13

Werkstoffkunde 1 (Subject) / Legierungsbildung (Lesson)

Fragenkatalog zur Legierungsbildung.

This lesson was created by tim32821.

Learn lesson

This lesson is not released for learning.

Advertisement
  • Welche Voraussetzungen müssen für die Ausbildung eines Substitutionsmischkristalls vorliegen? a) Die Fremd- und Wirtsatome müssen gleiche Gitterstrukturen sowie einen geringen Unterschied der Atomradien und Elektronegativität aufweisen. b) Die Fremd- und Wirtsatome müssen gleiche Gitterstrukturen aufweisen. Außerdem muss die Differenz der Atomradien größer als 40% sein. c) Die Fremd- und Wirtsatome müssen unterschiedliche Gitterstrukturen aufweisen sowie einen geringen Unterschied der Atomradien und Elektronegativität aufweisen. d) Die Differenz der Atomradien muss größer als 40% sein. e) Fremd- und Wirtsatome müssen eine Verbindungsphase bilden. a)
  • Was versteht man unter dem Begriff Phase? a) Eine Phase ist eine hinsichtlich atomarer Zusammensetzung und Anordnung einheitliche Substanz, die durch eine Phasengrenze von der Umgebung abgegrenzt ist. b) Eine Phase ist eine hinsichtlich atomarer Größe und Konzentration einheitliche Substanz, die durch eine Phasengrenze von der Umgebung abgegrenzt ist. c) Eine Phase ist eine nur hinsichtlich atomarer Zusammensetzung einheitliche Substanz, die durch eine Phasengrenze von der Umgebung abgegrenzt ist. Geometrische Einflüsse spielen keine Rolle. d) Eine Phase ist eine hinsichtlich atomarer Zusammensetzung und Anordnung einheitliche polymere Substanz, die durch keine Phasengrenze von der Umgebung abgegrenzt ist. a)
  • Was versteht man unter dem Begriff Mischkristall? a) Eine Lösungsphase, bei der Fremdatome im Wirtsgitter gelöst sind. b) Eine Verbindungsphase. c) Ein Gemisch aus verschiedenen Kristallen. d) Eine Lösungsphase, bei der Wirtsatome und Fremdatome eine Entmischung eingehen. a)
  • Wie lassen sich die als Haltelinien bezeichneten Abschnitte von Abkühlkurven erklären? a) Aufgrund der langsamen Abkühlung bleibt die Temperatur einer Schmelze konstant. b) Beim Erstarren einer Schmelze ist Energie notwendig, die von außen zugeführt wird. Diese Energie wird in der Schmelze in Wärme umgewandelt und heizt somit das System. Die Temperatur kann daher für die Dauer der Erstarrung nicht abnehmen. c) Die Zeit, die zur vollständigen Erstarrung einer Schmelze notwendig ist, ist zwar materialspezifisch aber immer konstant. d) Der feste Zustand ist ein energetisch günstigerer Zustand. Beim Erstarren wird Energie in Form von Wärme freigesetzt, welche zu einem konstanten Verlauf in der Temperatur-Zeit-Kurve führt. d)
  • Welche mechanischen Eigenschaften weisen Verbindungsphasen auf? a) hart und spröde b) hart und zäh c) hart und fest d) duktil und spröde e) weich und spröde a)
  • Was versteht man unter einem Interstitionsmischkristall? a) Einen MK, bei dem die FA auf den Gitterplätzen des Wirtsgitters liegen. b) Einen MK, bei dem die FA zwischen den Gitterplätzen des Wirtsgitters liegen. c) Einen Bereich, der eine konstante chemische Zusammensetzung und/oder konstante geometrische Struktur aufweist. d) Eine aushärtbare Legierung. b)
  • Die Zustandsgrößen in einem metallischen Legierungssystem sind: a) Temperatur, chem. Zusammensetzung der Phasen, Druck b) Temperatur, Druck, Volumen c) Temperatur, chem. Zusammensetzung der Phasen, Volumen d) Volumen, Druck, chem. Zusammensetzung der Legierung a)
  • Was versteht man unter dem Begriff Verbindungsphase? a) Zwei Atomsorten gehen eine Verbindung in einem festen stöchiometrischen Verhältnis ein. b) Zwei Atomsorten gehen eine elastische Verbindung ein. c) Fremdatome sind im Wirtsgitter sowohl auf Gitter- als auch auf Zwischengitterplätzen eingelagert. d) Fremdatome sind nur auf den Zwischengitterplätzen eingelagert. a)
  • Zur Bestimmung der Mengenanteile eines zweiphasigen Zustandes kann ein „Rechengesetz“ angewendet werden. Wie lautet dieses? a) Gesetzt der angewandten Hebel b) Gesetzt der abgewandten Hebel c) Gesetz der Mengenanteile d) Gesetz von Phythagoras b)
  • In einem Zustandsdiagramm kann man erkennen... a) welche Mikrostruktur ein Werkstoff bei einer gegebenen Temperatur für eine gegebene Zusammensetzung bei gleichgewichtsnaher Abkühlung aufweisen sollte. b) welche Mikrostruktur ein Werkstoff bei einer gegebenen Temperatur für eine gegebene Zusammensetzung bei schlagartiger Abkühlung aufweisen sollte. c) welche Makrostruktur ein Werkstoff bei einer gegebenen Temperatur bei gleichgewichtsnaher Abkühlung aufweisen sollte. d) welche Mikrostruktur ein Werkstoff bei einer gegebenen Abkühlung für eine gegebene Temperatur bei gleichgewichtsnaher Zusammensetzung aufweisen sollte. a)
  • Advertisement
  • Wie ist der Begriff der Metall-Legierung definiert? a) Eine Legierung ist ein Stoff aus mindestens zwei verschiedenen chemischen Elementen, von denen zur Ausbildung eines metallischen Charakters mindestens eines ein Metall sein muss. b) Eine Legierung ist ein Stoff aus genau zwei verschiedenen chemischen Elementen, von denen zur Ausbildung eines metallischen Charakters mindestens eines ein Metall sein muss. c) Eine Legierung ist ein Stoff aus mindestens zwei verschiedenen chemischen Elementen, von denen zur Ausbildung eines metallischen Charakters keines eines ein Metall sein muss. d) Eine Legierung ist ein chemisches Element aus mindestens zwei verschiedenen Stoffen, von denen zur Ausbildung eines metallischen Charakters mindestens eines ein Metall sein muss. a)
  • Aus welchem Grund stellt man Legierungen her? a) Wirtschaftliche Interessen der Produzenten der Einzelkomponenten. b) Kombination von bestimmten Eigenschaften der Einzelkomponenten. c) Erhöhung der Schmelztemperaturen aller beteiligten Einzelkomponenten. d) Die Herstellung einer Legierung ist einfacher als die Gewinnung der Legierung aus dem entsprechenden Erz. b)
  • Setzt man das Maß für den Moduleffekt von Interstitionsatomen und Substitutionsatomen ins Verhältnis (ni/ns), so liegt der Wert erfahrungsgemäß bei etwa: 100