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Nutztierwissenschaften II (Subject) / Fragenkatalog (Lesson)

40 + Seiten Fragenkatalog

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  • Was sind Infektionskrankheiten? Durch Erreger (biotische Faktoren) hervorgerufene Erkrankungen→ Infektion ≠ Erkrankung
  • Was lösen obligat pathogene MO’s aus? Primärinfektiöse Krankheiten, echte Infektionserkrankheiten, Organismus erkrankt
  • Was lösen fakultativ pathogene MO’s aus? Lösen Erkrankungen nur aus, wenn besondere äußere & innere Umstände zusätzlich auf den Organismus einwirken Sekundär-infektiöse Krankheiten = Faktorenkrankheiten („Opportunisten“)
  • Nenne Symptome einer Entzündung Entzündung = gleichförmige Reaktion des Gefässbindegewebes auf schädliche Einflüsse (Noxen) Rötung (Rubor) Schwellung (Tumor) Überwärmung (Calor) Schmerz (Dolor) Gestörte Funktion (Funtio laesa)
  • Was sind nicht-infektiöse Krankheiten? Sind nicht durch Krankheitskeime verursacht Sind nicht ansteckend Machen das Tier anfälliger für infektiöse Krankheiten
  • Nenne Beispiele für nicht-infektiöse Krankheiten? Ernährungsbedingte Krankheiten (Stoffwechsel- und Mangelerkrankungen) Vergiftungen Andere (z.B. Fremdkörper, Labmagenverlagerung, Fruchtbarkeitsstörungen)
  • Definiere Pathogenität Fähigkeit von Erregern eine Erkrankung hervorzurufen (qualitativer Begriff)
  • Definiere Virulenz Ausmaß der krankheitserzeugenden Eigenschaft eines Stammes einer pathogenen Spezies, „Infektionskraft“ (quantitative Eigenschaft)
  • Definiere Entzündung! = gleichförmige Reaktion des Gefässbindegewebes auf schädliche Einflüsse (Noxen) Symptome: Rötung (Rubor), Schwellung (Tumor), Überwärmung (Calor), Schmerz (Dolor), gestörte Funktion ( Functio laesa)
  • Was wird als „echte Infektionskrankheit“ bezeichnet? Obligat pathogene Erreger→ Organismus erkrankt
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  • Was wird als „Faktorenkrankheit“ beschrieben? Fakultativ pathogene Erreger („Opportunisten“)→ „Schutzschild“ (diverse schädigende Faktoren über Einfluss) Lösen Krankheit nur aus, wenn besondere äußere & innere Umstände zusätzlich auf den Organismus einwirken (sekundärinfektiöse Faktorenkrankheiten)
  • Was ist die Inkubationszeit? Zeit zwischen Infektion & Auftreten von Krankheitssymptomen Charakteristikum einer Krankheit (Stunden, Tage, Wochen bis zu Jahren)
  • Welche subzellulären Infektionserreger kennen Sie? = subzelluläre Agenzien Prionen: infektiöse, kleine (ca. 5 μm) , sehr resistente Proteine zur Zeit als Erreger des sog. „Rinderwahnsinns“ diskutiert BSE = Bovine spongiforme Enzepharopathie Viren: vermehrungsfähige, infektiöse Partikel ohne Zellstruktur kein Stoffwechsel, keine Reizbarkeit außerhalb einer Zelle nicht vermehrungsfähig 2 Bauelemente: DNA & Proteine Viroide = kleinste Krankheitserreger, bestehen nur aus 1 RNA-Ring, befallen v.a. Pflanzen
  • Nenne die verschieden Richtungen der Übertragung der Infektionskrankheiten! Horizontal: innerhalb einer Gruppe Vertikal: von der Mutter an die Nachkommenschaft
  • Nenne den Ablauf einer Infektion Übertragung   ↓ Kontamination   ↓ Haftung (Adhäsion) an Epithelzellen (spezifisch / unspezifisch)   ↓ Invasion (Exoenzyme): Eintrittspforte (Wunde, Verletzung)   ↓ Lokale Symptomatik: Lokalinfektion → Allgemeininfektion Opportunisten ↑↓ Immunschwäche
  • Definiere Infektiosität! Fähigkeit eines MOs übertragen zu werden, in den „Makroorganismus“ einzudringen, sich dort zu halten, zu vermehren und auszubreiten
  • Definiere Kontagiosität! Ansteckungsfähigkeit , Kontagiositätsindex das Verhältnis der Anzahl der manifest Erkrankten zur Zahl der inapparentInfizierten (z.B: Pocken 95 % ; Masern 95 %; Poliomyelins: 1 %)
  • Was haben Nicht-infektiöse Krankheiten für Eigenschaften? Nicht durch Krankheitskeime verursacht Nicht ansteckend Machen das Tier anfälliger für infektiöse Krankheiten Beispiele▪ Ernährungsbedingte Krankheiten (Stoffwechsel- und Mangelerkrankungen)▪ Vergiftungen▪ Andere (z.B. Fremdkörper, Labmagenverlagerung, Fruchtbarkeitsstörungen)
  • Was sind Infektionskrankheiten? Durch Erreger (biotische Faktoren) hervorgerufene Erkrankungen Infektion ≠ Erkrankung !!
  • Wie ist eine Infektion definiert? Haften, Eindringen (Invasion), Ansiedlung, Wachstum & Vermehrung in einem Mikroorganismus Einschließlich der Überwindung der lokalen Abwehr
  • Woran ist Gesundheit erkennbar? Fruchtbarkeit Stoffwechsel Gliedmaßen Milch
  • Woran ist eine Mastitis erkennbar? Am Grenzwert somatischer Zellen Zellgehalt/ml Milch                                     euterpathogene Mikroorganismen < 100.000       normale Sekretion (nicht nachgewiesen)/ latente Sek. (nachgew.) > 100.000       unspezifische Mastits (nicht nachgew.)/ Mastitis (nachgew.)
  • Von welcher Milch spricht man bei Mastitiskontrolle? Viertel aus Euter Gesamtgemelk Tankprobe
  • Welche Modelle kennen Sie für die künstliche Brut? Flachbrüter: Tisch mit großem Schubfach geringe Kapazität, daher kaum noch eingesetzt Schrankbrüter: Vorbrutabteil mit automatischer Wendevorrichtung Schlupfbrutabteil flächenweise angeordnet zweiteilige Brutschränke o. räumliche Trennung Raumbrüter: ganze Raumabteile werden abgedichtet Tunnelbrüter: Herdenwagen werden hintereinander eingeführt & durch ein Wendesystem automatisch weitergeleitet
  • Welche Vermarktungsanforderungen gibt es? (Eier) Eiqualitätsmerkmale & Methoden ihrer Messung 1.)Äußere Qualitätsmerkmale ▪ Saubere Eischale▪ Normale Eiform, ohne Schalendeformationen▪ Intakte Schale ohne Knickstellen oder Risse▪ Deformationen, raue oder gefurchte Schale, Sprenkelung, Lichtsprünge, Knick und Brucheier 2.)Durchleuchten der Eier ▪ Luftkammermessung, Höhe in mm→ Schwemmmethode in Wasser:▪ frische Eier: waagerecht am Boden ältere Eier: stumpfer Pol richtet sich auf▪ ganz alte Eier: Eier schwimmen▪ Risse, Knicke oder Lichtsprünge in der Eischale▪ Dotter freibeweglich in Eimitte als schwacher Schatten▪ Einschlüsse (Blutflecken und sonstige Einschlüsse) 3) Eigewicht 4) Eiform über Formindex 5) Eischalenqualität 6) Untersuchungen am aufgeschlagenen Ei
  • Wie müssen Eier gekennzeichnet werden? Güteklasse „Güteklasse A“ frisch Gewichtsklasse Zahl der verpackten Eier Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD : 28 Tage, nach Tag 18 Kühlung) Verbraucherhinweise (Kühlschranktemperatur, nach Ablauf des MHD durcherhitzen) Freiwillig: Angabe zur Fütterung Kennzeichnung der Haltungsform, amtlicher Erzeuger-Code Name & Anschrift der Verpackungsbetriebes Kennnummer der Packstelle
  • Wie lange brüten Wachteln & Hühner? Wachteln: 16 – 17 Tage Hühner: 21 Tage→ Hauptbrutzeit bei natütlicher Brut: April – Juni→ Eizahl je Henne 13 – 15→ Brutnestgröße 45 x 45 cm
  • Nenne Bruttechniken beim Huhn Vorbrut (1.-17. Tag) Temperatur 37,8°C Feuchtigkeit: 60% Luft: 21% Sauerstoff, 0,5 Kohlendioxid  Wenden: 8x Schlupfbrut (18.-21. Tag) Temperatur: 37°C Feuchtigkeit: 80% Luft: 21% Sauerstoff, 0,5% Kohlendioxid Wenden: 8x Lage: Eispitze nach unten Schieren: 6 + 17. Tag Einhalten der Werte sehr wichtig Küken darf man beim Schlüpfen nicht helfen, da dann nicht lebensfähig
  • Wie ist die Schlupfrate? Einlage 10.000 Eier Unbefruchtet 500 = 95% Befruchtungsrate Abgestorben 200 Embryonen Steckengeblieben 300 Küken Geschlüpft: 9.000 Küken = 90% Schlupf der Einlage = 94,7% Schlupf der befruchteten Eier
  • Was ist Kannibalismus bei Hühnern? Kannibalismus kann eine direkte Folge intensiven Federpickens sein, muss aber nicht Durch intensives Bepicken werden tiefe Wunden geschaffen, die schließlich zum Tode der Tiere führen Bepicken der Kloake führt besonders schnell zum Tod der betroffenen Tiere→ „Eileitervorfall“
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  • Nenne Ursachen des Federpickens & Kannibalismus! Genetische Veranlagung▪ Manche Rassen bzw, Herkünfte neigen mehr zum Federpicken & Kannibalismus als andere Nährstoffmangel▪ Mangel an verschiedenen Mineralstoffen, Vitaminen, essentiellen AS, sowie Futterrestriktion fördern Federpicken & Kannibalismus Futterstruktur▪ Pelletfütterung bei Legehennen fördert Federpicken & Kannibalismus Licht▪ Hohe Lichtintensität fördert Federpicken & Kannibalismus Klima▪ Hohe Temperatur, zu hohe oder zu geringe Luftfeuchte, hohe Schadstoffgehalte fördern Federpicken & Kannibalismus
  • Welche Methoden zur Einschränkung von Federpicken & Kannibalismus kennen Sie! Schnabelstutzen Angebot von Körnern oder Grünfutter in der Einstreu (zeitlich begrenzt) Bei betroffenen Tieren bepickte Stellen mit Holzteer oder ölhaltigen Substanzen behandeln Völlige Trennung des bepickten Tieres von der Herde
  • Nenne Maßnahmen zur Reduktion des Anteils verlegter Eier! Frühzeitiges Einstallen der Henne Häufiges Einsammeln zu Beginn der Legeperiode Vermeiden von dunklen Ecken Geringe Einstreuhöhe zu Beginn der Legereife Zeitweiliges Absperren des Zugangs zum Einstreubereich durch Netze vor der Kotgrube Aufsteighilfen (Anflugstangen oder Leitern) bei hoch angebrachten Nestern Zusätzliche Tränkelinie vor den Nestern
  • Nenne nochmals alle Details zum Federpicken! Kann in allen Haltungsarten und Altersklassen auftreten Betroffene Stellen▪ Schwanzfedern, Flügelspitzen▪ Rücken, Kopf, Hals▪ Kloakengegend▪ Intensität des Federpickens reicht von ausgefransten Schwanzfedern bis zur völligen Entblößung der Tiere
  • Was ist der sog. „Kotkasten“? Nimmt 50 – 75% der Stallfläche ein Besteht aus einem mit Drahtgitter bespannten Gerüst Höhe des Kotkastens: 50 – 100 cm→ muss den Kot einer Legeperiode aufnehmen Auf der Oberseite: Sitzstangen im Abstand von 50 – 60 cm Futter- und Wasserversorgungsgeräte
  • Welche Arten von Legenestern gibt es? Einzelnester / Familiennester:▪ Können mit Stroh oder Buchweizenspreu eingestreut sein▪ Mit Kokosmatten oder Plastikböden bzw. Matten▪ Nachteil der Einstreunester:→ Hennen verweilen über Nacht→ Beschmutzen der Eier, Eierfressen▪ Abrollnester: Boden ist abgesenkt→ Ei rollt durch die Öffnung auf einen Auffangboden & gelangt aus der Reichweite der Hennen▪ Verschließbare Nester (mit Absperrvorrichtung) Fallnester: für die Zucht geeignet→ nach Eintritt der Henne ins Nest verschließt sich die Klappe selbsttätig Tunnelnester: Förderband mit Einstreu→ die auf dem Band gelegten Eier werden mit dem Einstreu zur Sammelstelle befördert
  • Wie sieht die Einstreu aus? Sand oder Kies bis 8 mm Körnung Hobel- oder Sägespäne Weizen, Dinkel- oder Roggenstroh Rindenmulch Grobe Holzhackschnitzel Einstreuhöhe 1 – 2 cm Es dürfen keine Platten oder Verklebungen entstehen Wichtigste Ursache für die Staubentwicklung im Stall→ die höchsten Werte: am Morgen, Abend & in den Nachmittagsstunden
  • Beschreibe Fütterungssysteme in der Alternativhaltung! Futterautomaten▪ Bei Herden über 100 Tiere▪ Durchmesser: 60 cm für 40 – 50 Hennen Rohrfütterungsanlagen▪ Futter wird aus dem Silo über ein zentrales Zuführungsrohr (an der Decke) in den Stall gebracht▪ Über schräg nach unten führende Rohre fällt das Futter in einen hängenden Rundtrog▪ Durchmesser: 30 cm für 25 Hennen Futterketten
  • Klausuraufgabe: Wie erfolgt die Wasserversorgung in der Kleingruppenhaltung (Huhn) Nippeltränken▪ Meist an der Hinterseite der Käfige angebracht▪ Niederdrucknippel: 10 – 30 cm Wassersäule→ geringe Drucktoleranz erfordert seperaten Druckausgleich für jede Etage→ erfolgt durch kleine Schwimmerkösten (8 – 10 l ), die an einen großen Vorlaufbehälter angeschlossen sind- 1 Nippel für 2 oder 3 Tiere Cups▪ Tiere öffnen das Ventil dadurch, dass sie einen mit Federdruck gehaltenen Heben in eine beliebige Richtung bewegen
  • Wie erfolgt die Wasserversorgung in der Alternativhaltung? (Huhn) Automatische Rundtränke▪ Werden ebenfalls über einen Vorlaufbehälter gespeist▪ Besitzt ein Federventil, das auf das Gewicht der Tränke reagiert→ dadurch wird automatisch nachgefüllt▪ Lassen sich leicht an die Größe der Tiere anpassen▪ 1 Rundtränke (30 cm) für 75 - 100 Tiere Nippel- oder Cuptränke
  • Was ist Phasenfütterung? (Huhn) Phase 1: LegestarterfutterHohe Nährstoffdichte Phase 2: Absicherung der LegeleistungReduzierter Protein- und Aminosäuregehalt Phase 3: Ende der LegeperiodeOptimale Schalenqualität Futterverzehr: min. 120 – 125 g /Tier /Tag
  • Worüber erfolgt die Fütterung in der Kleingruppenhaltung? Futterwagen▪ Handbetrieb oder automatisch▪ Problem: gleichmäßige Verteilung des Futters Futterketten▪ Automatisch▪ Geringe Füllhöhe im Trog verhindert Futterverluste▪ Geschwindigkeit: min. 18m pro Minute
  • Worüber erfolgt die Fütterung in der Alternativhaltung? Futterautomaten▪ Bei Herden über 100 Tiere▪ Durchmesser: 60 cm für 40 – 50 Hennen Rohrfütterungsanlagen▪ Futter wird aus dem Silo über ein zentrales Zuführungsrohr (an der Decke) in den Stall gebracht▪ Über schräg nach unten führende Rohre fällt das Futter in einen hängenden Rundtrog▪ Durchmesser: 30 cm für 25 Hennen Futterketten
  • Nenne die Rahmenbedingungen für die Haltung von Legehennen Platzangebot: 750 cm² Mindesthöhe Käfig: 45 cm Möglichkeiten zum Picken & Scharren Abgedunkelter Raum als Eiablageplatz (kein Drahtgitter) Futtertroglänge: 12 cm Sitzstangenlänge: 15 cm Gruppengröße: 10 – 60 Tiere Nach EU-Tierschutzrichtlinien (19.07.1999) für Kleingruppenhaltung / KäfigeSeit 01.01.2002 Pflicht
  • Wie erfolgt die Haltung von Hennen in Kleinvolieren? Mindestfläche für eine Gruppe: 2,5 m² Mindestfläche pro Tier: 800 cm² bis 2,0 kg 900 cm² über 2,0 kg Mindest- Sitzstangenlänge: 15 cm Sitzstangen müssen in 2 Ebenen angeboten werden Mindest-Einstreufläche pro Abteil: 900 cm²→ für je 10 bis 30 Hennen bei mehr als 30 Hennen 90 cm² pro Henne Die gleiche Flächenbedingungen gelten für das Nest Nestfläche zusätzlich zur Mindestfläche
  • Wie erfolgt die Haltung von Hennen in Bodenhaltung? Sitzstangen: 15 cm/Tier Nest: 120 Tiere/m² Nestfläche Einstreu: ein Drittel der Stallgrundfläche (min. 250 cm² pro Tier) Tageslicht: 3% der Stallgrundfläche Bei geschlossener Stallhaltung: „Eier aus Bodenhaltung“ In Kombi mit 4m² Auslauffläche: „Eier aus Freilandhaltung“
  • Wie erfolgt die Freilandhaltung? Problem: Verschlammung & Verschmutzung vor der Auslauföffnung Stallnahen Bereich mit Holzhackschnitzeln, Kies oder Metall- bzw. Kunststoffgittern abdecken Stallferne Bereiche mit Hecken, Bäumen oder Schutzdächern versehen Nutzung des Auslaufes geht mit steigender Gruppengröße zurück Wechselausläufe (alle 6 Monate) Verbot der Doppelnutzung▪ Stickstoffzehrende Kulturen wären sinnvoll! Mobile Aufstallung (bis ca. 1000 Tiere)▪ Feste Zäune (Höhe 1,80 m) mit guter Verankerung zum Schutz gegen Füchse▪ Fliegende Elektrozäune (Höhe 1,00 m)
  • Nenne Leistungen von Legehennen im Laufe ihrer Entwicklung! Maximum im Alter von 30 – 34 Wochen (ca. 8 Monate) Eigewicht steigt langsam, aber stetig bis zum Ende der Legeperiode an Ende der Legeperiode: Schalenstabilität sinkt Anteil Knickeier steigt drastisch an→ Die Schalenbildung ist der begrenzende Faktor der Eiproduktion!
  • Wann erfolgt die Einstellung von Junghennen, und wie? Einstallung der Junghennen mit 17 bzw. 18 Wochen (ca. 4 – 5 Monate) Schonende Umstallung & problemlose Gewöhnung an die neue Stallumwelt Wasser & Futter müssen sofort verfügbar sein Nach der Einstallung bis zu 24 h Licht
  • Wie sieht es mit der Beleuchtung aus? (Huhn) Beste Lichtquelle ist eine im Spektrum strahlende, hochfrequente Lampe (Frequenzbereich mehr als 2000 Hz) Leuchtstoffröhre oder Sparlampen haben einen Disko-Effekt→ Nervosität & Federpicken bzw. Kannibalismus werden dadurch motiviert→ bei Glühlampen nicht Legehennen brauchen einen Lichttag von mehr als 12 Stunden Tageslichtdauer kann ohne Nachteile für Eizahl & Eigewicht unterbrochen werden Bsp: 14-stündige Lichtperiode durch eine 4-stündige Dunkelperiode unterbrechen→ Voraussetzung: stabile Nachtperiode von 10 Stunden Einführung der Dunkelphase erst nach Erreichen der Leistungsspitze Unterbrechen der Lichtperiode: nur ca. 15 min Licht pro Stunde→ Tiere akzeptieren die Unterbrechungen als Lichtperiode = „subjektive Tageslichtdauer“ Lichtprogramm sollte mit den Stallarbeiten vereinbar sein Lichtintensität & -qualität sind für die Leistungsbereitschaft untergeordnet Beleuchtung des Stalles wichtig für das BetreuungspersonalFür eine hohe Legeleistung: 7 lux Für die Arbeit im Stall: 20 lux