowlby Vorphase unmitelbar nach der Geburt Phase der personenunterscheidenden Ansprechbarkeit Phase der eigentlichen Bindung (ab 7-8 Monaten) Phase der zielkorrigierten Partnerschaft (ab 3 Jahren)
- Soziale Entwicklung und Bindung (Kraemer) Entwicklung von Babyaffen mit Surrogatmüttern: können nicht normal essen/trinken sind apathisch, auto-aggressiv schlecht in kognitiven Aufgaben Umgang mit Artgenossen gestört haben neurobiologische Defizite
- Arbeiten von Harlow Experimente mit Rhesusaffen, die von Geburt an von ihren Müttern getrennt wurden und nur Zugang zu künstlichen Müttern hatten (Variation Nahrungsversorgung oder körperliche Zuwendung) Schlussfolgerungen Bindung ist etwas, das dem Überleben dient Bindung ist der Sicherstellung einer Grundversorgung sehr zuträglich Bindung stellt emotionale Bedürfnisse sicher
- eistungen der Bindung für das emotionale Lernen Kontinuum zwischen Bindung und Exploration, Exploration und Abwesenheit von Angst nur in Anwesenheit einer Bezugsperson -> secure base nach Bowlby
- Bindungstypen nach Ainsworth sichere Bindung (B-Kinder) vermeidend- unsichere Bindung (A-Kinder) ambivalent- unsichere Bindung (C-Kinder) desorganisierte Bindung (D-Kinder) -> Herausbilden von working models
- Prägung eine primitive Form des Lernens, bei der sich bestimmte Tierjunge dem ersten sich bewegenden Objekt folgen, das sie sehen oder hören und eine Bindung an dieses Objekt entwickeln Schlussfolgerungen: Bindung dient dem ÜberlebenBindung sichert den Nachkommen eine Art Grundversorgung durch die Eltern
- Schlussfolgerungen aus Harlows Experimenten Es gibt über die Grundversorgung hinausgehend auch emotionale Bedürfnisse, die durch Bindung sichergestellt werden -> Form des emotionalen Lernens
- Arbeiten von Harlow Experimente mit Rhesusaffen, die von Geburt an von ihren Müttern getrennt wurden und nur Zugang zu künstlichen Müttern hatten: einige stellten Nahrungsversorgung sicher, die anderen lieferten Form einer körperlichen Zuwendung
- Entwicklung von Babyaffen mit Surrogatmüttern (Krämer) können auch im Erwachsenenalter oft nicht normal essen und trinken sind apathisch, auto-aggressiv schneiden bei kognitiven Aufgaben schlecht ab Umgang mit Artgenossen ist gestört gravierende neurobiologische Defizite
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- Leistungen der Bindung für das emotionale Lernen und soziale Beziehungen Es gibt ein Kontinuum zwischen Bindung einerseits und Exploration andererseits Exploration und Abwesenheit von Angst gibt es nur in Anwesenheit einer Bezugsperson Bowlby bezeichnete dies als secure base
- Arbeiten von Spitz ntersuchung an Heimkindern: schwere emotionale und körperliche Störungen, höhere Sterblichkeitsrate, wenig Empathiefähigkeit -> Vergleich von Entwicklungsquotienten
- working model wird von Kindern in der frühen Kindheit entwickelt, ist eine Abbildung der Beziehung zu den wichtigsten Bezugspersonen
- Zusammenhang working model und sozialer Status von Kindern (Tittmann) Variablen stehen in enger Beziehung: die Attributionen beeinflussen das Erleben und Verhalten der inder, das Erleben beeinflusst zusätzlich das Verhalten, das Verhalten determiniert den sozialen Status (im Sinne von Beliebtheit vs Ablehnung)