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Predigten (Subject) / Unser tägliches Brot ... (Lesson)
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- 21 Einführung
- 22 Unser Verständnis dieser Bitte: Video - vending machine
- 23 Gottes Verständnis von dieser Bitte
- 31 1. Das Brot - die notwendigen Bedürfnisse
- 32 In der heutigen Zeit mit den verschiedenen Detailhandelsangeboten wo man zu allen Zeiten und Unzeiten ein Brot kaufen kann, macht diese Bitte nicht grossen Sinn. Das Brot, zu biblischen Zeiten noch das Nahrungsmittel überhaupt, ist in der heutigen Zeit auf dem Frühstückstisch und zwischendurch als Beilage auf dem Tisch zu finden. Bei uns!
- 33 Mit dieser Bitte haben wir einmal mehr ein Beispiel davon, wie unser Denken und unsere Kultur sich im krassen Gegensatz zu damals unterscheidet.
- 34 Das Brot spielte eine lebenswichtige Rolle, denn es war entweder als einzige Mahlzeit oder als Magenfüller neben anderen wertvoll, da es nicht viele aber reichlich vorhandene Ressourcen erforderte.
- 35 So wurde Brot auf Wegezehrung mitgenommen bei langen Reisen. Auf durchreisen, verlangten die Reisenden Brot, um wieder zu Kräften zu kommen. Wird in der Bibel von Essen geredet, ist vielfach Brot dabei.
- 36 Brot galt als überlebenswichtiger Bestandteil und dadurch, dass wir um das täglich benötigte Brot bitten sollen, wird das Brot zum Symbol für das Materielle, das wir zum Überleben brauchen.
- 37 Dabei geht es nicht um Materialismus, dass wir alles haben und reich sein müssen, sondern darum, abhängig zu sein von Gott als dem Geber aller guten Sachen.
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- 38 Gott gibt gerne. Er will segnen: Essen, Kleider, Dach über dem Kopf, Gesundheit usw. So viel, wie wir zum Leben brauchen.
- 39 Alles andere ist Luxus der gefährlich werden kann wenn wir nicht damit umgehen können. Gefährlich, weil es uns von Gott und dem Gehorsam ihm gegenüber ablenken kann.
- 40 Es ist offensichtlich, dass wir nicht sein können, ohne dass wir haben.
- 42 Aber hier verfällt die Welt in eine Unordnung wie es Peter Vogelsanger treffend ausdrückt: „Anstatt das Haben für das Sein zu brauchen, verbraucht der Mensch das Sein für das Haben.“
- 43 Kurz nach dem Vater unser lesen wir in der Bibel, im gleichen Kapitel 6 ab Vers 25, dass wir nicht Gott und dem Materialismus dienen können. Um von Gott das Lebensnotwendige zu erhalten braucht es unseren Einsatz im Sinne von ihm dienen im Vertrauen genug zu bekommen.
- 44 Jesus fordert seine Zuhörer auf, die Vögel zu betrachten, die weder säen, noch ernten und sammeln aber vom Vater im Himmel versorgt werden.
- 45 Schau die Lilien an, wie prächtig sie sind.
- 46 Wenn Gott die Vögel füttert und das Gras wunderbar kleidet, „sollte er das nicht viel mehr für euch tun?
- 47 Mt 6,31-34
- 48 Gott weiss was du brauchst und als dein Vater gibt er dir… Was gibt er dir? (publikumsfrage)
- 49 All das was Gott uns gibt ist abgesehen vom Materiellen in Jesus Christus lebendig geworden. Daher kann man das tägliche Brot mit einer zweiten Bedeutung verstehen.
- 51 2. Das Brot des Lebens
- 52 Joh 6,48-51
- 53 So überlebenswichtig das Essen für dich ist umso wichtiger ist, dass du Jesus hast. Du kannst alle Güter der Welt haben, Essen im Überfluss, vom Hunger nicht bedroht. Wenn du keinen Teil hast an Jesus verlierst du das Leben.
- 54 Joh 6,52.66
- 55 Für viele Zuhörer war das schwer verständlich. Wie sollten sie Jesus essen, sie sind doch keine Kannibalen. Die Radikalität hat sie abgestossen, sie wendeten sich von Jesus ab.
- 56 Joh 6,53-56
- 57 Jesus hakt nochmal nach. Und erklärt die Wichtigkeit, dass wir nur Leben durch Teilhaben an seinem Opfertod. Nur dadurch, dass er durch die Vergebung deiner Sünde zu deinem Leben wird.
- 58 Es kommt darauf an was du bist, nicht darauf, was du materiell hast. Bist du Erlöst von der Sünde? Durch Jesus Geheiligt? Ist er dein Leben?
- 59 Dieses Brot muss uns entschlacken. Wir müssen ihn essen, das heisst glauben, dass er gestorben und auferstanden ist um uns die Sünden zu vergeben. Er soll in unserem Leben sein und die Giftstoffe aus unserem Leben herauswaschen. Nur wenn wir ihm die Herrschaft über unser Leben lassen kann er das Schädliche ausscheiden.
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- 61 Während dem ich weiterpredige, nehmen wir nun gemeinsam das Abendmahl ein.
- 62 Das Brot als Symbol seines Leibes, den wir in uns, in unser Leben hineinlassen. Er soll mit seiner Gegenwart dein Leben füllen.
- 63 Der Traubensaft als Symbol für sein Blut, das wir trinken. Es fliesst durch unser Leben und wäscht uns rein von aller Schuld, von den Gift- und Schadstoffen.
- 64 Wichtig ist, dass du das Abendmahl nur nimmst, wenn du wirklich an Jesus glaubst, und du ihn in dein Leben lassen willst.
- 65 Wenn du noch zweifelst oder nicht glaubst dann lass das Abendmahl an dir vorbei gehen. Achte dich nicht auf dein Nachbar ob er nimmt oder merkt, dass du nicht nimmst. Es ist eine persönliche Sache zwischen dir und Gott.
- 71 3. Täglich
- 72 Unser tägliches Brot gib uns heute. Das täglich ist ein Wort, welches in der griechischen Sprache eigentlich unbekannt ist. Es ist eine Bitte um die notwendige Tagesration. Eine Bitte um das, was wir brauchen um den kommenden Tag zu überleben.
- 73 Es geht nicht um eine Massenbestellung die ein Leben lang hält, wir müssen täglich Gott um sein Geben bitten. So wie Gott den Israeliten jeden Tag genau die Menge vom Manna gab, die sie verzehren konnten gibt uns Gott das was wir brauchen für den Tag.
- 74 Schüler fragten den Schim’on b. Jochai (um 150): Warum kam den Israeliten das Manna nicht einmal im Jahre herab? Er antwortete: Ich will euch ein Gleichnis sagen. Womit lässt sich das vergleichen? Mit einem König von Fleisch und Blut, der einen Sohn hatte; er setzte ihm seine Nahrungsmittel auf einmal im Jahre fest, und der Sohn begrüsste (infolgedessen) das Angesicht seines Vaters nur einmal im Jahre. Da machte er sich auf und setzte seine Nahrungsmittel an jedem Tage fest; darauf begrüsste er das Angesicht seines Vaters täglich.
- 75 Gott will die Beziehung zu dir. Er will dass du täglich zu ihm kommst und mit ihm durch den Tag gehst.
- 76 Das Wort Gottes, Jesus ist nur real wenn er sich deinem täglichen Dasein, im körperlichen Leben auswirkt. Das kann er nur, wenn du ihn lässt.
- 77 Keine Zeit am Morgen? Vom Zeitpunkt an dem du erwachst und ins Badezimmer gehst vergehen einige Sekunden. Sekunden in denen du Zeit hast. Gott läuft mit. Er wartet nicht im Wohnzimmer bis du endlich kommst.
- 78 Während du am Duschen bist lehnt er sich ans Brüneli und bespricht mit dir den Tag.
- 79 Was brauchst du heute? Sicher seine Liebe, vielleicht Geduld, vielleicht Mut. Ein schwieriges Gespräch wartet auf dich, ein unerwarteter Schicksalsschlag.
- 80 Mit seinem Brot im Leben kannst du dich am Abend wieder schlafen legen. Wie David in Psalm 3, genannt „Morgenlied in böser Zeit“: „Ich liege und schlafe und erwache; denn der Herr hält mich.
- 81 4. Schliuss
- 82 Unser tägliches Brot gib uns heute. Gott will uns jeden Tag die nötige Ration an Notwendigkeiten geben die wir brauchen. Das gehört zu seiner Heiligkeit. Er will mit dir sein Reich bauen, dich nach seinem Willen ausrüsten damit du gewappnet bist für den kommenden Tag!