13
Business Intelligence (Subject) / 7. Informationsnutzung (Lesson)
7.1 Gliederungsmöglichkeiten
7.2 Generische Basissysteme
This lesson was created by Lernfuchs.
Advertisement
- 70. Stellen Sie die Gliederungsmöglichkeiten moderner BI-Lösungen dar Gliederung in Generische Basissysteme, Konzeptorienterite Systeme und Implementierungsansätze Generische Basissysteme: umfassen eigenständige Systeme, die in das BI Gesamtkonzept integriert werden bestehen aus Berichtssystemen, freien Datenrecherchen, Modellgestützen Analysesystemen und Ad-Hock Analysesystemen Konzeptorienterite Systeme: setzen Entscheidungs- und Managementprozesse bzw Konzepte im Rahmen eines IT gestützten Systems um (z.B. BSC) Implementierungsansätze: wie stark ist die Integration und Aktualität der eingebundenen Systeme bzgl. ihrer Datenbereitstellung und Verwendung beziehen sich auf generische Basissysteme und Konzeptorientierte Systeme
- 71. Vergleichen Sie Freiheitsgrade und Bedienungkomplexität wichtier Arten von BI Anwendungen Bei folgenden Anwendungen nehmen Freiheitsgrade und Bedienungskomplexität der Reihe nach zu: (Top) management Informationssysteme Reporting Analyseerstellung Planung und Simulation Data Mining Ausnahme: Konsolidierung --> geringe Freieheitsgrade und hohe Komplexität der Bedienung
- 72. Welche Ansätz zählt man zu den modellgestützen Analysesystemen? Decision Support Systeme ExpertenSysteme Data Mining
- 73. Was versteht man unter einer freien Datenrecherche? Formulierung einer konkreten Abfrage eines Anwenders gegenüber einer Datenquelle Abfrage erfolgt mittels einer bestimmten Datenmanipulationssprache (=SQL)
- 74. Was versteht man unter einen OLAP System? Welche Eigenschaften zeichnen diese Systeme aus? multidimensionale Informationssysteme Einstzbereich: dispositive, analytische Aufgaben mit Entscheidungsorientierten Inhalten und Aufgaben analytisches Informationssystem
- 75. Erläutern Sie die FASMI Regel von OLAP Systemen FASMI Regel beschreibt Anforderungen an ein OLAP System: Fast: Antwort des System innerhalb von max. 20 sek. Analysis: Intuitive Analysen und Einbindung einfacher mathematischer Formeln muss möglich sein Shared: Ausreichende Performance für Mehrbenutzer-Betrieb und Möglichkeit zur Vergabe von Benutzerrechten Multidimensional: Daten müssen multidimensional dargestellt und analysiert werden können Information: Das System muss auch bei großen Datenmengen schnell und stabil sein
- 76. Was versteht man bei PLAP Systemen unter Slicing und Dicing, Roll-Up und Drill-Down, Splitting und Merging, Drill-Through und Drill-Across Slicing: Herausschneiden von Teilen einer Betrachtungsebene. Z.B. Alle verkauften Produkte in Hessen während des gesamt Betrachtungszeitraums Dicing: Schnittmenge mehrerer Slice bilden einen kleine Würfel im Würfel. Z.B. Alle verkauften xy-Produkte 2007 in Hessen Rollu-up und Drill-down: vertikales Auf- und Zuklappen von Details (Hierarchieebenen) einer Dimensionshierarchie Splitting/ Merging: horizontales Auf- und Zuklappen Drill Through: Wechsel in eine andere Datenquelle (meist mit höherer Detaillierung z.B. CDWH) Drill Across: Wechsel in anderen OLAP Cube
- 78. Was versteht man unter generischen Berichtssystemen? Welche kategorien von generischen breichtssystemen sind Ihnen bekannt? Berichte, die dazu dienen den Informationsbedarf des Empfänger zu befriedigen Es lassen sich Managementberichtssysteme und Enterprise Information Systeme unterscheiden.
- 79. Welche Bedeutung haben Reporting-Systeme für die Informations-Infrastruktur eines Unternehmens? Zentrale Bedeutung für die Informationsversorgung innerhalb eines mordernen Unternhemens Dasstellung thematisch zusammengehöriger Informationen
- 80. Wie lassen sich Berichts- bzw. Reportingsysteme hinsichtlich Ihrer Nutzer gliedern? Betriebliches Berichtswesen: externe Nutzer interne Nutzer (mit Führungs- und Ausführungsaufgaben) Innerbetriebliches Berichtswesen: interne Nutzer (mit Führungs- und Ausführungsaufgaben) Management-Reporting: interne Nutzer mit Führungsaufgaben
- Advertisement
- 82. Welche maßgeblichen Berichtsarten sind Ihnen bekannt? Wie unterscheiden sich diese hinsichtlich Auslösemechanismus, Philosophie, Bedarfsfestlegung Standardbericht: Auslösemechanismus: bestimmter Zeitpunkt Philosophie: Informationskatalog Bedrafsfestlegung: Einmalig, seltene Modifikation Abweichungsbericht: Auslösemechanismus: bestimmte Abweichung Philosophie: Management by Exeption Bedarfsfestlegung: Gebunden an Abweichung, Vereinbarung zwischen Adressat und Sender Bedarfsbericht: Auslösemechanismus: Abfrage des Adressaten Philosophie: Ad-Hoc-Abfrage Bedarfsfestlegung: keine Vorab Definition des Inhalts Die Empfängerorientierung nimmt vom Standardbericht zum Bedrafsbericht hin zu!
- 83. Welche Nutzungsphasen werden bei Reporting-Systemen unterschieden? Report Generator: Gestaltung und Erstellung der Berihte Administrationstool: Wer darf berichte Lesen? Werden Berichte automatisch oder manuell generiert? Automatische Benachrichtigung von Anwendern Präsentationsclient: Benutzeroberfläche zur Verwendung/ Nutzung der Berichte z.B. Web-Browser oder Excel
- 84. Welche unterschiedlichen Generierungsmechanismen kennen Sie bei Berichten? Wie werden die Reports aus Sicht des Systems ausgelöst? aktive Berichtsgenerierung: System generiert einen bericht automatisch (zeit- oder ereignisgesteuert) periodische Berichtsgenerierung (Standardberichte) aperiodische berichtsgenerierung (Abweichungsberichte) passive Berichtsgenerierung: Anweisung kommt vom Anwender Ad-Hoc Berichterstellung (Bedarfsberichte)