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Biologie Ökologie (Subject) / Forstzoologie (Lesson)
Übungsfragen für Forstzoologie im Fach Waldwirtschaft und Umwelt 2. Semester Uni Freiburg
This lesson was created by tomki93.
- 51. Geben Sie 5 Beispiele bzgl. der Ernährungsweise unterschiedlichen Pflanzenparasiten. Die Rostpilze leben parasitisch vorwiegend im Interzellularraum von Pflanzengewebe. Sie töten das Gewebe dabei nicht ab. Mit Hilfe eines Haustoriums (Saugorgan) dringen sie in die Wirtszelle ein. Striga sind meist krautige Wurzelparasiten. Das Wurzelsystem endet in einem kleinen, meist 1 bis 2 mm durchmessenden Haustorium. Die Pflanzen parasitieren meist auf Gräsern. Misteln sind immergrüne ein- oder zweihäusige Halbschmarotzer, die auf Bäumen oder Sträuchern wachsen. Sie bilden ein Geflecht von miteinander verbundenen Haustorien, das stellenweise die Epidermis der Wirte durchbricht. Die Arten der Gattung Seide (Cuscuta) sind einjährige, kletternde Vollschmarotzer, die ohne Kontakt mit dem Boden auf den Wirtspflanzen wachsen. Über Haustorien, die sich entlang des Stängels bilden, sind sie mit dem Wirt verbunden und erhalten über ihn Nährstoffe. Der Zunderschwamm dringt in seine Wirtsbäume über Ast- und Stammwunden ein, und verursacht im Kernholz eine intensive Weißfäule, die den befallenen Baum häufig in mehreren Metern Höhe abbrechen lässt. Der Zunderschwamm kann am abgestorbenen Substrat noch längere Zeit als Saprobiont weiterleben.
- Ein Insekt legt z.B. durchschnittlich 700 Eier. Wieviele davon führen im Durchschnitt zu sich fortpflanzenden Imagines? Generell gelten die meisten Insektenarten als r-Strategen. Im Gegensatz zu den k-Strategen, erzeugen sie sehr viele Nachkommen mit geringen Überlebenschancen.
- 53. Wer / was trägt zur Regelung der Populationsdichte bei? Begrenzende Faktoren des Populationswachstums: Nahrungsangebot klimatische Umweltbedingungen Auftreten von Fressfeinden innerartige Konkurrenz um Nahrung, Geschlechtspartner und Nistplatz
- 54. Nennen Sie unterschiedliche Prädatoren von Insekten mit unterschiedlichem Einfluß auf eine Population. Prädatoren von Insekten werden zur biologischen Schädlingsbekämpfung eingesetzt.Beispiele: Ansiedlung insektenfressender Vögel Bekämpfung von im Boden lebenden Insektenlarven, wie die des Gefurchten Dickmaulrüsslers (Otiorhynchus sulcatus) oder des Gartenlaubkäfers (Phyllopertha horticola), mit insektenpathogenen Nematoden Marienkäfer und ihre Larven gegen Blattläuse Schlupfwespen (z.B. der Gattung Trichogramma) können gezielt gezüchtet und gegen einige für den Menschen unerwünschte Insekten eingesetzt werden
- 55. Was versteht man unter einem biozönotischen Gleichgewicht? Biozönose= abgegrenztes Ökosystem Konstanz und Stabilität des Artenbestandes eines Ökosystems → Biozönotisches Gleichgewicht Anzahl der Arten und Anzahl der Individuenbleibt über längeren Zeitraum erhalten bleiben, weder Arten abwandern, noch hinzukommen. .
- 56. Welche Faktoren begünstigen eine Massenvermehrung? Eine zeitlich begrenzte Massenvermehrung einer Tierart, auch Gradation, tritt bei vielen Insektenarten auf. Bei sehr günstiger Witterungs- und gutem Nahrungsangebot können sie sich geradezu explosionsartig vermehren.Durch den Einsatz von Pestiziden bekämpft man zudem auch die natürlichen Feinde der Insekten. Die Chance einer Massenausbreitung wird dadurch ungemein größer.
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