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Agrarwissenschaften (Subject) / Pflanzenernährung (Lesson)

Goldbach Pflanzenernährung 2014

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  • Für welche Nährelemente kann plazierte Düngung vorteilhaft sein? N, P, bei N hauptsächlich NH4+ 
  • In der vorstehenden Grafik sind die prozentualen NH3-Verluste nach Gülleausbringung (Versuch unter konstanten Temperatur- und Feuchtebedingungen) dargestellt. Kennzeichnen Sie, welche Kurve die Verluste für Gülle mit dem Trockensubs TS 10% = höchster verlust TS 3,5% = Mittlerer VerlustTS 10% direkt injiziert = geringster verlust
  • In welchen Formen können Stickstoffverluste auf dem landwirtschaftlich-/gärtnerisch genutzten Standort auftreten? Gasförmig NH3 , N2O, NO, N2 Auswaschung NO3^2- 
  • Welche Ziele verfolgt man mit dem Zusatz von Nitrifikationshemmstoffen (wie Dicyandiamid [-DIDIN® ], ENTEC® oder Nitrapyrin [N-serve® ]) zu Gülle (nur Stichworte) Die Umwandlung von NH4+ zu NO3- wird verzögert􏰃so können Verluste durch Auswaschung vermindert/vermieden werden. 
  • Wie können Sie die N-Fixierung einer Leguminosen-Vorfrucht oder eines Kleegras-Gemenges für die nachfolgende Sommerung am besten konservieren? _x_ flache Einarbeitung erst im Frühjahr􏰃gute Durchlüftung : rasche Umsetzung 􏰃damit es auch im Frühjahr erst mineralisiert 
  • Wie lange dauert es bis NH4+ in NO3- umgewandelt ist? Im Ackerboden 2-3 Wochen, in sauren Böden (1 Woche) länger 
  • In der landwirtschaftlichen Praxis werden NH4+ -haltige Düngemittel gegenüber Nitratdüngern in ihrer N-Wirkung als "langsam" bezeichnet. Dies liegt an: _x___ der Sorption von NH4+ an Tonmineralen 
  • Typische K+-Mangelstandorte sind: _x_ a) leichte, saure Sandböden _x_ b) Auenböden mit hohem Gehalt an aufweitbaren Tonmineralen  _x_ d) kalkreiche Niedermoorböden (Almböden) Für welchen dieser Standorte empfehlen Sie ggf. Düngung über Entzug?:.....b)..... 
  • Auf welchen Standorten ist die Aufteilung der K+-Gaben über die Vegetationsperiode sinnvoll: _x_ flachgründige Kalkrendzinen _x_ Almböden (Wiesenkalke) 
  • Das K+ - Ion verhält sich hinsichtlich Sorption im Boden und Aufnahme in die Pflanze ähnlich wie welche(s) der folgenden Ionen? __x__ NH4+ 
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  • Warum wird beim Kalkammonsalpeter CaCO3 zugegeben? Weil NH4NO3 _x_ stark hygroskopisch ist _x_ explosiv ist
  • In welchem pH-Bereich ist die Verfügbarkeit von P in Mineralböden am höchsten? 6,5
  • Wie heißt der Prozess, der zur negativen Aufladung der Tonminerale führt? isomorpher Ersatz
  • Wieso führt der unter 1.1 genannte Prozess zur negativen Aufladung der Tonminerale? dabei werden Kationen ähnlichen Ionen Durchmessers jedoch geringerer Ladung fixiert 
  • Wie wird im allgemeinen die Festlegung von K+-Ionen in den Zwischenschichten der Tonminerale bezeichnet? Kaliumfixierung
  • Welches Kation konkurriert mit dem K+-Ion um die spezifischen Bindungsplätzen in den Zwischenschichten der Tonminerale? NH4+ 
  • Welche Mengen Kalium kann ein an Kalium verarmter Auenboden pro ha im Oberboden in den Zwischenschichten der Tonminerale festlegen? 10t/ha
  • Zwischen welchen K-Bindungsformen (K-Fraktionen) im Boden wird unterschieden und welche der genannten ist für die Pflanze unmittelbar verfügbar? Ionenbindung -> K+ in Bodenlösung -> pflanzenverfügbar......................... 2-Schichtminderale -> K+ austauschbar gebunden.......................................... 3-Schichtminerale -> K+ in Zwischenschichten fixiert -> nicht austauschbar. 
  • Nennen Sie drei K-Dünger. Kaliumsulfat K2SO4..................................................................... Patentkali................................................................................... Kalisalz KCl... 
  • Was spiegelt die Bodenreaktion wider? H+ Konzentration
  • Bei pH 4 liegen .......g H-Ionen in einem Liter vor. 10^-4
  • Beschreiben Sie die Reaktionsgleichung, die zeigt, dass Al-Ionen nach deren Freisetzung vom Sorbenten zur Bodenversauerung beitragen können. Al3+ + 3H2O -> Al(OH)3 v + 3H+ 
  • Im Rahmen der Übung zur Pflanzenernährung wurden zu einem sauren Waldboden (5) steigende Kalkmengen zugeführt, so dass pH-Werte von 4,0 bis 8,0 erreicht wurden. Bitte skizzieren Sie den Wachstumsverlauf der angebauten Pflanzen. bis PH 5,5 stark  ansteigend, dann plateau bis 6,5, dann stark abfallend
  • Nennen Sie drei Komponenten der bodeninternen H+-Produktion. Wurzel bei Aufnahme von Kationen............................................. Humifizierung.............................................................................. CO2 – Produktion durch MO’s und Wurzeln................................... Nitrifikation NH4+ zu NO3- 
  • Beschreiben Sie die Herstellung von Branntkalk. CaCO3 -> CaO + CO2 der Kalkstein wird bei 800 °C entsauert = CO2 wird abgeben 
  • Nennen Sie je einen Stickstoffdünger der a) versauernd und b) alkalisch wirkt. a) Ammoniumsulfat.(schwefelsaures Ammoniak) (NH4)2SO4........... b) Kalksalpeter...Ca(NO3)2 
  • Durch Kalkung eines Bodens von pHCaCl2 5,3 wird _x_ die Verfügbarkeit von Al-/Fe-Phosphaten erhöht_x_ die Verfügbarkeit von Ca-Phosphaten reduziert 
  • In welchen Formen kann N der Landwirtschaft verloren gehen (chemische Formeln) NH3, N2, N2O, NO, NO3-
  • Geben Sie für drei der oben genannten Verlustarten Möglichkeiten zur Minimierung der Verluste an (nur Stichworte): NH3 = direktes Einarbeiten der Gülle, Gülle verauern, Gülleseparation (TS senken, geringere Viskosität, sickert rascher in den Boden ein)  N2, N2O = Erhalt guter Bodenstruktur->gute Durchlüftung.........................NO3- =Aufteilen der Düngung oder Nitrifikationshemmstoffe 
  • Mit steigenden Mineraldünger-N-Gaben: steigt das Sproß-Wurzel-Verhältnis
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  • Veränderung der Wurzellängendichte in Bodenbereichen mit höherem Angebot an löslichem Nährstoffen in Form von NH4+: erhöht sichNO3-: erhöht sichK+: bleibt unverändertH2PO4-: erhöht sich
  • Können höhere Pflanzen Luft-N2 selbst direkt reduzieren? Nein!
  • In welchen Größenordnungen liegen die N- Bindungsleistungen [Angabe in kg&#151;*ha^-1&#151;*a^-1 ] von: -  Symbiosen von Leguminosen mit Rhizobien/Bradyrhizobien 200 kg/ha/a  - Assoziationen von Gräsern mit Azospirillum spp. 10-100 kg/ha/a -  Freilebenden Mikroorganismen <= 10 kg/ha/a 
  • wie lassen sich P und K aus organischen Düngemitteln und Kompost langfristig in der Nährstoffbilanz berücksichtigen im Vergleich zur Mineraldüngern: _x_ gleich
  • Auf welchen Standorten ist die Aufteilung der K+-Gaben über die Vegetationsperiode sinnvoll: ......x...... flachgründige Kalkrendzinen ......x...... Wiesenkalke (norddt.) = Almböden (bayer.) 
  • Zufuhr organischer Substanz kann die Verfügbarkeit von Phosphat verbessern durch _x_ Verdrängung von Pi von Sorptionsstellen durch organische Anionen _x_ Komplexierung von mehrwertigen Kationen
  • Zufuhr organischer Substanz kann die Verfügbarkeit von Phosphat verbessern durch _x_ Verdrängung von Pi von Sorptionsstellen durch organische Anionen _x_ Komplexierung von mehrwertigen Kationen_x_ pH - Senkung auf neutralen Böden 
  • Auf welchen Böden sind Rohphosphate am ehesten wirksam? sauren, organischen Böden  Rohphosphate !breitwürfig! düngen
  • Woran können Sie erkennen, ob Leguminosenknöllchen aktiv Luft-N2 binden? (Nur Stichworte) rosa Färbung->aktiv (Verdickung der Knöllchen im Boden) 
  • Kalimangelsymptome (nennen Sie mindestens zwei typische, nur Stichworte) welketrachtblattrandnekrosen
  • In der vorstehenden Grafik ist die Beziehung zwischen K - Versorgung und steigendem N Angebot in einer Nährlösung dargestellt in seiner Wirkung auf den Kornertrag. Bitte notieren Sie an den obigen Kurven die richtigen K+ - Konzentrationen Höchster Ertrag: 200mg/lMittlerer Ertrag: 50mg/lKleinster Ertrag: 10mg/l
  • Welche Faktoren beeinflussen die NH3-Verluste aus Gülle? (nur Stichworte, mind. 5!) Temperatur, Wind, pH-Wert, TS-Gehalt der Gülle, Konzentration, Luftfeuchte, Niederschläge (Zeitpunkt nach der Ausbringung), (Strahlung) 
  • Welche Voraussetzungen müssen gegeben sein, um die N – Reste durch Zwischenfruchtanbau konservieren zu können? Nur dann sinnvoll, wenn diese Frucht sich vor dem Winter noch gut entwickeln kann 
  • Anpassungsmechanismen der Pflanzen zur Erhöhung der P-Aufnahme (Nennen Sie mindestens 3 verschiedene !) 1.pH-Wert absenken / Abgabe von Phosphatasen 2.Vergrößerung der Wurzeloberfläche (Wurzelwachstum)3.Proteoid – Wurzeln/ (Abgabe von bes. Citrat, Abgabe von Phenolen: Oxidation, dadurch Reduktion Fe(III)-> Fe(II) ) 
  • Zufuhr organischer Substanz kann die Verfügbarkeit von Phosphat verbessern durch: _x__ Verdrängung von Pi von Sorptionsstellen durch organische Anionen _x__ Komplexierung von mehrwertigen Kationen_x__ Steigerung der mikrobiellen Umsetzung und Freisetzung von Phosphatase-Aktivität 
  • Welche der folgenden Dünger bzw. Salze wirken physiologisch sauer: _x__ Ammonsulfatsalpeter #b __x_ Schwefelsaures Ammoniak (Ammonsulfat) _x__ Sulfatkali
  • Geben Sie für die oben mit #a - #e bezeichneten Dünger die chemische Zusammensetzung (wichtigste Salze, chem. Formel) an: #a......NH4 NO3 + CaCO3........Kalkammonsalpeter................... #b......NH4, NO3 + (NH4)2SO4......Ammonsulfatsalpeter........................................... #c.............Ca(NO3)2.......................Kalksalpeter........................... #d.....NaNO3........................Chilesalpeter.............................................................. #e.......KCl + NaCl...............50er Kali....................................................................... 
  • Der Kalkbedarf ist bei hohem Leguminosenanteil in der Fruchtfolge höher
  • Eine optimale Ausbildung von Wurzelknöllchen an Leguminosen erfordert gegenüber dem optimalen Sproßwachstum......... Ca2+ Konzentrationen höhere
  • Welche Aussagen sind richtig: _x_ Phytat ist ein wichtiger P-Speicher, besonders in der Getreidekaryopse_x_ Phytat bildet einen nennenswerten Anteil des organisch gebundenen P auf Flächen Schweine haltender Betriebe_x_ Phytat kann über 50% des organisch gebundenen P in der Ackerkrume ausmachen_x_ P aus Phytat wird erst durch mikrobielle Aktivität verfügbar